Hybristophilie

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Hybristophilie ist eine Paraphilie, die darin besteht, dass sich Betroffene von Kriminellen, insbesondere Tätern aus den Bereichen der Sexual- und schweren Gewaltdelikte sexuell angezogen fühlen.

Laut Sheila Isenberg handele es sich dabei häufig um Frauen, die eine schwierige Kindheit durchlebten, d.h. missbraucht oder misshandelt worden sind. In ihrem Buch „Women who love men who kill“ vertritt sie die These, dass diese Frauen deshalb einen Mann suchen, den sie kontrollieren können und der sie nicht verletzen kann: Dafür eignen sich vor allem Männer, die hinter Gittern sitzen.

Bekannt ist, dass z. B. Charles Manson und Ted Bundy viele hybristophile Anhänger(innen) hatten. Auch den 2012 verhafteten Luka Magnotta und Anders Behring Breivik wird eine wachsende weibliche Anhängerschaft nachgesagt.[1]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweis[Bearbeiten]

  1. The Huffington Post: Luka Rocco Magnotta Fans Profess Support, 'School-Girl Crush' On Alleged Killer, 07/09/2012.