Hydrierwerk

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Ein Hydrierwerk ist eine Chemieanlage zur Kohleverflüssigung. Dabei wird aus Kohle flüssiger Kraftstoff erzeugt.

Hydrierwerke wurden im Zweiten Weltkrieg in Deutschland betrieben, um die fehlenden Ölquellen zu ersetzen. Sie waren damit wesentlicher Bestandteil der Kriegswirtschaft. Zum Einsatz kam dabei auch das Bergius-Verfahren sowie die Fischer-Tropsch-Synthese.

Hauptartikel: Mineralölsicherungsplan

Bis heute wird dieses Verfahren in Südafrika unter anderem nahe von Sasolburg und Secunda zur Herstellung von flüssigen Brennstoffen angewandt. Dabei wird 30 % des Gesamtbedarfes gedeckt.

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