Hydrometeor

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Eine Schneekanone bläst Schnee in die Atmosphäre

Der Begriff Hydrometeor ist der in der meteorologischen Fachsprache benutzte Oberbegriff für alle Formen kondensierten Wassers (Wortteil „Hydro“), die an der Erdoberfläche oder in der Atmosphäre beobachtet werden können (Wortteil „Meteor“).[1] Anders als Elektrometeore, Lithometeore und Photometeore stehen sie mit flüssigen und gefrorenen Teilchen aus Wasser im Zusammenhang. Andere feste und flüssige Bestandteile der Atmosphäre, bei deren Zusammensetzung Wasser keine oder zumindest fast keine Rolle spielt, werden als Aerosole bezeichnet.

Zu den Hydrometeoren gehören:

und ihre Mischformen wie zum Beispiel schmelzende Hagelkörner. Der Unterschied zwischen Regen- und Wolkentropfen ist nur ihre Größe und damit verbunden ihre Fallgeschwindigkeit. Wolkentropfen sind so klein, dass sie schon von sehr schwachen Aufwinden in der Schwebe gehalten werden können (Fallgeschwindigkeiten von wenigen Zentimetern pro Sekunde, Durchmesser unterhalb von 0,1 mm).

Ansammlungen von Hydrometeoren sind beispielsweise feuchter Dunst, Gischt, Kondensstreifen, Nebel, Nieselregen, Regen, Schneefegen, Wolken.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hydrometeor, European Meteorological Education and Training, online abgerufen am 14. März 2013