Hypoplasie

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Die Hypoplasie (von altgriechisch ὑπόπλασία, neugriechisch υποπλασία, neulateinisch hypoplasia „unzureichende Zellbildung“) bzw. numerische Atrophie bezeichnet eine genetisch bedingte (angeborene oder anlagebedingte) Unterentwicklung eines Organismus, Organsystems, Organs, Organteils oder Gewebes, die durch die Verminderung der Zahl der ‚Elementarteile‘ (Zellen) einer Anlage (Gewebe, Muskeln usw.) verursacht wird. Im weitesten Sinne ist damit auch der daraus resultierende Funktionsausfall gemeint. Das Gegenteil ist die Hyperplasie.

Formen[Bearbeiten]

Entwicklungs-, schwangerschafts- und altersassoziierte Formen der Hypoplasie und Aplasie werden auch unter dem Begriff Involution zusammengefasst. Eine strikte Trennung ist im Einzelfall nicht immer möglich.

Literatur[Bearbeiten]

  • Elsevier, Lingen (Hrsg.): Medizin. Mensch. Gesundheit. Helmut Lingen Verlag, Köln 2006.

Weblinks[Bearbeiten]