Hypsibarbus

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Hypsibarbus
Diamantbarbe (Hypsibarbus pierrei)

Diamantbarbe (Hypsibarbus pierrei)

Systematik
Otophysa
Ordnung: Karpfenartige (Cypriniformes)
Überfamilie: Karpfenfischähnliche (Cyprinoidea)
Familie: Karpfenfische (Cyprinidae)
Unterfamilie: Barben (Barbinae)
Gattung: Hypsibarbus
Wissenschaftlicher Name
Hypsibarbus
Rainboth, 1996

Hypsibarbus ist eine Gattung von Karpfenfischen, die in Südostasien vorkommen.[1]

Systematik[Bearbeiten]

Der Name entstammt dem Altgriechischen: Hypsibarbus, hypsi von hoch und barbus von „Bartelträger“.[2] Die Gattung Hypsibarbus steht den Gattungen Poropuntius (Smith) und Barbodes (Bleeker) nah.

Arten[Bearbeiten]

Rainboth identifizierte anhand von Körperproportionen, Kiemen- und Schuppenanzahl sowie geographischer Verbreitung im Jahr 1996 sechs Arten in Thailand: H. lagleri, H. malcolmi, H. salweenensis, H. suvattii, H. vernayi und H. wetmorei. Eine neuere Studie (2001) von Sunairattanaporn[3] zählt sechs Spezies in Thailand zur Gattung Hypsibarbus: H. lagleri, H. pierrei, H. salweenensis, H. tenasserimensis, H. vernayi und H. wetmorei, ebenfalls anhand ihrer morphologischen Erscheinung, Körperproportionen wie Schuppenanzahl. H. suvattii als Synonym von H. lagleri, H. malcolmi als Synonym von H. pierrei und H. tenasserimensis als neue Spezies.[2]

Folgende Arten werden derzeit zur Gattung Hypsibarbus gerechnet:

Beschreibung[Bearbeiten]

Fische der Gattung Hypsibarbus sind durch einen langgestreckten, kompakten Körperbau und große Schuppen charakterisiert. Färbung, morphologische Proportionen, Anzahl der Kiemendeckel, die Einsägung der Rückenflosse[5] und die Anzahl der Schuppen bestimmt diese Gattung. Die Kopflänge ist größer als ihre Kopfhöhe.[2]

Vorkommen und Lebensraum[Bearbeiten]

Vertreter von Hypsibarbus leben bevorzugt in großen Tieflandflüssen Südostasiens mit grobkörnigem, sandigem Untergrund. Gewässer mit feinem Substrat wie zum Beispiel Stauseen mit Lehm- oder Tongrund bieten der Gattung keine optimalen Lebensbedingungen. Ideale Lebensräume bieten das Flusssystem des Mekong, Chao Phraya, Meklong[2] oder die Khorat-Hochebene in Thailand. Dabei bevorzugen sie bewaldete Flussabschnitte.[1]

Lebensweise[Bearbeiten]

Während der Trockenzeit leben die Fische im Hauptstrom, wo das Wasser zu dieser Jahreszeit relativ klar ist und langsam fließt. Beim Einsetzen der Regenzeit wandern die Tiere in die Überschwemmungswälder.[1]

Literatur[Bearbeiten]

  • Walter J. Rainboth: The Taxonomy, Systematics, and Zoogeography of Hypsibarbus, a New Genus of Large Barbs (Pisces, Cyprinidae) from the Rivers of Southeastern Asia (University of California Publications in Zoology), University of California Press, 1996, ISBN 978-0520098091

Anmerkungen und Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Walter J. Rainboth: The Taxonomy, Systematics, and Zoogeography of Hypsibarbus, a New Genus of Large Barbs (Pisces, Cyprinidae) from the Rivers of Southeastern Asia (University of California Publications in Zoology), University of California Press, 1996, ISBN 978-0520098091
  2. a b c d Surapop Suttiwises: Species Identification of Barbonymus gonionotus and 3 Hypsibarbus ssp. (Pisces:Cyprinidae) using PCR-RFLP of Cytochrome b Gene, Thesis Approval Graduate School, Kasetsart University, Thailand, 2006 (PDF; 3,0 MB)
  3. J. Sunairattanaporn: Taxonomy of Thai fishes allocated in the genus Puntius Hamilton, 1822 (Pices: Cyprinidae). M.S. thesis, Kasetsart University, 2001
  4. www.cypriniformes.org - Hypsibarbus
  5. dorsal spine serration

Weblinks[Bearbeiten]