IAAF Golden League

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Die IAAF Golden League war eine jährlich stattfindende Serie von Leichtathletik-Meetings, die von der International Association of Athletics Federations organisiert werden. Sie wurde in Nachfolge der Golden Four 1998 eingeführt,[1] um einzelnen Leichtathletikveranstaltungen eine größere Bedeutung zukommen zu lassen.

Bei mehreren im Voraus bestimmten Leichtathletik-Disziplinen mussten Athleten jeweils bei sechs Veranstaltungen ihren Wettkampf gewinnen, um einen Anteil am Jackpot von einer Million Dollar in Gold zu erhalten. Je weniger Athleten in ihren jeweiligen Disziplinen alle Wettkämpfe gewannen, desto größer war ihr Anteil am Jackpot. 1998 wurden die Meetings von Oslo, Rom, Monaco, Zürich, Brüssel und Berlin in das Golden League-Programm aufgenommen. 2003 wurde Monaco durch Paris ersetzt.

Die Liste der Disziplinen, die für den Jackpot berechtigt waren, änderte sich von Jahr zu Jahr, doch handelte es sich dabei stets um je sechs Disziplinen für Männer und Frauen. 2000 wurde der Jackpot von einer Million Dollar in Gold auf fünfzig Kilogramm in Goldbarren reduziert, was jedoch 2003 wieder rückgängig gemacht wurde. 2000 und 2001 mussten die Athleten nur fünf Wettkämpfe gewinnen, um sich am Jackpot beteiligen zu können.

2010 wurde die IAAF Golden League durch die IAAF Diamond League abgelöst.

Veranstaltungen[Bearbeiten]

Folgende Veranstaltungen zählten zur Golden League:

Durch Paris ersetzt:

Jackpot-Gewinner[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ernst Podeswa: ISTAF ist ohne das Olympiastadion undenkbar, Der Tagesspiegel 26. November 1997