IBM Deutschland Research & Development

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
IBM Deutschland Research & Development GmbH
IBM logo.svg
Rechtsform Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Gründung 1953
Sitz Böblingen, Baden-Württemberg, Deutschland
Leitung Dirk Wittkopp (Geschäftsführer und IBM Vice President Development)
Branche Informationstechnik
Website IBM Deutschland Research & Development GmbH

Das deutsche IBM Forschungs- und Entwicklungszentrum (IBM Deutschland Research & Development) GmbH ist eine Tochtergesellschaft der IBM Deutschland GmbH. Das Unternehmen entwickelt Hard- und Softwaretechnologien. Der Hauptsitz liegt in Böblingen bei Stuttgart. Daneben arbeiten weitere Entwicklerteams in Walldorf (Baden), Mainz, Kassel, München, Hamburg und Berlin. Geschäftsführer seit November 2009 ist Dirk Wittkopp.

Projekte[Bearbeiten]

Softwaretechnologien[Bearbeiten]

Die Entwickler der IBM Deutschland Research & Development GmbH arbeiten an Middleware-Technologien für die IBM Software Group Produktgruppen WebSphere, Lotus, Information Management und Tivoli (IBM). Die Böblinger Experten entwickeln Virtualisierungs- und Automationstechnologien unter anderem für das IBM-Konzept der nächsten Generation von Rechenzentren (New Enterprise Data Center) sowie Cloud Computing.

Die Expertise der Böblinger Teams im Bereich der Service Oriented Architecture (SOA) liegt auf Business Integration und Process Management sowie dem Thema Produktivität von Organisationen in der neuen Arbeitswelt. Zum Teil sind dies Web Portal- oder Web 2.0-Technologien, wie sie Lotus Software für die Erstellung von Mashups anbietet.

Darüber hinaus erarbeitet eine Gruppe Kundenlösungen auf Basis von Radio Frequency Identification Technologie (RFID). Für das Produktportfolio von IBM Information Management Software entwickeln Teams aus Böblingen Technologien zur Datensuche, -analyse und -pflege.

Des Weiteren arbeiten mehrere Teams in einigen Technologiebereichen mit der SAP AG zusammen, um Anpassungen von IBM Server-, Storage- und Datenplattformen sowie IBM Middleware an SAP-Produkte vorzunehmen. Diese Arbeit leistet das in Böblingen ansässigen SAP Technology Integration Center. Ziel ist dabei, Kunden eine optimierte Informationstechnologie vom Großrechner über die entsprechende Middleware bis hin zu SAP-Anwendungen anbieten zu können.

Großrechner, Firmware, Prozessoren und Supercomputer[Bearbeiten]

Es wird unter anderem das Systemdesign für die IBM System z Großrechner auf Basis der S/390-Architektur entwickelt, dem weltweit gebräuchlichsten Großrechner für unternehmenskritische Datentransaktionen. Die Böblinger Spezialisten verantworten zudem die Entwicklung der System z und Virtualisierungstechnologie sowie Systems Management für Großrechner. Darüber hinaus stammen auch Technologien für andere IBM Plattformen wie System i und System p aus Böblingen.

Ein weiterer Bereich ist die Firmware-Entwicklung. Hier werden hauptsächlich Firmware-Komponenten für System z entwickelt, die das System initialisieren, konfigurieren und für einen Non-Stop-Betrieb im Fehlerfall wie auch bei Systemerweiterungen sorgen.

Auch die Entwicklung von Mikroprozessoren findet in Böblingen statt: Unter Böblinger Beteiligung entstanden in den letzten Jahren auf Basis der IBM PowerPC-Architektur diverse Prozessoren. Zudem arbeiteten eine Reihe von deutschen Entwicklern gemeinsam mit Sony und Toshiba am Cell/B.E. Prozessor für die Sony PlayStation 3. Der Prozessor ist für Darstellung hochkomplexer Grafik und rechenintensiver wissenschaftlicher Anwendungen optimiert. Eine Weiterentwicklung des Cell stammt ebenfalls aus Böblingen und ist Kernstück des so genannten Cell/B.E. Blade Servers, der die Kernbausteine eines der weltweit schnellsten Supercomputer am Forschungszentrum Los Alamos National Laboratories in USA bilden.

2009 hat ein Team einen neuartigen Supercomputer mit dem Namen QPACE gefertigt, der auf Cell-Basis für Forschungen in der Quantenphysik mit deutschen und italienischen Universitäten sowie Forschungszentren eingesetzt wird.

Im März 2010 wurde eine Kooperation mit dem Forschungszentrum Jülich vereinbart. Ziel der Kooperation ist die Gründung eines Exascale Innovation Centers und der Aufbau eines entsprechenden Supercomputers bis ins Jahr 2018 am Standort Jülich.

Open Source[Bearbeiten]

Mit einem Team von mehr als achtzig Experten trägt Böblingen innerhalb IBM die weltweite Verantwortung für das freie Betriebssystem Linux und Linux Systems Management auf allen IBM-Plattformen. Viele der Linux-Experten arbeiten mit der Open Source-Gemeinde zusammen am Linux-Kernel, dem Kernstück des Betriebssystems und stellen ihre Arbeit zur Verbesserung von Linux der Gemeinschaft kostenlos zur Verfügung. Gleichzeitig befindet sich im deutschen Forschungs- und Entwicklungszentrum eines der weltweit sechs Linux Integration Center der IBM, die technische Unterstützung für Kunden und Geschäftspartner anbieten. Damit ist das Böblinger Forschungs- und Entwicklungszentrum eines der weltweit größten Linux Center der IBM.

Kundenprojekte[Bearbeiten]

Neben den klassischen Entwicklungsprojekten hat die unmittelbare Zusammenarbeit mit Kunden zunehmend Bedeutung. Das IBM Client Center in Böblingen bildet das Bindeglied zwischen Kunden, Vertrieb und den jeweiligen Entwicklungsteams. Jährlich finden circa tausend Veranstaltungen statt, in denen Kunden zu aktuellen IT-Themen informiert und bis hin zu Implementierungsfragen beraten werden. Das Entwicklerteam arbeitet darüber hinaus eng mit Kunden zusammen, um das Potential der unterschiedlichsten IT - Technologien für Unternehmen aller Branchen auszuloten.

Einen weiteren Fokus stellt die Kooperation mit dem weltweiten IBM Vertrieb sowie Aktivitäten unter dem Stichwort der so genannten Lab Services dar. Dabei handelt es sich um Beratung und gegebenenfalls Installationen von neuartigen IBM Softwaretechnologien durch Experten, noch bevor diese auf dem Markt verfügbar sind. Unternehmen erhalten so die Möglichkeit, frühzeitig von technischen Innovationen zu profitieren und ihren Vorsprung im Wettbewerb auszubauen.

IBM Client Center[Bearbeiten]

Das IBM Client Center im IBM Forschungs- und Entwicklungszentrum ist das Bindeglied zwischen dem Vertriebsteam der IBM und der Entwicklung. Es dient bereichsübergreifend für Kundenkontakte. Kunden der IBM werden vor Ort beraten, von der Planung bis zur Implementierung von Infrastrukturen. Unter anderem werden Briefings gehalten, in denen Technologien demonstriert werden, und sogenannte Proofs of Concept erstellt. Besondere Schwerpunkte liegen bei der Erkennung von neuen Workloads für IBM System z, der Implementierung von Dynamic Infrastructure in Datenzentren, dem Einsatz von offenen Technologien, die auf offenen Standards basieren und IBM Service Management Unterstützung.

IBM Germany Research & Development Client Center 01.jpg
IBM Germany Research & Development Client Center 02.jpg
IBM Germany Research & Development Client Center 04.jpg

Kompetenzen[Bearbeiten]

  • Kunden/Sales-Portal für IBM Research & Development
  • Unterstützung bei Markteinführung von neuen Produkten, Technologien & Lösungen
  • Aufzeigen des Kundennutzens von IBM Technologien
  • Beratung bei Implementierung von Konzepten, um das Geschäft der Kunden zu verbessern

Produkte/ Projekte[Bearbeiten]

  • System z new Workloads
  • Dynamic Infrastructure & Cloud Computing
  • System & Service Management
  • Offene Technologien
  • Energieeffizienz

Service[Bearbeiten]

  • IT Konferenz & Business Show Unterstützung
  • Live Lösungsdemo
  • Kunden Briefings & Workshops
  • Technologieberatung/ Proofs of Concept/Proofs of Technology
  • ISV enablement support

Erwähnenswertes[Bearbeiten]

  • Großen Anteil daran, dass das Böblinger Forschungs- und Entwicklungszentrum die beschriebene Entwicklung nehmen konnte, hatte der erste Chef des Böblinger Entwicklungszentrums, Karl E. Ganzhorn. Bei einem Besuch des Gründers der IBM, Mr. Thomas J. Watson senior, im Mai 1953 präsentierte er Ansätze und Vorstellungen für die elektronische Entwicklung in der Datenverarbeitung. Im Anschluss daran gab Mr. Watson der deutschen Geschäftsleitung die schlichte Weisung: „Geben Sie dem jungen Mann, was er wünscht.“[1] Dies war ein nachhaltig wirkender Freibrief für den Aufbau der Entwicklung in den kommenden Jahren.
  • Das IBM Forschungs- und Entwicklungszentrum pflegt enge Kontakte mit einer Reihe von Lehrstühlen und Forschungseinrichtungen in Deutschland. So wurde beispielsweise mit der Universität Stuttgart im Mai 2008 ein IBM Technology Partnership Center[2] eröffnet, um den Informationsaustausch zwischen Forschung und Wirtschaft zu intensivieren. Darüber hinaus lehren eine Reihe von Mitarbeiter an Fachhochschulen und Universitäten.

Geschichte[Bearbeiten]

Gründung 1953[Bearbeiten]

Die Forschungs- und Entwicklungsstätte wurde 1953 von Professor Karl E. Ganzhorn und sieben Mitarbeitern als deutsches Forschungs- und Entwicklungszentrum der IBM in Böblingen gegründet. Bereits zuvor existierte in Böblingen ein mechanischer Konstruktionsbereich von IBM, der mit der Weiterentwicklung von Lochkartenmaschinen befasst war.

Während der 1950er Jahre arbeiteten Entwickler in den verschiedenen europäischen Forschungs- und Entwicklungszentren in Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Niederlanden und Schweden unter lokalem Management an ersten elektronischen Projekten. Erst 1958 wurden schließlich alle europäischen IBM Entwicklungszentren unter der Leitung von R.G. Mork zusammengefasst. Dabei wurden die zukünftigen Entwicklungsgebiete der europäischen Entwicklungszentren abgegrenzt und festgelegt.

Der deutsche Standort sollte sich um die Entwicklung kleiner und mittlerer Datenverarbeitungssysteme, sowie Peripheriegeräten, insbesondere Schnelldrucker, kümmern. Als weitere Aufgabe wurde die Schaffung einer Halbleiter-Entwicklung als Ausgangsbasis für eine spätere Halbleiterproduktion in Deutschland etabliert. Der bestehende mechanische Konstruktionsbereich wurde in das Entwicklungszentrum integriert. Dr. Ganzhorn wurde offiziell als erster Direktor des IBM Entwicklungszentrums in Böblingen bestellt.

Zudem beschloss man eigene Gebäude für das Entwicklungszentrum zu errichten. Die Entscheidung fiel auf den Schönaicher First bei Böblingen, in Reichweite des Produktionsstandorts Sindelfingen. Im November 1959 begannen die ersten Bauarbeiten. Im Dezember 1960 nahmen die ersten Ingenieure ihre Arbeit am neuen Standort des Böblinger Entwicklungszentrums auf.

1960–1969[Bearbeiten]

Zum Ende des Jahrzehnts waren 700 Mitarbeiter beschäftigt. 1962 begann man mit der Softwareentwicklung, wofür ein Rechenzentrum eingerichtet wurde. Physiker und Elektroniker des Entwicklungszentrums schrieben damals Software für das in Böblingen entwickelte System/360 Modell 20. Der Umfang ihrer Arbeit war aber zunächst durch die damals äußerst knappen Speicherressourcen begrenzt.

Im Umfeld des SLT Bausteins (Solid Logic Technology), der Basistechnologie für die /360 Systeme, beschäftigt sich das Entwicklungszentrum mit der Forschung zu Halbleiter-Materialien (z. B. GaAs) und mit integrierten Schaltkreisen in Silizium Technologie. Im Jahr 1965 entwickelte man den ersten integrierten Schaltkreis der IBM, einen „cross point switch“, bestehend aus drei integrierten Bauteilen. 1968 erhielt das Entwicklungszentrum den längerfristigen Auftrag für die Entwicklung von integrierten Halbleiterbauelementen.

In der Halbleiter-Entwicklung entwarf man eine Pilotlinie zu Produktion von Prototypen. Diese wurde von Mitte der 1960er bis Anfang der 1990er Jahre betrieben.

1970–1979[Bearbeiten]

Bei den IBM DOS/VS-Release-Versionen 28 und 29 nahm das Entwicklungszentrum einige funktionale Erweiterungen von DOS vor, bekannt unter dem Namen Extended DOS. Ab 1978 übernahm man die alleinige Verantwortung für DOS/VSE. 1971 begann die Entwicklung und Fertigungseinführung des 2048 Bit RIESLING Chips. Der in n-FET-Technologie ausgeführte Chip bestückte während der 1970er Jahre in praktisch allen IBM Rechnern den Hauptspeicher. Das Riesling Chip wurde mit 4 µm Minimalstrukturen ausgelegt und hatte etwa 15.000 Transistoren.

Bei der Fortentwicklung der DRAM Speicherzelle und der Entwicklung darauf basierender Speicher übernahm die Böblinger Halbleiterentwicklung eine Führungsrolle. Man wirkte an den Produkten der 18 kBit CONCORDE Familie, des 64 kBit COMMON_E Chip sowie der Entwicklung eines 256 kBit MÜLLER Chip- Prototypen mit.

1980–1989[Bearbeiten]

1980 wurde der vollautomatische Geldausgabeautomat 4731 entwickelt. Vom 4731 und den Nachfolgemodellen wurden weltweit mehr als 15.000 Stück verkauft.

Mitte der 80er Jahre integrierte man eine gesamte /370-Processing-Unit (PU) auf einem CMOS Chip. 1988 wurde dieses CAPITOL genannte Chipset marktreif. Auf insgesamt drei Chips in 1µ-CMOS-Technologie wurden die PU-, die Cache- und die Floating Point-Funktionen realisiert und im System 9370 eingebaut. Der Capitol Chip markierte den Beginn eines dauerhaften Engagements in die Entwicklung von Chip-Design-Tools. Im Rahmen dessen wurde 1987 ein Kooperationsvertrag mit der Uni Bonn geschlossen.

1990–1999[Bearbeiten]

MQSeries Workflow MERVA, eine Software zur Steuerung von Geschäftsprozessen, wurde in Böblingen entwickelt. Im Bereich des Data-Mining erstellte das Forschungs- und Entwicklungszentrum die Produkte Intelligent Miner for Data und den DB2 Scoring Service. Im Datenbankumfeld lieferte man Software zum Entwurf logischer und physischer Datenmodelle, wie DataAtlas. Zudem wurde die Übersetzungssoftware Translation Manager in Böblingen entwickelt. In ihrer Freizeit portierten Mitarbeiter das Betriebssystem Linux auf die IBM System/390. Die Böblinger Prozessorentwicklung vollzog einen Technologieschwenk von bipolar zu CMOS. Ab Anfang der 90er wurden die Microprozessor Chip Sets RENOIR, PICASSO, MONET-J und MONET und die darauf basierenden /390 Systeme entwickelt.

Die CMOS Prozessoren aus Böblingen verkleinerten die Performancelücke zu den wesentlich größeren und teureren bipolaren Prozessoren. Ab 1993 wurde infolgedessen die gesamte IBM weite /390-Entwicklung von bipolar auf CMOS umgestellt. Die darauf folgenden /390-Prozessor-Chip-Sets wurden später gemeinsam mit dem IBM Standort Poughkeepsie entwickelt. Dies waren die ALLIANCE-, die SYMPHONY- und die OPERA- Chip Sets. Insgesamt wurden in den 1990er Jahren sieben Generationen von /390-CMOS-Prozessoren entwickelt, die auf Uni-Prozessor Ebene einen etwa 200-fachen Performancezuwachs realisierten. Ende der 1990er gründete man ein ASIC Design Center. Für europäische Großkunden, primär aus der Telekommunikationsindustrie, wurden ASICs nach Kundenspezifikationen entwickelt.[3]

2000–2009[Bearbeiten]

IBM Deutschland Research & Development, Böblingen

IBM eröffnete 2000 in Europa insgesamt sieben ISV-Support-Zentren. Zum Linux Center of Competence wurde das Böblinger IBM Forschungs- und Entwicklungszentrum bestimmt. Es entwickelte sich eine enge Zusammenarbeit mit den IBM Standorten Endicott (z/VM) und Tucson (Storage Systems).

In dieser Dekade wurde die Softwareentwicklung in Böblingen für DB2 Software und WebSphere Software fortgeführt. Die Projekte lagen im Bereich von Such-Technologien, Data-Mining, Werkzeugen für Datenbanken, wie die Archivierungssoftware CommonStore und Workflow. Neu hinzugekommen war die Verantwortung der Böblinger Softwareentwickler für Kundendienstleistungen (im Bereich DB2 und Werkzeuge, SAP R/3, WebSphere, MQSeries-Familie inklusive Workflow, ASF, DocumentConnect) und die Unterstützung von Drittanbietern (ISVs), die IBM Technologie in ihren Produkten einzusetzen.[4]

Literatur[Bearbeiten]

  • Karl E. Ganzhorn: The IBM laboratories Boeblingen: Foundation and build-up. Röhm Verlag, Sindelfingen 2000.
  • Herbert Kirchner (Hrsg.): IT, Technologien, Lösungen, Innovationen. Springer-Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-540-46164-7.
  • Helmut Painke (Hrsg.): Die IBM Laboratorien Böblingen: System-Entwicklung. Sindelfingen 2003, ISBN 3-937267-00-X

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. IBM Geschichte im Jahr 1953.
  2. IBM Technology Partnership Center
  3. Karl E. Ganzhorn: The IBM laboratories Boeblingen: Foundation and build-up. Röhm Verlag, Sindelfingen 2000, S. 7ff.
  4. Das IBM Forschungs- und Entwicklungszentrum in Deutschland.