IFK Göteborg
| IFK Göteborg | |||
| Voller Name | Idrottsföreningen Kamraterna Göteborg |
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| Ort | Göteborg | ||
| Gegründet | 4. Oktober 1904 | ||
| Vereinsfarben | Blau-Weiß | ||
| Stadion | Gamla Ullevi | ||
| Plätze | 18.800 | ||
| Präsident | Kent Olsson | ||
| Trainer | Mikael Stahre | ||
| Homepage | ifkgoteborg.se | ||
| Liga | Allsvenskan | ||
| 2012 | 7. Platz | ||
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Der IFK Göteborg (schwedisch: Idrottsföreningen Kamraterna „Sportvereinigung Die Kameraden“) ist Schwedens erfolgreichster Fußballverein. Der Verein spielt zurzeit in der ersten schwedischen Liga.
Inhaltsverzeichnis |
Allgemeines [Bearbeiten]
Er wurde am 4. Oktober 1904 in Göteborg gegründet. Neben Fußball gibt es im Verein die Sektionen Bowling, Leichtathletik, Orientierungslauf, Skisport und Eisschnelllauf.
Die Vereinsfarben sind blau-weiß und die Spitznamen sind auf Schwedisch „Blåvitt“ (Blau-Weiß) und „Änglarna“ (die Engel). Das eigentliche Heimatstadion ist Gamla Ullevi, bei Spielen mit hoher Publikumsresonanz wurde allerdings schon häufig auf das größere Ullevi ausgewichen. Am 9. Januar 2007 wurde mit dem Abriss des alten Stadions begonnen; an dessen Stelle ist ein neues Fußballstadion gebaut worden, das denselben Namen trägt. Am 5. April 2009 wurde es offiziell eröffnet.
Der Verein führt die ewige Tabelle der Allsvenskan, der höchsten schwedischen Fußballliga, an. Insgesamt wurde er 18 mal schwedischer Fußballmeister und gewann zweimal den UEFA-Pokal (1982 und 1987).
Stadtderbys in der Allsvenskan spielt der Verein gegen GAIS und BK Häcken.
Geschichte [Bearbeiten]
Die Jahre in der zweiten Liga (1970−76) [Bearbeiten]
Viele IFK-Fans können sich noch erinnern als der Verein in den 1970er Jahren nur in der zweiten Liga spielte. Nach dem Titelgewinn 1969 wurde der Verein überraschend in der folgenden Saison relegiert. In den kommenden Jahren befand sich der größte Verein Göteborgs selbst in der Zweitklassigkeit. Erst 1976 schaffte der Verein als souveräner Spitzenreiter der damaligen Division 2 (Heute: Superettan) ein Comeback in die erste Liga. Das Highlight des Jahres war das Spiel gegen GAIS im Ullevi-Stadion vor einem Publikum mit über 50 000 Zuschauern. Nach dem Comeback in die Allsvenska baute der Manager Bernmar ein neues Team auf mit jungen Spielern wie Torbjörn Nilsson, Glenn Hysén und die Brüder Tord und Tommy Holmgren. Der Verein kaufte auch Nationalspieler wie Björn Nordqvist, Ralf Edström und Ove Kindvall und geriet dadurch in finanzielle Nöte.
Der Gewinn des UEFA-Pokals 1982 und 1987 [Bearbeiten]
Der unerwartete Titel im UEFA-Pokal 1981/82 entspannte die Situation im Verein wieder und bedeutete zugleich den größten Erfolg der Vereinsgeschichte. IFK Göteborg gewann sensationell die beiden Finalspiele gegen den Hamburger SV mit 1:0 in Göteborg und anschließend im Hamburger Volksparkstadion mit 3:0. Spieler, wie Torbjörn Nilsson, Dan Corneliusson, Glenn Hysén, Glenn Strömberg und Tord Holmgren, wurden zu Vereinslegenden. Trainer des 82er Teams war Sven-Göran Eriksson, der nach dem Sieg zu Benfica Lissabon wechselte. IFK Göteborg wurde im selben Jahr sowohl schwedischer Meister als auch Pokalsieger und gewann damit das sogenannte Triple. Auf dem Weg ins UEFA-Pokalfinale hatte der IFK gegen Vereine wie FC Valencia und 1. FC Kaiserslautern gewonnen.
Der größte Erfolg im Europacup der Landesmeister kam 1986 als IFK das Halbfinale erreichte. Im ersten Spiel gewann IFK gegen FC Barcelona im Göteborger Ullevistadion mit 3:0, mit Torbjörn Nilsson als Mann des Spiels. Im Rückspiel verlor man allerdings mit 0:3 und danach auch das Elfmeterschießen. 1987 wurde IFK zum zweiten Mal UEFA-Pokalsieger. Im Finale schlug man Dundee United.
Titelgewinne am laufenden Band (1990−96) [Bearbeiten]
Neue Erfolge konnte der Verein in den 1990er Jahren feiern. Zwischen 1990 und 1996 wurde IFK insgesamt sechs Mal schwedischer Meister und nahm außerdem erfolgreich am Europapokal der Landesmeister und der Champions League teil. Neue Stars wie Jesper Blomqvist, Joachim Björklund, Magnus Erlingmark und Andreas Andersson spielten im Verein und in der schwedischen Nationalmannschaft. IFK Göteborg hatte eine Reihe von Spielern im legendären schwedischen WM-Kader in den USA 1994: Thomas Ravelli, Stefan Rehn, Mikael Nilsson u.v.a. Ravelli wurde zum großen WM-Held.
Zeiten im Mittelfeld der Liga und der Titel 2007 (seit 1997) [Bearbeiten]
Nach dem Titelgewinn 1996 wurde IFK Göteborg in der nächsten Saison „nur“ Zweiter und kaufte in den kommenden Jahren viele neue Spieler ein, viele von ihnen schafften allerdings nie den Durchbruch. Der früher so erfolgreiche Verein spielte ohne Glück und Trainer wie Mats Jingblad wurden entlassen. 2004 feierte IFK Göteborg hundertjähriges Jubiläum. 2007 gelang nach elf Jahren wieder der Gewinn der Meisterschaft. Ansonsten belegte man allerdings größtenteils nur Plätze im Mittelfeld der Liga und schloss die Saison 2011 als Siebtplatzierter ab.
Vereinswappenhistorie [Bearbeiten]
Erfolge [Bearbeiten]
- Schwedischer Meister: 1908, 1910, 1918, 1935, 1942, 1958, 1969, 1982, 1983, 1984, 1987, 1990, 1991, 1993, 1994, 1995, 1996, 2007
- Schwedischer Pokal: 1979, 1982, 1983, 1992, 2008
- Sieger des UEFA-Pokals: 1982, 1987
Bekannte Spieler [Bearbeiten]
- Niclas Alexandersson
- Kennet Andersson
- Marcus Berg
- Joachim Björklund
- Jesper Blomqvist
- Ralf Edström
- Glenn Hysén
- Bertil Johansson
- Teddy Lučić
- Torbjörn Nilsson
- Björn Nordqvist
- Thomas Ravelli
- Glenn Strömberg
- Erik Thorstvedt
- Pontus Wernbloom
Bekannte Trainer [Bearbeiten]
Weblinks [Bearbeiten]
- Offizielle Homepage (schwedisch)
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