IFRA

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die IFRA war ein internationaler Verband von Unternehmen der Zeitungs- und Medienbranche, vorrangig Zeitungsverlage und Medienhäuser. Im Jahr 2009 kam es zum Zusammenschluss mit der WAN zur WAN-IFRA.

Die IFRA hat über 3000 Mitglieder in mehr als 70 Ländern. Ein aus Verlegern zusammengesetzter Vorstand sowie zentrale, regionale und fachliche Mitgliederkomitees lenken die Verbandsarbeit. Die IFRA hat weltweit zehn Standorte, der Hauptsitz befindet sich in Darmstadt. Sie betrachtet sich als „Plattform für Entscheider aus der Zeitungsindustrie“.

Ziele und Dienstleistungen[Bearbeiten]

Die Ziele und Dienstleistungen umfassen zum Beispiel die Erarbeitung von Druckstandards, um die Qualität im Zeitungsdruck weltweit zu standardisieren. Die von der IFRA veranstalteten internationalen Konferenzen und Tagungen fördern den Austausch innerhalb Europas. Monatlich gibt sie die in vier Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch) erscheinende Fachzeitschrift zeitungstechnik heraus. Vierteljährlich erscheint diese auch auf Chinesisch. Die von IFRA jährlich in europäischen Großstädten veranstaltete Messe IfraExpo gilt als die weltweit wichtigste Fachausstellung für Zeitungsunternehmen. Als Ausrichter des International Newspaper Color Quality Club trägt sie zur Verbesserung der Reproduktions- und Druckqualität in der Tagesproduktion bei. Außerdem stellt sie die IFRASearch, eine speziellen Suchmaschine für die Druckindustrie, bereit.

Geschichte[Bearbeiten]

Die IFRA ging aus dem Zusammenschluss zweier Organisationen hervor: 1961 wurde die INCA (International Newspaper Colour Association ) von belgischen, deutschen und britischen Verlegern gegründet. In Zusammenarbeit mit der FIEJ (Fédération Internationale des Editeurs de Journaux) entstand die INCA-FIEJ Research Association. Daraus wurde 1970 die Abkürzung „Ifra“ abgeleitet, die heute als eigenständiger Name verwendet wird.

Weblinks[Bearbeiten]