IG Kunst, Kultur und Medien
Die IG Kunst, Kultur und Medien war eine Gewerkschaft des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) mit Sitz in Hamburg.
Die „Gewerkschaft Kunst“ wurde am 27. September 1949 in Frankfurt am Main als Kartellgewerkschaft gegründet, welche aus der 1946 gegründeten „Gewerkschaft der geistigen und kulturell Schaffenden“ hervorgegangen war. Sie hatte ihren Sitz in Hamburg und vertrat zunächst die Branche „Bildende Kunst“, zu der sich 1950 die Gruppe „Funk“ gesellte. In den 1970er-Jahren kamen weitere Gruppen hinzu, so die „Gewerkschaft der Musikerzieher und konzertierenden Künstler“ (GDMK), die Berufsgruppe „Jazz/ Rock/Pop/improvisierte Musik“ und die „Bundesvereinigung der Gewerkschaftsverbände Bildender Künstler“ (BGBK).
Die einzelnen Gewerkschaften waren rechtlich selbstständig und wirkten über die Kartellgewerkschaft im DGB mit.
1989 schloss sich die Gewerkschaft Kunst, Kultur und Medien mit der IG Druck und Papier zur neuen IG Medien – Druck und Papier, Publizistik und Kunst zusammen. Diese wiederum ging 2001 in der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft e.V. (ver.di) auf.
[Bearbeiten] Vorsitzende der Gewerkschaft Kunst
- 1949–1954: Willi Feldmann
- 1954–1962: Heinrich Wüllner
- 1962–1966: Victor de Kowa
- 1966–1973: Wolfgang Windgassen
- 1973–1980: Otto Sprenger
- 1980–1989: Alfred Horné