IPTV
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Mit IPTV (Internet Protocol Television; deutsch: Internet-Protokoll-Fernsehen) wird die digitale Übertragung von breitbandigen Anwendungen, wie Fernsehprogrammen und Filmen, über ein digitales Datennetz bezeichnet. Hierzu wird das auch dem Internet zugrunde liegende Internet Protocol (IP) verwendet.
- Die Internationale Fernmeldeunion definiert IPTV als „Multimediadienste, wie Fernsehen, Video, Audio, Texte, Bilder und Daten, die über IP-basierende Netze übertragen werden und das benötigte Maß an Qualität (QoS/QoE), Sicherheit, Interaktivität und Zuverlässigkeit bereitstellen.
- Die Deutsche TV-Plattform definierte, bei der Gründungssitzung ihrer „Arbeitsgruppe IPTV“ im Herbst 2007, das „so genannte IPTV“ als „eine neue Verbreitungsform auf der Basis des ‚Internet Protocol‘ (IP)“.[1]
Wichtige Merkmale von IPTV sind die Unterstützung des Next Generation Network, Bidirektionale Netze, Real-time und Non-real-time Dienste“ [2]. Der DVB-Standard für IPTV nennt sich DVB-IPTV.
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[Bearbeiten] Übertragungsverfahren
[Bearbeiten] Internet vs. geschlossene Netze
IPTV wird in der Regel mittels eines geschlossenen Datennetzes angeboten. Dank neuer Videodatenkompressionen und Breitband-Internetzugang wird es möglich, Fernsehen oder Videos auch über das öffentliche Internet anzubieten. Diese Spezialform wird Internet-TV genannt und trifft bei Internet-Nutzern auf reges Interesse. Im Gegensatz zu IPTV und herkömmlichem TV ist für Internet-TV keine Funktionsgewähr gegeben, da kein Internet-Provider eine Mindestbandbreite garantiert. Es ist außerdem technisch möglich, dass ein Internetzugangsanbieter die Bandbreite konkurrierender Dienste reglementiert. Inwieweit ein solches Vorgehen zulässig ist, wird derzeit unter dem Stichwort Netzneutralität politisch diskutiert.
Hinsichtlich der prinzipiellen Funktionsmöglichkeiten sind beide Ausprägungen IPTV und Internet-TV (Übertragung über das Internet oder über ein Hochverfügbarkeitsnetz) weitgehend identisch. Mit Hilfe von clientseitiger Puffertechnik, die die Schwankungen der Download-Leistung aus offenen Netzen temporär und im statistischen Mittel ausgleichen kann, genügen nach einer WDR-Studie je nach Bildgröße bereits Datenraten mit mehr als 2,5 MBit/s Download-Leistung um eine angemessene Videoqualität zu erreichen.[3] Bei ständig steigender Datenrate werden spezielle Netze sehr schnell überflüssig sein und haben heute schon Probleme, sich am Markt durchzusetzen. [4][5]
Befürworter von IPTV wenden ein, dass der Bestand an hochauflösenden Fernsehern in den Haushalten derzeit stetig steigt und diese Bandbreiten von mehr als 4 Mbit/sec für eine angemessene SDTV-Bildqualität benötigen. Für HDTV wären Datenraten mit mehr als 8 Mbit/sec nötig; außerdem sollen je Haushalt auch mehrere Fernsehgeräte zeitgleich betrieben werden können, was eine jeweilige Vervielfachung des Bandbreitenbedarfs bewirken würde. IPTV-Befürworter gehen deshalb von einem künftigen Bedarf an Internet Bandbreite von mindestens 30–50 Mbit/sec je Haushalt aus und sind der Ansicht, dass solche Bandbreiten sowie ein IPTV ähnliches QOS im offenen Internet mittelfristig nicht garantiert werden kann.
[Bearbeiten] Client-Server vs. Peer-to-Peer
Die Videodaten werden von netzbasierten Video-Servern an die Clients übertragen. Die im Netz dadurch verursachte Last wird durch die räumliche Verteilung der Video-Server im Netz bestimmt. Bei Konzentration der Video-Server an einer Lokalität kommt es durch die sternförmige Verteilung sehr schnell zu Überlastungen des Netzes.
Bei einer Peer-to-Peer Verbindung hingegen werden die Videodaten nicht von einem zentralen Server übertragen, sondern der Empfänger sammelt die Videodaten eines Beitrages von vielen verteilten Servern (meist von anderen Nutzern) auf. Durch diesen dezentralen Algorithmus können die Videodaten in einzelnen Netzabschnitten auch mehrfach oder in beide Richtungen gleichzeitig übertragen werden.
[Bearbeiten] Unicast vs. Multicast
Bei der Datenübertragung vom Streamingserver des Senders zum IPTV-Empfangssystem gibt es zwei Verfahren:
- Unicast: Beim Unicast steht jedem Zuschauer ein individueller Datenstrom zur Verfügung. Dadurch kann der Zuschauer den Startpunkt einer Sendung oder eines Videobeitrages individuell bestimmen (Video-on-Demand-Dienst).
- Multicast: Beim Multicast-Verfahren erhalten gleichzeitig alle Empfänger die selben Daten vom Sender. Dadurch ist zunächst nur lineares Broadcast-TV möglich (linear, da die Reihenfolge der Sendungen nicht vom Benutzer beeinflussbar ist). Das entspricht im Wesentlichen dem Prinzip des Rundfunks. Gegenüber Unicast hat Multicast den Vorteil, dass die Netzlast für den Sender nicht mit der Anzahl der Teilnehmer steigt. In Empfängernetzwerken steigt die Netzlast dennoch erheblich. Allerdings ist ein Video-on-Demand-Dienst nicht möglich. Als Kompromiss besteht die Möglichkeit, einen Near-Video-on-Demand-Dienst anzubieten, bei dem das Video wiederholt zeitversetzt ausgestrahlt wird. Die maximale Wartezeit auf ein Video ist dann das Zeitintervall der Wiederholungen.
[Bearbeiten] Datenrate
Die notwendige Datenrate, um Bewegtbilder vom Sender zum Empfänger zu übertragen, ist von der verwendeten Kodierung abhängig. Übliche Faktoren sind:
- Bildgröße
- Farbtiefe
- Bildveränderungen
- Anzahl der Audio-Kanäle
- evtl. synchrone Zusatzinformationen
Üblich verwendete Kodierungsverfahren sind VC1 und H.264. Für eine PAL- oder (SDTV)-Qualität (Standard-Definition-Television) wird eine Datenrate von durchschnittlich 2–6 MBit/s benötigt. Für HDTV ist eine Datenrate von durchschnittlich 6–16 MBit/s notwendig. Dazu ist ein Breitbandanschluss zum Teilnehmer notwendig (z.B. DSL, ADSL2/VDSL, Kabelmodem).
[Bearbeiten] Empfangsgeräte
IPTV benötigt aus technischen Gründen ein vom IPTV-Veranstalter freigegebenes Gerät. Ein Programmangebot kann aus urheberrechtlichen Gründen auf eine bestimmte Art einer Ausgabe (PC oder Settopbox u.a.) beschränkt sein. Das Endgerät empfängt Datenströme über eine Internetanbindung, teilt diese in Unterströme auf (Audio, Video, Daten etc.), dekodiert und liefert ein Bild und Audiosignal an die Video-Audio-Ausgabeeinheit.
Folgende IPTV-Endgeräte gibt es:
- PC: In der Regel ist lediglich eine Softwareinstallation notwendig (z. B. Adobe Flash Player, Quick Time, Windows Media Center oder LinuxMCE), dabei ist auch eine Bildausgabe über ein TV-Gerät möglich.
- UMTS Handys und andere mobile Endgeräte mit großem Display sind IPTV-tauglich.
- Set-Top-Box: Dazu wird die IPTV-Settop-Box im Allgemeinen auf der einen Seite an den Router (Internetanschluss) angeschlossen und auf der anderen Seite an die Scartbuchse oder den HDMI-Eingang des Fernsehers. IPTV-Fernsehgeräte gibt es derzeit noch nicht auf dem Markt.
- Digital Signage und andere Werbe- und Informationsanzeigesysteme. (Der Rückkanal wird selten verwendet.)
- Kiosksysteme, bei dem Videodaten angezeigt werden.
- Spielkonsole: Hardwareanordung ähnlich wie bei Set-Top-Boxen [6].
[Bearbeiten] IPTV-Dienste und interaktive Zusatzfunktionen
IPTV bietet mehr als die klassische Fernsehbildübertragung. Durch den integralen Rückkanal des IPTV eröffnet sich eine Vielzahl von Funktionen für den Zuschauer, die teilweise auch aus dem interaktiven Fernsehen, von DVD-Spielern oder Videorekordern bekannt sind.
- Suche nach und Empfehlung von Videobeiträgen oder TV-Sendern. Die Suche geschieht durch Angabe von Klartextanfragen oder mit Hilfe des Zuschauer-Profils, das die Vorlieben kennt (TiVo). Diese Angaben werden mit Metainformationen (Tags), Ergebnissen von Bilderkennungssytemen und Algorithmen des semantischen Netzes verglichen und adäquate Vorschläge generiert (siehe auch Theseus).
- Video-on-Demand (oder auch Datenbank-TV) ermöglicht das Abspielen eines beliebigen Videobeitrags zu einer beliebigen Zeit. (Video-Podcast wird oft synonym gebraucht.[7])
- Near-Video-on-Demand: Ermöglicht das Abspielen eines beliebigen Videobeitrags zu fest vorgegebenen Anfangszeiten.
- Timeshift-TV ist ein eingeschränkter Video-On-Demand-Dienst, bei dem der Zuschauer nur auf Inhalte zugreifen kann, die er vorher auf einem Speichermedium (meist Festplatte) im Endgerät (PVR-Videorecorder) oder serverseitig (nPVR - network(based)-Personal-Video-Recorder) aufgezeichnet hat.
- Zugriff auf elektronische Programmzeitschriften
- Untertitel
- Teletext
- Zuschaltung von Mehrkanalton und Fremdsprachenkanälen
- Kauftransaktionen und T-Commerce
- Funktionen des Web2.0:
- Der Zuschauer kann Empfehlungen auf, Kommentare über und Stichwörter für Videobeiträge und IPTV-Sender abgeben und dadurch die Qualität des Services verbessern.
- Der Zuschauer kann individuelle Playlisten (Zusammenstellungen von Videobeiträgen) erstellen und sie anderen Zuschauern zur Verfügung stellen. Die Redaktion (Auswahl und Reihenfolge) wird zum Zuschauer verlagert.
- Das Hochladen von Videobeiträgen.
[Bearbeiten] Gewährleistung des IPTV-Anbieters
Bei IPTV gewährleistet ein IPTV-Anbieter die Funktionalität des Fernsehempfangs beim Client. Bei der Datenübertragung über das allgemeine Internet (Internet-TV) kann der Anbieter eine solche Gewähr nicht übernehmen, da das Netz sowie das eingesetzte Endgerät außerhalb seiner Einflusssphäre liegen.
[Bearbeiten] Rechtliche Aspekte
Ein deutscher Anbieter eines IPTV-Angebots muss eine Reihe von Landes-, Staats- und supranationalen Gesetzen und Verordnungen beachten. So muss der Anbieter
- den Rundfunkstaatsvertrag (RStV), den Medienstaatsvertrag des jeweiligen Bundeslandes[8] und die Fernsehrichtlinie der Europäischen Union[9][10] beachten, sofern er ein lineares Broadcast (Multicast) anbietet,
- den Staatsvertrag über Mediendienste (MDStV) beachten, wenn er Video-on-Demand-Dienste anbietet (non-lineare Medien),
- den Rundfunkfinanzierungsstaatsvertrag (RFinStV) beachten, sofern er mit seinem Internetdienst als Fernsehsender eingestuft wird,
- derzeit noch(!) keine Lizenz bei der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) einholen[11]. (Etablierte Rundfunksendern wirken derzeit auf die Politik ein, den Rundfunkänderungsstaatsvertrages dahingehend zu ändern, dass sich auch kleine IPTV-Anbieter einer (kostenpflichtigen) Lizenzprüfung unterziehen müssen.)
- als Anbieter einer Internetseite die Teledienstegesetze (TDG) und die Telekommunikationsgesetze (TKG) beachten,
- das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) beachten, sofern er persönliche Daten z.B. im Rahmen einer Zuschauerregistrierung speichert,
- den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag beachten und einen Jugendschutzbeauftragten bestellen oder ersatzweise einer Einrichtung der freiwilligen Selbstkontrolle[12] beitreten, wenn er entwicklungsbeeinträchtigende oder jugendgefährdende Inhalte allgemein zugänglich zur Verfügung stellt oder mit einer Videosuchmaschine auf entsprechende Inhalte verweisen könnte,
- das Fernabsatzgesetz (FernAbsG) beachten, wenn er mit Hilfe der Seite Kauf- oder Dienstverträge abschließt,
- das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) beachten, wenn er vergleichende oder irreführende Werbung betreibt,
- das Urheberrechtsgesetz (UrhG) beachten, wenn er fremdes Filmmaterial verwendet. Das gilt auch und insbesondere für User-Generated-Content-Diensteanbieter. Dabei ist er verpflichtet, eingehendes Material zu sichten und ggf. zu entfernen. Er muss ebenfalls das Urheberrecht beachten, wenn er als Kommunikationsanbieter lediglich Filme von einem Datenformat in ein anderes umwandelt oder (temporär) zwischenspeichert[13].
- die Verordnungen der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) beachten, sofern er Musik von Dritten verwendet. In diesem Zusammenhang ist auch zu beachten, die notwendigen Synchronisationsrechte bei Musikverlagen und Schallplattenfirmen im Einzelfall einzuholen,
- das Patentgesetz (PatG) beachten und etwaige patentierte IPTV-Ausspielverfahren nicht verwenden.
[Bearbeiten] Wirtschaftliche Bedeutung
[Bearbeiten] Finanzierungsmodelle
Derzeit gibt es mindestens drei Arten der Refinanzierung von IPTV:
- Zuschauerfinanziertes IPTV
- Werbefinanziertes IPTV, bei dem der Zuschauer neben dem gewünschten Fernsehbeitrag auch Werbung rezipieren muss,
- T-Commerce. Darunter fallen Teleshopping und andere Tele-Services (Beratung, Gewinnspiele, Wetten, Lotto, Auktionen, Spiele, Dating etc.), bei dem der Sender (in diesem Fall Mediendienstanbieter) direkt auf eine Kauftransaktion hinwirkt.
[Bearbeiten] Technische Reichweite und Marktdurchdringung
Alle oben genannten Refinanzierungsmodelle gewinnen an Bedeutung, je höher die technische Reichweite des IPTV ist (egal ob PC- oder STB-basiert oder über mobile Endgeräte).
- PC-basiertes IPTV: Im Jahr 2007 abonnierten bereits 18,1 bis 18,6 Millionen Haushalte die für IPTV notwendige DSL-Technologie [14]. Damit ist eine signifikante Zielgruppe potentieller Nutzer von PC-basierten IPTV-Angeboten bereits jetzt erreichbar. Bis 2010 sollen über 17 Millionen Anschlüsse verkauft werden[15].
- STB-basiertes IPTV: Für den deutschen Markt sind derzeit (Stand: September 2007) keine offiziellen Abonnentenzahlen bekannt [16]. Im Jahr 2006 gab es weltweit 3,6 Mio. IPTV-Abonnenten, davon 2,4 Mio. in Westeuropa. Marktforscher gehen davon aus[17], dass 2010 mehr als 1,3 Mio. deutsche Haushalte Fernsehen auch über IPTV-Set-Top-Boxen empfangen werden.
- Mobiles IPTV: Nach einer Bitkom-Studie waren im Jahre 2006 mehr als 6,5 Millionen Handys UMTS-fähig. Im Jahre 2010 wird eine UMTS-Abonnentenzahl von knapp 9 Millionen erwartet.
[Bearbeiten] IPTV-Spartensender gegen Rundfunk-Fernsehsender
Experten gehen davon aus, dass IPTV eine ähnliche Veränderung des Fernsehmarktes verursachen wird, wie sie Anfang des Jahrtausends schon die Musikindustrie durchleben musste. Dabei wird prognostiziert, dass kleine (Genre-, Sparten- und Nischen-)Sender zusammen deutliche Marktanteile auf Kosten der etablierten (Mainstream-)Sender gewinnen werden[18] [19]. Aggregatoren[20], die Kleinstproduktionen sammeln, versuchen, diese Spartenprogramme und Spartenbeiträge zu bündeln und zu vermarkten. Sie stellen ebenfalls eine starke Konkurrenz zu den etablierten TV-Sendern dar. Der Markt wird sich also zusehends diversifizieren und sich der Werbegesamtetat auf immer mehr IPTV- und Rundfunksender und -beiträge verteilen müssen. Etablierte Sender versuchen, dieser Entwicklung mit eigenen IPTV-Auftritten und Beteiligungen an Aggregatoren zu begegnen [21][22]. Erste große Verdrängungsprozesse finden heute (1/07) bereits statt[23][24][25][26][27].
Weltweit werden derzeit (9/07) mehr als 7000 kostenlose IPTV-Sender angeboten.[28] Davon mehr als 300 aus Deutschland. [29] Es gibt deutlich mehr kostenpflichtige IPTV-Sender.
[Bearbeiten] Internetdienstanbieter gegen Rundfunknetzbetreiber
Mit der Möglichkeit IPTV zu betreiben, treten Internetdienstanbieter in direkte Konkurrenz zu Fernsehrundfunkbetreibern[30][31]. Insbesondere Satelliten- und Kabelnetzbetreiber versuchen mit zusätzlichen interaktiven Angeboten diesen Trend aufzuhalten[32].
Einige Internetdienstanbieter erwerben Rechte zur Ausstrahlung von Fernsehinhalten und greifen somit direkt in den Markt der Fernsehsender ein[33].
Internetdienstanbieter (meist im Verbund einer Telefongesellschaft) können dem Kunden nun die wichtigsten elektronischen Kommunikationsmedien in einem Paket anbieten (Telefonie, Internetzugang, Fernsehen (Triple-Play) und zusätzlich Mobiltelefonie (Quadruple Play)).
[Bearbeiten] Einige IPTV- und Internet-TV-relevante Marktzahlen
| 2004 | 2005 | 2006 | 2007 * | 2008 * | 2009 * | 2010 * | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| PC basiertes IPTV | |||||||
| DSL-Abonnenten in Deutschland | 7,9 Mio. (e) | 10,3 Mio. (e) | 15,6 Mio. (a) | 21 Mio. (b) | |||
| DSL-Abonnenten in Europa | 39 Mio. | 107 Mio. (c) | |||||
| DSL-Abonnenten weltweit | 107 Mio. (f) | 150 Mio. (q) | |||||
| STB-basiertes IPTV | |||||||
| STB-Abonnenten in Deutschland | 47.000 (g) | 100.000 (k) | 1,3 Mio (l)-2,8 Mio(g) | ||||
| STB-Abonnenten in Europa | 0,7 Mio. (g) | 1,6 Mio. (g) | 3,3 Mio. (g) | 6,3 Mio. (g) | 10,0 Mio. (g) | 8,7 (h)–13,6 Mio. (g) | 16,7 Mio. (g) |
| STB Abonnenten weltweit | 3,2 Mio. (n) | 6,4 Mio. (n) | 13,3 Mio. (n) | 24,7 Mio (n) | 36,3 Mio (n) | 25 (i)–48,8 Mio. (n) | |
| mobiles IPTV | |||||||
| UMTS-Abonnenten in Deutschland | 2,3 Mio. (d) | 6,5 Mio. (d) | 10,7 Mio. (m) | ||||
| UMTS-Abonnenten in Europa | 200 Mio. (p) | ||||||
| UMTS-Abonnenten weltweit | 1.000 Mio. (j) | ||||||
| Quellen:
a: [1] b: [2] c: [3] d: [4] e: T-DSL f: [5] g: [6] h: [7] i: [8] j: [9] k: [10] l: [11] m: [12] n: [13] p: [14] q: [15] |
|||||||
| IPTV Sender | |||||||
| Deutsche IPTV-Sender | knapp 200 (a) | ||||||
| Internet-TV-Sender Europa | |||||||
| Internet-TV-Sender weltweit | rund 3.000 | ||||||
| Quellen:
a: Siehe entsprechende Listen im Web, z.B. wwiTV. Oftmals werden nur einzelne Sendungen angeboten. |
|||||||
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Literatur
- Jörg Broszeit: IPTV und Interaktives Fernsehen, VDM Verlag Dr.Müller, Saarbrücken 2007, ISBN 978-3-836-40837-0
- Eric Karstens: Fernsehen digital. Eine Einführung, VS-Verlag, Wiesbaden 2006, ISBN 978-3-531-14864-9
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Quellen
- ↑ Aus der Arbeit der TV-Plattform. So genanntes IPTV. Arbeitsgruppe »IPTV« gegründet (PDF), In: TVZukunft, Aktuelle Informationen der Deutschen TV-Plattform, S.3, 4/07, Oktober 2007
- ↑ ITU IPTV Definition
- ↑ WDR-Referat zu IPTV und einer Mindestdatenrate
- ↑ heise.de IPTV-Angebot der Telekom jetzt auch über ADSL2+
- ↑ Telekom Probleme mit VDSL
- ↑ Xbox 360 wird man in Zukunft in der Lage sein IPTV zu empfangen, beispielsweise T-Home
- ↑ http://www.quarks.de/dyn/16480.phtml quarks.de:] Beispiel für die Verwendung des Begriffs VideoPodcast
- ↑ z.B. Medienstaatsvertrag Hamburg und Schleswig-Holstein:
- ↑ Medienanstalt Berlin-Brandenburg, EU-Fernsehrichtlinie
- ↑ Reform der EU-Fernsehrichtlinie weiter heftig umstritten, Heise.de
- ↑ Regulierung von IPTV
- ↑ z.B. Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter
- ↑ Oberlandesgericht bestätigt Aufzeichnungsverbot für Online-TV-Recorder, Heise.de
- ↑ Zwischen 18,1 und 18,6 Millionen DSL-Anschlüsse in Deutschland, dsltarifinfo.de
- ↑ Studie: 17 Millionen DSL-Zugänge bis 2010 in Deutschland, dslweb.de
- ↑ IPTV bleibt weiterhin Telekom-Sorgenkind, Digital TV
- ↑ IPTV 2010 Studie. Marktpotenziale für IP-basiertes Fernsehen in Deutschland, Goldmedia
- ↑ spiegel.de: IPTV gegen Internet-TV
- ↑ Long Tail Nischenprodukte
- ↑ Beispiele für Aggregatoren: www.youtube.com, www.metacafe.com, www.myvideo.de, www.clipfish.de, www.sevenload.com
- ↑ Beispiele sind mediathek.zdf.de (Internet-TV), www.maxdome.de(prosieben), www.myvideo.de(prosieben), www.rtlnow.de(rtl), www.clipfish.de(rtl)
- ↑ IPTV: Schrumpfende Riesen, wachsende Zwerge, Heise.de IPTV: Schrumpfende Riesen, wachsende Zwerge
- ↑ Internet-Fernsehen in fünf Jahren oder eher, Heise.de Internet-Fernsehen in fünf Jahren oder eher
- ↑ Auf der Suche nach der verlorenen Jugend, Spiegel.de Auf der Suche nach der verlorenen Jugend
- ↑ golem.de: "ARD und ZDF wollen Nachrichten online (...) bringen. Sendern laufen die Nachrichtenzuschauer weg: (...) Die ZDF-Nachrichtensendung "heute", die um 19 Uhr ausgestrahlt wird, verlor seit 2002 ein Viertel ihrer Zuschauer im Alter von 14 bis 29 Jahren, berichtet der Focus. Der "Tagesschau" im Ersten kehrten danach im gleichen Zeitraum 17 Prozent dieser Altersgruppe den Rücken."
- ↑ Studie: Enormes Wachstum bei IPTV, iptv-blog.de Studien zu IPTV
- ↑ Fernsehen war gestern, spiegel.de
- ↑ global-itv.com
- ↑ iptv-blog.de: Hunderte Sender für lau!
- ↑ Fernsehen per Internet bedroht Kabelnetzbetreiber
- ↑ IPTV wird Konkurrenz für Satellit und Kabel
- ↑ Blucom
- ↑ Deutsche Telekom überträgt DFL

