ISO/IEC 18000

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die ISO/IEC 18000 ist eine ISO-Norm, welche für unterschiedliche Frequenzbänder die Spezifikation für die so genannte Luftschnittstelle bestimmt.

Die Telegramminhalte und Details zu den verschiedenen RFID Techniken für allgemeine und für spezielle Anwendung sind in weiteren Normen festgelegt. Insbesondere die Anwendung von RFID-Tags für elektronische Ausweise wird in anderen ISO-Normen behandelt.

ISO/IEC 18000 besteht aus den folgenden Teilen unter dem generellen Titel Informationstechnik - Identifizierung von Waren mittels Hochfrequenz (RFID) für das Management des Warenflusses (alle Normteile liegen nur in englischer Sprache vor):

  1. Teil: Referenz - Architektur und Definition der zu standardisierenden Parameter
  2. Teil: Parameter für die Kommunikation auf Frequenzen unterhalb 135 kHz
  3. Teil: Parameter für die Kommunikation mit passiven Tags auf der ISM-Frequenz von 13,56 MHz
  4. Teil: Parameter für die Kommunikation mit aktiven Tags auf der ISM-Frequenz von 2,45 GHz
  5. Teil: nicht mehr belegt
  6. Teil: Parameter für die Kommunikation mit passiven Tags auf Frequenzen von 860 bis 930 MHz
  7. Teil: Parameter für die Kommunikation mit aktiven Tags auf der Frequenz von 433 MHz

Die verschiedenen Teile der Norm ISO/IEC 18000 beschreiben Luftschnittstellen für die unterschiedlichen Frequenzbänder um die frequenzabhängigen physikalischen Verhaltensweisen in Übereinstimmung mit anderen Nutzungen in diesen Frequenzbändern bestmöglich nutzen zu können.

Konformitätstestmethoden für ISO/IEC 18000 sind in ISO/IEC 18047, Performanztestmethoden in ISO/IEC 18046 definiert.

Die aktiven NFC-Tags mit der ISM-Frequenz 13,56 MHz werden unter den Normen ISO/IEC 13157, -16353, -22536, -28361 behandelt.

Die Datensicherheit bei der Nutzung von RFID-Tags wird nach den Common Criteria for Information Technology Security Evaluation (ISO/IEC 15408) qualifiziert.

Das RFID-Emblem ist unter ISO/IEC 29160 definiert.

Referenzen[Bearbeiten]