I Shot Andy Warhol

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen folgende wichtige Informationen: Handlung, Auszeichnungen und Kritiken fehlen

Du kannst Wikipedia helfen, indem du sie recherchierst und einfügst, aber kopiere bitte keine fremden Texte in diesen Artikel.

Filmdaten
Deutscher Titel I Shot Andy Warhol
Originaltitel I Shot Andy Warhol
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1996
Länge 103 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Mary Harron
Drehbuch Mary Harron,
Daniel Minahan,
Jeremiah Newton
Produktion Tom Kalin,
Lindsay Law,
Anthony Wall
Musik John Cale,
Michael Davis
Kamera Ellen Kuras
Schnitt Keith Reamer
Besetzung

I Shot Andy Warhol ist ein Film über das Leben von Valerie Solanas und ihre Beziehung zu Andy Warhol. Obwohl die Geschichte stark abgewandelt wurde, soll sie einen guten Eindruck der damaligen Verhältnisse geben. Dieser Film ist das Erstlingswerk der Regisseurin Mary Harron.

Der Film wurde 1996 gedreht. Lili Taylor als Valerie, Jared Harris als Andy Warhol und Martha Plimpton als Valeries Freund Stevie sind in den Hauptrollen zu sehen. Stephen Dorff spielt die Drag Queen Candy Darling.

Hintergründe und Interessantes[Bearbeiten]

  • Mary Harron wurde zum Filmdreh durch das Lesen des SCUM Manifesto inspiriert, dem Anti-Mann-Aufsatz von Valerie Solanas, der in den 1960ern herausgegeben wurde. Ursprünglich war er als Dokumentation geplant. Allerdings fanden die Filmemacher kaum Aufnahmen von Solanas oder fast niemanden, der über sie sprechen wollte.
  • Den Filmemachern wurde es erlaubt, einige von Andy Warhols Bildern für die Dreharbeiten zu reproduzieren. Sie mussten sie jedoch nach Drehende wieder vernichten.
  • Da Lou Reed von der Band The Velvet Underground die Verwendung seiner Musik in dem Film untersagte, treten Yo La Tengo als anonyme Band auf.

Kritik[Bearbeiten]

„Ein außergewöhnliches, schrill-schräges Filmdebüt, das aus losen, nur fragmentarisch zusammengefügten Handlungsmomenten besteht und sich in subjektiv eingefangenen Impressionen zu einer wundersamen Liebeserklärung an Andy Warhol sowie die Stadt New York und seine lebendige Kunstszene der 60er Jahre zusammensetzt.“

Lexikon des Internationalen Films

Preise und Ehrungen[Bearbeiten]

  • Beim Sundance Film Festival 1996 erhielt Lili Taylor eine Special Recognition for Outstanding Performance. Zusätzlich war der Film für den Grand Jury Prize für einen dramatischen Film nominiert.
  • Lili Taylor hat beim Seattle International Film Festival 1996 den Golden Space Needle Award als beste Schauspielerin (für I Shot Andy Warhol, Girls Town und Cold Fever) gewonnen.
  • Beim Gijon International Film Festival 1996 gewann Thérèse DePrez den Preis für die beste Art Direction (Ausstattung).
  • Beim Stockholm Film Festival 1996 gewann Lili Taylor den Preis für die beste Schauspielerin und der Film war für das Bronze Horse nominiert.
  • Der Film war 1997 für den Independent Spirit Award als bester Erstlingsfilm nominiert.
  • Zusätzlich war Lili Taylor für den Chlotrudis Award als beste Schauspielerin nominiert.

Weblinks[Bearbeiten]