I Should Care

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I Should Care ist ein Popsong von Axel Stordahl, Paul Weston und Sammy Cahn, der im Jahr 1944 geschrieben und 1945 veröffentlicht wurde. Der 32-taktige Song ist in der Liedform ABAC gehalten.

Erfolg als Popsong[Bearbeiten]

Der Song wurde zunächst von Bob Allen (mit dem Orchester Tommy Dorsey) im Spielfilm Thrill of a Romance (1945) vorgestellt. Seit dieser Zeit kam er mehrfach in die Hitparade:

Er wurde auch weiterhin wurde von vielen Pop-Interpreten aufgenommen, wie Nat King Cole, Bing Crosby, Julie London und Jane Monheit.

Entwicklung zum Jazzstandard[Bearbeiten]

Den Weg zum Jazzstandard bereitete seine Interpretation von Thelonious Monk mit dem Gesang von Kenny Hagood 1948, erschienen auf dem Album Genius of Modern Music; im darauf folgenden Jahr sollte sie Johnny Hartman mit dem Dizzy Gillespie Orchester ebenfalls aufnehmen. Monks Solo-Aufnahme von 1957 für seine LP Thelonious Himself gilt als „eine der bedeutendsten Solo-Piano-Einspielungen in der Geschichte des Jazz.“[1] 1962 spielte Bill Evans eine Instrumentalversion für sein Album How My Heart Sings! ein. Zeitgenössische Interpretationen legten Nils Landgren und Diana Krall vor.

Literatur[Bearbeiten]

  • I Should Care (Transkription). Jazz Research News 6
  • Stephan Richter: The Beauty of Building, Dwelling, and Monk: Aesthetics, Religion, and the Architectural Qualities of Jazz. In: African American Review. Vol. 29, No. 2, 1995, S. 259–268.
  • Hans-Jürgen Schaal (Hrsg.) Jazz-Standards. Das Lexikon; Bärenreiter, Kassel, 2004 (3. Auflage); ISBN 9783761814147

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. H.-J. Schaal Jazz-Standards, S. 216