I Vow to Thee, My Country

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I Vow to Thee, My Country ist ein britisches patriotisches Lied und eine anglikanische Hymne.

Dem Gedicht von Sir Cecil Spring-Rice, das Anfang 1918 seine heutige Form erhielt, gab Gustav Holst 1921 eine Melodie, die er dem Jupiter-Satz seiner Suite "Die Planeten" entlehnt hatte.

Text[Bearbeiten]

Zum Verständnis des Textes ist es hilfreich zu bedenken, dass sich Cecil Spring-Rice zu diesem Zeitpunkt across the sea, nämlich in Washington, befand. Die Vorstellung von den beiden Ländern wie auch der ursprüngliche Titel des Gedichts urbs dei gehen auf Gedanken des Heiligen Augustinus von Hippo in seiner Schrift De civitate Dei zurück. Im poetischen Englisch ist country weiblich - daher she, her; die deutsche Übersetzung wird stimmiger, wenn man country mit Heimat übersetzt.

Original


1. I vow to thee, my country, all earthly things above,
Entire and whole and perfect, the service of my love,
The love that asks no question, the love that stands the test,
That lays upon the altar the dearest and the best.
The love that never falters, the love that pays the price,
The love that makes undaunted the final sacrifice.

    2. I heard my country calling, away across the sea,
    Across the waste of waters she calls and calls to me.
    Her sword is girded at her side, her helmet on her head,
    And round her feet are lying the dying and the dead.
    I hear the noise of battle, the thunder of her guns,
    I haste to thee my mother, a son among thy sons.

3. And there’s another country, I've heard of long ago,
Most dear to them that love her, most great to them that know;
We may not count her armies, we may not see her King;
Her fortress is a faithful heart, her pride is suffering;
And soul by soul and silently her shining bounds increase,
And her ways are ways of gentleness and all her paths are peace.[1]


Übersetzung

1. Ich gelobe dir, mein Land, über alle irdischen Dinge,
Vollständig und ganz und perfekt, den Dienst meiner Liebe,
der Liebe, die keine Fragen stellt, der Liebe, die die Prüfung besteht,
Die auf den Altar das Liebste und das Beste legt.
Der Liebe, die niemals wankt, der Liebe, die den Preis bezahlt,
Der Liebe, die unerschrocken das letzte Opfer gibt.

    2. Ich hörte mein Land rufen von weit überm Meer,
    Über die Wasserwüste hinweg ruft und ruft es mich.
    An seiner Seite hängt das Schwert, seinen Helm trägt es auf dem Kopf,
    Und um seine Füße herum liegen die Sterbenden und Toten.
    Ich höre den Schlachtenlärm und den Donner seiner Kanonen,
    Ich eile an deine Seite, meine Mutter, als einer deiner Söhne.

3. Und es gibt ein anderes Land, von dem ich vor langer Zeit gehört habe,
Am teuersten denen, die es lieben, am grossartigsten denen, die es kennen;
Wir mögen seine Armeen nicht zählen können, wir mögen seinen König nicht sehen;
Seine Festung ist ein frommes Herz, sein Stolz Leiden;
Und Seele um Seele und still wachsen seine leuchtenden Grenzen,
Und seine Wege sind Wege der Sanftheit und alle seine Wege sind Frieden.

Trivia[Bearbeiten]

Das vertonte Gedicht ist bis heute ein beliebtes patriotisches Lied, das in den Gesangbüchern von Schulen und Traditions-Universitäten im Commonwealth seinen festen Platz hat und zudem in der anglikanischen Kirche als religiöses Lied weit verbreitet ist. Die zweite Strophe des Gedichts von Sir Cecil Spring-Rice allerdings ist heute nach allgemeiner Auffassung nicht mehr zeitgemäß und wird darum, nachdem es ab etwa Ende der 1960er Jahre immer wieder zu Diskussionen darüber kam, heute nicht mehr gesungen.[2] Auch die BBC ist dazu übergegangen, die zweite Strophe grundsätzlich nicht mehr singen zu lassen.

Die Passage another country in der ersten Zeile der dritten Strophe ist vermutlich die Quelle für den (mehrdeutigen) Filmtitel Another Country.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die letzte Zeile ist ein Zitat von Spr 3,17 LUT
  2. Bei dieser Aufführung durch die gesamte Schülerschaft des St. Mary's Cathedral College in Sydney 2007 ist die 2. Strophe instrumental und gesummt...