Ian Gow

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Ian Gow (* 11. Februar 1937; † 30. Juli 1990 in Hankham, East Sussex) war ein britischer Politiker der Conservative Party und Minister.

Biografie[Bearbeiten]

Nach der Schulausbildung an der Winchester School trat er 1956 in die British Army ein, wo er bis 1962 als Offizier bei den 15th/17th Hussars seinen Dienst versah. Anschließend studierte er Rechtswissenschaften und war danach als Solicitor tätig.

Seine politische Laufbahn begann er bereits 1966 als er als Kandidat der Conservative Party erstmals zum Abgeordneten des Unterhauses gewählt wurde. Nach dem Wahlsieg von Margaret Thatcher 1979 wurde er von dieser zum Parlamentarischen Privatsekretär berufen. 1983 ernannte ihn Premierministerin Thatcher zum Wohnungsbauminister (Minister of Housing) und anschließend 1985 zum Minister im Schatzamt (Treasury).

Aus Protest gegen das von Thatcher mit dem irischen Premierminister Garret FitzGerald unterzeichnete Anglo-Irish Agreement (Hillborough Agreement) trat er 1986 von seinem Kabinettsposten zurück. Seine anschließende weitere energische Verurteilung der Aktivitäten der IRA und jeder Art Lockerung der Verpflichtung des Vereinigten Königreiches gegenüber Nordirland, verbunden mit seiner fortbestehenden engen Beziehung zu Margaret Thatcher, die seinen Rat weiterhin suchte, führten dazu, dass er als vorrangiges Ziel der IRA bei einem Autobombenattentat ums Leben kam.

Gow war ein enger Freund von Geoffrey Howe, dem langjährigen Außenminister Thatchers.

Quelle[Bearbeiten]