Ian Steedman

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Ian Steedman (* 1941 in London[1]) ist ein englischer Ökonom, emerit. Professor[2] der Manchester Metropolitan University und seit 2009 Ehrenmitglied der European Society for the History of Economic Thought.

Er beschäftigt sich mit der ökonomischen Theorie sowie der Geschichte des ökonomischen Denkens. Sein Werk Marx after Sraffa (1971) sowie seine zahlreichen Zeitschriftenbeiträge haben die Marxsche Theorie vom theoretischen Standpunkt Sraffas aus beleuchtet.

Daneben hat Steedman Bücher über den internationalen Handel verfasst. Gemeinsam mit Stan Metcalfe zeigte er, dass das Heckscher-Ohlin-Samuelson-Theorem nicht aufrechterhalten werden kann, sobald man heterogene Güter zulässt.

In mehreren Aufsätzen analysierte Steedman die Kapitaltheorie hervorragender Ökonomen wie William Stanley Jevons und Friedrich August Hayek und wies nach, dass deren Thesen nur unter ganz besonderen Bedingungen zutreffen.

Steedman untersuchte, wie Erik Robert Lindahl, Hayek, Kenneth Arrow, Debreu und Malinvaud in ihren theoretischen Darstellungen mit dem Begriff der Zeit umgehen. In seinem Buch über Zeit und Konsumtheorie entdeckte Steedman den wichtigen Beitrag von Hermann Heinrich Gossen wieder.[3]

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. IAN STEEDMAN (Manchester): Subjective Value Theory. The case of P. H. Wickstee.
  2. Economics
  3. The ESHET Council may offer honorary membership to distinguished scholars in the field of the history of economic thought.