Ibach (Schwarzwald)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Ibach
Ibach (Schwarzwald)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Ibach hervorgehoben
47.7430555555568.0675964Koordinaten: 47° 45′ N, 8° 4′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Freiburg
Landkreis: Waldshut
Höhe: 964 m ü. NN
Fläche: 21,39 km²
Einwohner: 401 (31. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 19 Einwohner je km²
Postleitzahl: 79837
Vorwahl: 07672
Kfz-Kennzeichen: WT
Gemeindeschlüssel: 08 3 37 059
Adresse der Gemeindeverwaltung: Oberibach 6
79837 Ibach
Webpräsenz:
Bürgermeister: Helmut Kaiser

Ibach ist die kleinste selbstständige Gemeinde im Landkreis Waldshut in Baden-Württemberg, Deutschland.

Die Gemeinde gehört dem Gemeindeverwaltungsverband St. Blasien mit Sitz in St. Blasien an.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

[Bearbeiten] Geografische Lage

Der staatlich anerkannte Erholungsort Ibach liegt zwischen Sankt Blasien und Todtmoos im Naturpark Südschwarzwald. Die Gemeinde liegt in einem weiten, vom Feldberggletscher während der Eiszeit geformten Tal in 870 bis 1215 Meter Höhe.

Mehr als 65 % der Gemeindefläche besteht aus Wald.

[Bearbeiten] Nachbargemeinden

Die Gemeinde grenzt im Norden an Bernau, im Osten an die Stadt St. Blasien und Dachsberg, im Süden an Görwihl und Herrischried und im Westen an Todtmoos.

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

Zur Gemeinde Ibach gehören die Dörfer Oberibach und Unteribach, die Weiler Mutterslehen, das Gehöft Lindau und das Haus Ibachersäge. Im Gemeindegebiet liegt die Wüstung Neuenzell.[2]

[Bearbeiten] Wirtschaft

Ein ansässiges Unternehmen ist das Blockbandsäge- und Hobelwerk Kaiser in Mutterslehen.

Überregional bekannt wurde Ibach allerdings durch den „Hotzenblitz“: Ab 1989 wurde in Ibach, unter Leitung von Thomas Albiez und in Zusammenarbeit mit einem Schweizer Rennwagenkonstrukteur, der „Hotzenblitz 2000“ (eigentlich „EL SPORT“), ein hochinnovatives Elektro-Leichtfahrzeug, entwickelt (Europäischer Umweltpreis, Weltmeister Tour des Sol 89). Produziert wurde es bei Simson (Suhl). Die Firma ging 1996 in Konkurs, da die Banken das für die geplante Serienfertigung benötigte Geld nicht zur Verfügung stellten. Die Namensrechte wurden von einem privaten Konsortium erworben, mit dem Ziel einer Wiederaufnahme der Produktion.

Seit 1995 wird in Ibach von der Firma COMminiCATION[3] in Einzelfertigung der „Evergreen“ gebaut, ein weiteres innovatives Elektro-Leichtfahrzeug auf Basis des „Mini“ (2.Platz Rallye Monte Carlo mit Elektrofahrzeugen).

Blick Ibach (Schwarzwald)

[Bearbeiten] Tourismus

Durch die relativ schneesichere Lage ist fast das ganze Jahr Tourismussaison. Im Winter ist das weite Hochtal geradezu ein Paradies für Langläufer, die Freunde des alpinen Wintersports kommen am Talrand auf ihre Kosten. Im Sommer ziehen die ausgedehnten Wälder und kleine Hochmoore mit seltenen Tieren und Pflanzen Naturfreunde an.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: Bevölkerungsstand
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2. S. 1019–1020
  3. COMminiCATION Elektroautos

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Ibach (Schwarzwald) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Persönliche Werkzeuge
Buch erstellen