Ibias

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Gemeinde Ibias
Aytoibias.jpg
Wappen Karte von Spanien
Wappen von Ibias
Ibias (Spanien)
Finland road sign 311.svg
Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: AsturienAsturien Asturien
Comarca: Narcea
Koordinaten 43° 2′ N, 6° 52′ W43.037465997999-6.8723129966472301Koordinaten: 43° 2′ N, 6° 52′ W
Höhe: 301 msnm
Fläche: 333,30 km²
Einwohner: 1.580 (1. Jan. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 4,74 Einw./km²
Postleitzahl: 33810
Gemeindenummer (INE): 33028 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Nächster Flughafen: Flughafen Asturias 124 Km
Verwaltung
Bürgermeister: María Nélida Barrero (PSOE)
Adresse der Gemeindeverwaltung: Plaza del Ayuntamiento, s/n

33810 IBIAS

Webpräsenz der Gemeinde
Lage der Gemeinde
Ibias Asturies map.svg

Ibias ist eine Gemeinde (concejo in Asturien, entspricht dem municipio im übrigen Spanien) in der Autonomen Region Asturien.

Geschichte[Bearbeiten]

bis zum Mittelalter[Bearbeiten]

Wie beinahe überall in Asturien, bezeugen Dolmen, die frühe Besiedelung der Region. Bei den Orten Seroiro, Pradías, Andeo und Villares de Arriba sind diese Bauwerke noch heute zu sehen. Bei den Orten Cecos, Villameirín, Fondodevilla, Sena und Laguía wurden Reste von Wallburgen gefunden, die wohl zum Schutz des abgebauten Goldes errichtet wurden. Die Minen wurden später auch von den Römern übernommen welche jedoch keine größeren Bauwerke hinterließen.

bis heute[Bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem beginnenden 10. Jahrhundert aus dem Testament von Fruela II. der die Klöster Sante Marie de Zeques und Sancti Antonini de Ibias benannte.
Während des spanischen Freiheitskrieges war die Gemeinde ein steter Unruheherd mit mehreren kleineren Scharmützeln.
Während der Carlistenaufstände wechselte der Verwaltungssitz zwischen Grandas de Salime, Tineo und Degaña hin und her, bis Ibias endgültig selbständig wurde.

Das Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen der Familie Ibias: Ein Soldat tötet aus einer Burg einen Drachen.

  • der umlaufende Text: IBIAS IBIAS DIOS ME AYUDE (Ibias Ibias Gott helfe mir)

Geologie[Bearbeiten]

Das Tal von Ibias

Grund und Boden[Bearbeiten]

Kalkstein und anderes metamorphe Sedimentgestein, sind die beherrschenden Gesteinsformationen.
Die Bergzüge der:
Sierra Leituelos, Sierra Busto, Sierra Cuias, Sierra Uria, Sierra de Andeo, Sierra el Bouzón, Sierra de Borde, Sierra de Torga, Sierra Mingatón, Sierra de Tormaleo, Sierra Pandelo, Sierra Ciacho und die Sierra Seroiro sowie die Wetterscheide der Cordillera Cantábrica, sind typisch für diesen Teil Asturiens.

Flüsse und Seen[Bearbeiten]

Der Rio Navia ist der größte Fluss der Gemeinde, weitere Flüsse sind:
Rio Bustellin, Rio de Valias, Rio Cabo, Rio Aviouga, Rio Linares, Rio Teixeira, Valia Oscura, Rio El Reiguiron, Rio Reguero, Lagueiro, Rio de Forna, Rio Ibias, Rio Preliceria, Rio de Lagarin, Rio Busante, Rio Cervos, Rio Valdebois, Rio Valcarce, Rio Luina, Rio Llanelo und der Rio de la Collada.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten]

  • Nächster internationaler Flugplatz: Flughafen Asturias in Oviedo und Flughafen Santiago de Compostela.
  • Von Aviles kommend Autobahn Richtung Soto, hier auf die AS-16, dieser folgen, über die AS-365, die die AS-15, bei Ventanueva auf die AS-348. am Kreuz Cadagoyoso ist San Antolin, die Hauptstadt angeschrieben.
  • Haltestellen der FEVE sind in jedem Ort.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die Landwirtschaft konzentriert sich auf die Viehwirtschaft, den Anbau von Kartoffeln, Speiserüben und Getreide. Verwaltung, Handel und der wachsende Tourismus sind die wohl größten Arbeitgeber der Gemeinde.
Der Bergbau ist die letzten 50 Jahre wie beinahe überall in Europa im Rückgang begriffen. Die wenigen produzierenden Betriebe sind beinahe ausschließlich in der Holzverarbeitung tätig.

Beschäftigungszahlen der Gemeinde Ibias in den Wirtschaftszweigen
Beschäftigte Anteil in Prozent
TOTAL 497 100
Ackerbau, Viehzucht und Fischerei 100 20,12
Industrie 140 28,17
Bauwirtschaft 68 13,68
Dienstleistungsbetriebe 189 38,03
* Daten aus dem Statistischen Amt für Wirtschaftliche Entwicklung in Asturien, Stand 2009 (PDF; 109 kB), SADEI

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Grafische Entwicklung der Bevölkerung von Ibias[2]

Polítik[Bearbeiten]

Die Aufteilung der 9 Sitze im Gemeinderat ist wie folgt:

Sitzverteilung im Gemeinderat von Ibias
Partei 1979 1983 1987 1991 1995 1999 2003 2007 2011
FAC 4
ASO 3
PSOE 1 4 4 3 3 3 6 2 1
PCE / IU-BA / IU-Los Verdes 3 2 1 2 1 1 1 1 1
CD / AP / PP 0 0 0 2 3 4 3 0
UCD / CDS / CAS 7 6 6 5
URAS / URAS-PAS 4
AASI 3
Independientes 5
Total 11 11 11 11 11 11 11 9 9
Quelle: Spanisches Innenministerium

Parroquias[Bearbeiten]

Ibias ist in 11 Parroquias unterteilt:

Sehenswertes[Bearbeiten]

  • Die herausragende natürliche Sehenswürdigkeit ist wohl das UNESCO geschützte Biosphärenreservat „Reserva de la Biosfera de Muniellos, Alto Narcea, Degaña e Ibias“

Quellen[Bearbeiten]

  1. Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero de 2013. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).
  2. INE – grafische Aufarbeitung für Wikipedia
  • Bevölkerungszahlen siehe INE
  • Postleitzahlen siehe [1]
  • Koordinaten und Höhenangaben siehe Google Earth

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ibias – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien