Zlatan Ibrahimović

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Zlatan Ibrahimović

Zlatan Ibrahimović, 2013

Spielerinformationen
Geburtstag 3. Oktober 1981
Geburtsort MalmöSchweden
Größe 195 cm
Position Sturm
Vereine in der Jugend
1989–1991
1991–1995
1995
1995–1999
Malmö Anadolu BI
FBK Balkan
BK Flagg
Malmö FF
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1999–2001
2001–2004
2004–2006
2006–2009
2009–2010
2010–2012
2012–
Malmö FF
Ajax Amsterdam
Juventus Turin
Inter Mailand
FC Barcelona
AC Mailand
Paris Saint-Germain
40 (16)
71 (32)
70 (23)
88 (57)
29 (16)
60 (42)
67 (56)
Nationalmannschaft2
2001
2001–
Schweden U-21
Schweden
7 0(6)
98 (48)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: Saisonende 2013/14
2 Stand: 28. Mai 2014

Zlatan Ibrahimović (* 3. Oktober 1981 in Malmö-Rosengård, Schweden[1]) ist ein schwedisch-bosnischer[2][3] Fußballspieler, der derzeit beim französischen Erstligisten Paris Saint-Germain unter Vertrag steht. Als erster und einziger Spieler wurde der Stürmer achtmal mit dem Guldbollen als schwedischer Fußballer des Jahres ausgezeichnet, davon siebenmal in Folge. Er gilt als einer der besten Stürmer der Welt und besticht insbesondere durch seine starke Technik und spektakuläre Spielaktionen.[4][5]

Karriere

Im Verein

Karrierestart in Schweden und Wechsel ins Ausland

Ibrahimovićs erste Vereine waren Malmö Anadolu BI und der FBK Balkan (ein Verein, der überwiegend aus Spielern aus dem ehemaligen Jugoslawien bestand) in seinem Heimatviertel, für die er in der Jugend spielte. Anschließend folgte ein kurzes Intermezzo bei BK Flagg, ehe er 1995 in die Jugendabteilung von Malmö FF wechselte. Seine Anfangszeit bei Malmö, insbesondere in der Jugendmannschaft, war laut eigener Aussage Ibrahimovics geprägt von Auseinandersetzungen mit seinen Mitspielern, deren Eltern und auch den Trainern. Es wurde ihm nachgesagt, zu viel zu „tricksen“ und zu eigensinnig zu sein.[6]

1999 unterschrieb Ibrahimović seinen ersten Profivertrag bei dem Klub und konnte am 20. September 1999 bei der Niederlage gegen Halmstads BK sein Debüt in der Allsvenskan feiern. Auch nachdem der Klub am Ende der Spielzeit nach über 60-jähriger Zugehörigkeit zur schwedischen Eliteserie abgestiegen war, blieb der Stürmer dem Verein treu. In der Superettan steuerte er zwölf Tore zum direkten Wiederaufstieg bei. In der Folge weckte er das Interesse internationaler Topklubs und nach einer halben Spielzeit in der ersten schwedischen Liga verließ er im Sommer 2001 Klub und Land.

Neuer Arbeitgeber Ibrahimovićs wurde ab Juli 2001 der niederländische Rekordmeister Ajax Amsterdam, der 7,8 Millionen Euro Ablösesumme für den Stürmer bezahlte und ihn damit zum teuersten schwedischen Fußballspieler machte. Unter Trainer Co Adriaanse kam er anfangs kaum zum Zug. Als dieser jedoch im November entlassen wurde, avancierte er unter dem Nachfolger Ronald Koeman zum Stammspieler. Am Ende der Spielzeit stand der Gewinn des Meistertitels und Ibrahimović kam in der folgenden Spielzeit zu seinen ersten Champions League-Einsätzen. Nach überstandener Gruppenphase scheiterte die Mannschaft im Viertelfinale am AC Mailand. Ein Vorfall im Länderspiel zwischen den Niederlanden und Schweden gilt teilweise als Auslöser für den Abschied von Ajax im Sommer 2004: Während des Spiels verletzte sich Mannschaftskollege Rafael van der Vaart bei einem Foul Ibrahimovićs, wobei dem Schweden bei dieser Aktion Absicht unterstellt wurde. Nach dem Gewinn des zweiten Meistertitels mit Ajax wechselte er nach Italien. Ibrahimovic beteuerte öffentlich immer wieder, dass es keine Absicht gewesen sei. Später gab er an, Van der Vaart sei neidisch auf seine Entwicklung gewesen und habe ihm daher die Absicht unterstellt.[6]

Jahre in der italienischen Serie A

Im Sommer 2004 zahlte der italienische Rekordmeister Juventus Turin eine Ablöse von 19 Millionen Euro für Ibrahimović. Da sich sein Rivale im Sturm David Trezeguet verletzt hatte, fand sich der Schwede auf Anhieb in der Startformation wieder. Er konnte den Stammplatz behaupten und erzielte 16 Saisontore in der Serie A. Sein Berater lancierte in der Folge Presseberichte, wonach Real Madrid am Stürmer interessiert sei und bis zu 70 Millionen Euro geboten habe, um den Marktwert seines Schützlings in die Höhe zu treiben. Mit weiterhin guten Leistungen etablierte er sich unter Europas Topspielern und gehörte 2005 zu den Nominierten für die Auszeichnung als Weltfußballer des Jahres. Während er hier nur Achter wurde, wurde er im selben Jahr mit dem Guldbollen als Schwedens Fußballer des Jahres ausgezeichnet.

Ibrahimović im Trikot von Inter Mailand

Mit dem Erfolg kamen aber auch die ersten größeren Probleme. Trainer Fabio Capello setzte Ibrahimović vermehrt als Außenstürmer ein, um so seine Schnelligkeit ausnutzen zu können. Während als Folge einerseits zwar die Anzahl seiner Torvorlagen stieg, konnte er andererseits weniger eigene Torerfolge verbuchen. Presse und Anhänger des Klubs pochten daher vermehrt auf einen Einsatz des beliebten Juve-Urgesteins Alessandro Del Piero. Da Ibrahimović in der zweiten Saisonhälfte in ein Formtief fiel, verstärkte sich der Druck auf ihn. Als im Sommer 2006 im Zuge des Fußball-Skandals der Zwangsabstieg des Klubs feststand, bemühte sich der Klub zwar um den Schweden, wegen dieser Umstände fiel es ihm aber nicht schwer, den Klub zu verlassen.

Im August 2006 unterschrieb Ibrahimović einen Vierjahresvertrag bei Inter Mailand. Der Klub überwies für ihn 24,8 Millionen Euro Ablösesumme. Anfangs bot er zunächst nur wechselhafte Leistungen, aber im Zuge der Serie von ungeschlagenen Spielen des Klubs konnte auch er sich stabilisieren und gehörte unter Trainer Roberto Mancini zur ersten Wahl im Sturm. Am Ende der Saison konnte er mit dem Verein den Gewinn des Meistertitels feiern. Kurze Zeit später sorgte er für einige Unruhe im Umfeld des Klubs, als er damit zitiert wurde, dem Verein fehle eine Persönlichkeit wie Luciano Moggi. Da dieser Hauptverantwortlicher des italienischen Fußball-Skandals war, unter dem vor allem Inter zu leiden hatte, wurde er heftig kritisiert. Nach einer Entschuldigung des Schweden mit dem Hinweis, die Aussage sei aus dem Zusammenhang gerissen worden, legte sich die Aufregung wieder. Mit guten Leistungen zu Beginn seiner zweiten Saison beim Klub aus der Lombardei – so gelang ihm am 2. Oktober 2007 sein erster Europapokal-Treffer nach fast zwei Jahren – spielte er sich wieder in den Kreis der Weltfußballer. Bei der Auszeichnung musste er sich jedoch mit dem siebten Platz begnügen, erhielt aber in seinem Heimatland erneut den Guldbollen und wurde mit dem Radiosportens Jerringpris ausgezeichnet.

Aufstieg zum bestbezahlten Fußballspieler der Welt

Am Ende der Spielzeit 2007/08 verteidigte Ibrahimović mit Inter den italienischen Meistertitel. Nach Saisonende verlängerte er im Juni zudem seinen Vertrag beim lombardischen Klub bis 2013.[7] Mit einem Netto-Jahresgehalt von 13,5 Millionen Euro galt der Stürmer als bestbezahlter Fußballspieler der Welt, für die Saison 2008/09 bekam er eine zusätzliche Sonderprämie in Höhe von 1,5 Millionen Euro für 25 Ligatore ausbezahlt. Damit verdiente er im Jahr 2009 15 Millionen Euro netto.[8] Nur das Gehalt und nicht die Werbeeinnahmen eingeschlossen, war Ibrahimović damit in der Saison 2008/09 der bestbezahlte Fußballprofi der Welt.[9] Von der Vereinigung der italienischen Fußball-Profis (AIC) wurde er im selben Jahr zum Fußballer des Jahres in Italien gewählt.[10] In der Saison 2008/09 gewann Zlatan Ibrahimović mit Inter abermals die Meisterschaft. Dies war der vierte Meistertitel in Folge für Inter Mailand. Mit 25 Toren verhalf er entscheidend zum erneuten Titelgewinn und krönte sich zugleich zum Torschützenkönig der Serie A. Bei der Wahl zu Europas Fußballer des Jahres 2009 wurde er erneut unter die Top 10 aufgenommen.

Wechsel zum FC Barcelona

Ibrahimović bei einem Ligaspiel für den FC Barcelona gegen Atlante

Im Juli 2009 wechselte Zlatan Ibrahimović nach wochenlangen Verhandlungen zum damals aktuellen Champions-League-Sieger, Pokalsieger und Spanischen Meister (s. Triple) FC Barcelona.[11] Im Gegenzug erhielt Inter Mailand Samuel Eto’o und etwa 50 Millionen Euro. Der Transfer hatte einen Gesamtwert von circa 75 Millionen Euro, damit ist er der drittteuerste Transfer in der Fußballgeschichte.[12] Ibrahimović erhielt einen Fünf-Jahres-Vertrag.[13] Die festgeschriebene Ablösesumme wurde auf 250 Millionen,[14] sein Grundgehalt auf neun Millionen Euro jährlich und sein Gesamtverdienst auf zwölf Millionen Euro Netto festgesetzt.[15][16]

Zu seiner Vorstellung am 27. Juli 2009, einem Montagabend, kamen 60.000 Zuschauer ins Camp Nou. Sein erstes Pflichtspieltor für Barça erzielte Ibrahimović am ersten Spieltag der Saison per Kopfball. Es war der Treffer zum 3:0-Endstand gegen Sporting Gijón.[17]

Der Schwede erzielte in seinen ersten fünf Ligaspielen jeweils mindestens ein Tor, damit ist er zusammen mit César Rodríguez Álvarez der gefährlichste Neuzugang in der Geschichte des Vereins.[18] Im Laufe der Saison ließen seine Leistungen nach. Gegen Ende der Spielzeit wurde Ibrahimović immer seltener eingesetzt und fand sich nicht mehr in der Startformation wieder.[19]

Er erzielte in seiner ersten Saison für den FC Barcelona in 45 Pflichtspielen 21 Tore und gab 13 Torvorlagen. Am Ende der Saison wurde die Lage um den Stürmer weiter angespannt, nachdem sein Berater Mino Raiola massive Kritik am Trainer geübt hatte. Nach Raiolas Aussage gehöre Guardiola in eine psychiatrische Klinik, falls er dem 28-Jährigen in der kommenden Saison nicht mehr Einsatzzeit verschaffe.[20] Das Verhältnis zwischen Ibrahimović und seinem Trainer Guardiola wurde im Laufe immer schlechter, so beklagte sich der Spieler, dass sein Trainer ihn „ignoriere“ und nicht mit ihm spreche. Der Schwede gab an, dass Guardiola seit März kein Wort mit ihm geredet habe.[21] Guardiola räumte ein, im Umgang mit Ibrahimović Fehler gemacht zu haben.[22]

Da dem Stürmer nach der Verpflichtung von David Villa ein Reservistendasein drohte, stellte der FC Barcelona ihn für einen Transfer frei. Der FC Barcelona erhoffte sich durch den Transfer Gehaltseinsparungen in Höhe von 60 Millionen Euro, die in den kommenden drei Jahren an den Schweden hätten gezahlt werden müssen.[23] Nach seinem Wechsel zum AC Mailand erklärte er, dass an seinem Weggang beim FC Barcelona alleine Guardiola schuld sei und dass dieser ein schlechter Trainer sei.[24][25]

Im Oktober 2010 wurde bekannt, dass die Managementabteilung des FC Barcelona unter dem damaligen Präsidenten Laporta nicht nachvollziehbare Zahlungen vorgenommen hatte, darunter eine Überweisung in Höhe von acht Millionen Euro an Ibrahimovićs Berater. Das Management und der Präsident müssen sich nach aktuellem Stand (Oktober 2010) vor Gericht u. a. dafür verantworten.[26] Des Weiteren erklärten die Buchprüfer, dass der Ibrahimović-Transfer einen Gesamtverlust von 37,2 Millionen Euro für den FC Barcelona eingebracht habe.[27] Einige Monate nach seinem Wechsel gab er an, dass Lionel Messi an seiner Reservistenrolle mit schuld sei, da er sich im Laufe der Saison weigerte, auf dem Flügel zu spielen und im Zentrum spielen wollte, wo zuvor Ibrahimović vorgesehen war.[28]

Rückkehr in die Serie A

Ibrahimović beim AC Mailand

Ende August 2010 vermehrten sich nach zunehmenden Streitigkeiten zwischen dem Trainer des FC Barcelona, Josep Guardiola, und Ibrahimović die Wechselgerüchte um ihn. Dabei verkündeten vor allem der AC Mailand und Manchester City Interesse am Schweden. Ibrahimović entschied sich aus „Sportlichen Gründen“ für einen Wechsel zum AC Mailand, obwohl das Gehaltsangebot von Manchester wesentlich höher dotiert war.[29] Am 28. August wurde das Leihgeschäft zwischen dem FC Barcelona und dem AC Mailand bekanntgegeben.[23] Ibrahimović wechselte zunächst für ein Jahr auf Leihbasis zum AC Mailand. Anschließend war der AC Mailand verpflichtet, den Spieler für 24 Millionen Euro zu kaufen, sodass Milan Barça bis 2014 jährlich acht Millionen Euro an Ratenzahlungen überwies.[30] Ibrahimović verabschiedete sich nicht bei Guardiola und kommentierte seinen Weggang mit: „Guardiola hat mich rausgeschmissen.“ Von der italienischen Presse wurde der Transfer als „provokant“ bezeichnet, da Ibrahimović erst ein Jahr zuvor vom Rivalen Inter Mailand nach Barcelona gewechselt war. Die Inter-Fans hatten den Weggang des gefeierten Superstars damals als „Verrat“ empfunden.[31] Sein erstes Tor für Milan machte er am 15. September 2010 im Champions-League-Spiel gegen den AJ Auxerre, Milan gewann das Spiel mit 2:0 und Ibrahimović erzielte beide Tore. Es war sein erstes Spiel im San Siro mit Milan.[32]

Bei seinem ersten Spiel gegen seinen alten Verein Inter Mailand schoss er das einzige Tor im Spiel und Milan gewann 1:0. In seiner ersten Saison bei Milan holte er den Meistertitel. Es war der erste Meistertitel für den Verein seit sieben Jahren (2003/04). Ibrahimović steuerte hierzu in 29 Spielen 14 Tore und 13 Torvorlagen bei. Dies war der 17. Titel in seiner Karriere, hiervon die neunte Meisterschaft. Für die Saison 2011/12 zog der AC Mailand die Kaufoption für Ibrahimović. Die Mailänder zahlten für den Wechsel eine Summe von 24 Millionen Euro an den FC Barcelona. Der Vertrag hatte eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2015. Mit dem Start der Saison 2011/12 war er mit einem Nettoverdienst (ohne Werbegelder) von neun Millionen Euro pro Jahr der bestbezahlte Spieler der italienischen Liga.[33]

Wechsel in die Ligue 1

Zur Saison 2012/13 folgte Ibrahimović seinem Mailänder Teamkollegen Thiago Silva zu Paris Saint-Germain, bei dem er einen Dreijahresvertrag bis zum 30. Juni 2015 unterschrieb.[34] Für den Wechsel zahlte PSG laut Medienberichten rund 20 Millionen Euro an den AC Mailand. Insgesamt wurden für alle Transfers von Ibrahimović ca. 168 Millionen Euro gezahlt, was derzeit einen Rekord darstellt.[35]

Sein erstes Ligaspiel bestritt Ibrahimović am 11. August 2012 (1. Spieltag) im Heimspiel gegen den FC Lorient. Mit zwei Toren in der 64. und der 90. Minute glich er einen 0:2-Rückstand zum 2:2-Endstand aus. Im Oktober gegen Olympique Marseille machte er eines seiner spektakulären Tore, indem er eine ausgeführte Ecke Volley mit der Hacke ins Tor beförderte. In der Presse wurde es „Kung Fu Tor“ getauft. In seiner ersten Saison bei PSG erregte er wieder Aufsehen mit seinem spektakulären und technischen Fußball.[36] Mit einem Nettogehalt von 15 Millionen Euro pro Jahr ist er der höchstbezahlte Spieler Frankreichs. In einem Radiointerview kritisierte Haushaltsminister Jérôme Cahuzac die Gehaltshöhe als „unanständig“.[37] Ibrahimovic reagierte darauf mit den Worten: „Qualität hat nun mal ihren Preis. Ich verstehe die Kritik nicht.“[38] Mit Prämien und Werbeeinnahmen kam er 2012 auf einen Jahresgesamtverdienst von etwa 17,5 Millionen Euro netto. Gehaltsbezogen (Werbegelder und Prämien ausgeschlossen) war er 2012 nach Samuel Eto’o der bestbezahlte Fußballprofi weltweit.[39]

Mit Paris Saint-Germain wurde Ibrahimović am 12. Mai 2013 französischer Meister.[40] Mit seinen 30 Punktspieltreffern wurde er Liga-Torschützenkönig; diese Zahl hatte zuletzt Jean-Pierre Papin vor mehr 20 Jahre zuvor erreicht.[41] Im September 2013 wurde sein Vertrag bis 2016 verlängert.[42]

In der Nationalmannschaft

Ibrahimović führt die schwedische Nationalmannschaft bei der EURO 2012 als Kapitän auf das Spielfeld
Ibrahimović im Trikot der Nationalmannschaft

Zunächst spielte Ibrahimović für die schwedische U-21-Nationalmannschaft, für die er in sieben Spielen sechs Tore erzielte. Sein Debüt in der A-Nationalmannschaft gab er am 31. Januar 2001 in Växjö beim 0:0 gegen die Färöer. Dabei bestand die Auswahl ausschließlich aus Spielern aus der Allsvenskan. Während einige der Mannschaftskollegen aus diesem Spiel bei nur einem Länderspieleinsatz blieben, etablierte sich Ibrahimović in der Auswahl.

Ibrahimović gehörte bei der Weltmeisterschaft 2002 zum Aufgebot der Landesauswahl. Bei dem Turnier gehörte er als junger Mann noch zu den Ergänzungsspielern und kam nur zu zwei Einsätzen als Einwechselspieler. Zwei Jahre später gehörte er bei der Europameisterschaft 2004 zu den Stammspielern. Nachdem er bereits im Auftaktspiel gegen Bulgarien getroffen hatte, gelang ihm beim 1:1-Unentschieden im zweiten Gruppenspiel gegen Italien ein Tor.

Im Viertelfinale des Turniers schied die Mannschaft gegen die Niederlande im Elfmeterschießen aus; Ibrahimović gehörte neben Olof Mellberg und Phillip Cocu zu den Spielern, die ihren Elfmeter nicht verwandeln konnten. Bei seinem dritten großen Turnier, der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland kam er in drei Spielen zum Einsatz, blieb aber wie bei seiner ersten WM-Teilnahme ohne Torerfolg. Nach einer 0:2-Niederlage gegen die Elf des Gastgebers schied die Mannschaft im Achtelfinale aus.

Während der Qualifikation zur Europameisterschaft 2008 wurde Ibrahimović kurzzeitig aus der Nationalmannschaft ausgeschlossen. Als die Mannschaft wegen des Spiels gegen Liechtenstein am 6. September 2006 im Hotel übernachtete, verließ er zusammen mit den Mannschaftskollegen Olof Mellberg und Christian Wilhelmsson das Hotel, um in einen Nachtklub zu gehen. Obwohl die Spieler nichts getrunken hatten, wurden sie nach Hause geschickt. Während Mellberg und Wilhelmsson die Strafe akzeptierten und sich entschuldigten, fühlte sich Ibrahimović zu Unrecht bestraft und wurde für die folgenden Partien nicht berücksichtigt. Im März 2007 kehrte er beim Spiel gegen Dänemark zurück in die Mannschaft.

Bei der Fußball-Europameisterschaft 2008 erzielte er gegen Griechenland und Spanien insgesamt zwei Tore. Seine Mannschaft kam aber dennoch nicht über die Vorrunde hinaus.

Mit dem Beginn der Qualifikationsrunde für die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 übernahm er die Kapitänsbinde von Fredrik Ljungberg, Schweden wurde in der Gruppe jedoch nur Dritter und konnte sich nicht qualifizieren. Ibrahimović sorgte für Aufsehen, als er vor dem entscheidenden vorletzten Gruppenspiel gegen Dänemark die dänische Mannschaft mit dem Satz: „Die Dänen wollen 4-3-3 spielen wie meine Mannschaft in Barcelona. Dabei haben sie überhaupt keine technisch guten Spieler.“ verspottete.[43] Kurze Zeit nach dem Ausscheiden nahm er ab Mitte November 2009 eine Auszeit von der Nationalmannschaft.[44] Am 16. Juli 2010 gab Ibrahimović seine Rückkehr in die Nationalmannschaft bekannt und wurde vom schwedischen Nationaltrainer Erik Hamrén zusammen mit Anders Svensson zum Kapitän ernannt. In der erfolgreichen Qualifikationsrunde für die Fußball-Europameisterschaft 2012 erzielte er fünf Tore in acht Spielen.

Bei der Fußball-Europameisterschaft 2012 traf Ibrahimović gegen die Ukraine und Frankreich je einmal und wurde damit der erste Spieler, der bei drei Europameisterschaften jeweils zwei Tore erzielt hat.[45]

Persönlichkeit

Ibrahimović wird von seinen Kritikern als arrogant bezeichnet. So machte er sich öffentlich über die Technik des Norwegers John Carew lustig, indem er sagte: „Was der mit dem Ball kann, kann ich mit der Orange.“ Eine ähnliche Aussage machte er ebenfalls, nachdem er in einem Spiel gegen den FC Liverpool dessen Verteidiger Stéphane Henchoz mit einem spektakulären Dribbling austrickste. Er verspottete Henchoz anschließend öffentlich, indem er sagte: „Erst ging ich nach links, das machte er auch. Dann ging ich nach rechts, das machte er auch. Dann ging ich wieder nach links, und er ging und kaufte sich eine Wurst.[46] Auch bei Länderspielen verspottete er Gegenspieler.[43]

2006 bei einem Training von Juventus Turin wurde er von seinem Teamkollegen Jonathan Zebina hart gefoult. Danach schlug ihn Ibrahimović nieder; zuvor versuchte Zebina ihm noch eine Kopfnuss zu geben.[47]

Er gilt des Weiteren allgemein als polarisierend und provozierend gegenüber Medien, Fans und Gegenspielern. Als er einmal von einem schwedischen Reporter gefragt wurde, woher er die Kratzer in seinem Gesicht habe, antwortete er: „Fragen Sie doch mal Ihre Frau![48]

Nach seinem Wechsel zum FC Barcelona musste er in seinem ersten Champions-League-Spiel gegen seinen ehemaligen Verein Inter Mailand in dessen Stadion spielen. Sobald er mit dem Ball in Kontakt kam, wurde er von den Zuschauern ausgepfiffen und als „Verräter“ beschimpft. Nach dem Spiel kommentierte Ibrahimović die Aktionen der Zuschauer wie folgt: „Offensichtlich hingen sie an mir.“ Vor dem Spiel sagte er öffentlich, dass Barcelona besser als Inter Mailand sei, und verärgerte damit die Inter-Fans.[49] Bereits gegen Ende seiner Spielzeit bei Inter provozierte Ibrahimović die Fans.[50]

In Interviews spricht er oft von sich in der dritten Person.[51] Sich selber bezeichnet er als Rennmaschine: „Wer mich kauft, kauft einen Ferrari. Wer einen Ferrari kauft, fährt auf die Autobahn und gibt Vollgas“ gab er in mehreren Interviews an.[1]

Nach seinem Weggang beim FC Barcelona äußerte sich Ibrahimović negativ über seinen Trainer Guardiola, indem er ihm Feigheit unterstellte. Er sagte: „Ich weiß nicht, worin das Problem bestand. Wenn ich einen Raum betrat, in dem Guardiola war, verließ er das Zimmer. Vielleicht hatte er Angst vor mir.“ Als der Vorstand des FC Barcelona seinem Wechselwunsch nicht entsprechen wollte, drohte er: „Sonst schmiere ich dem Trainer eine, ich mache das vor der Presse.“ Aufgrund seiner Persönlichkeit wird er immer wieder von Reportern provoziert, so fragte ihn in Barcelona einmal eine TV-Reporterin nach seiner sexuellen Orientierung, worauf er die Antwort gab: „Komm mit Deiner Schwester in mein Haus, dann siehst du, ob ich schwul bin.“[1] In Spanien wurden zuvor diesbezüglich provokante Themen in sozialen Netzwerken über Ibrahimović verbreitet.[52]

Auch sein Verhältnis zu Louis van Gaal, in seiner Zeit bei Ajax Amsterdam waren von Problemen geprägt. Auf taktische Anweisungen von Van Gaal antwortet Ibrahimović nach eigenen Angaben mit: „Hör mal, Meister, du hast mir gar nichts zu sagen - geh in dein Büro und schreib Briefe.“ Des Weiteren gab er an, von der „Art“ des Trainers sehr „genervt“ zu sein, Van Gaal sei ein Möchtegern-Diktator und Wichtigtuer.[6]

Nachdem sein Transfer zum AC Mailand im August 2010 feststand, übte er erneut massive öffentliche Kritik an seinem ehemaligen Trainer bei Barça, Josep Guardiola. Dieser sei ein schlechter Trainer, habe im Gegensatz zu Jose Mourinho keinerlei Motivationsfähigkeit. Wörtlich sagte er: „Für Jose Mourinho hätte ich rausgehen und töten können.“ Des Weiteren gab er an, selbst als Trainer des FC Barcelona auch alles gewinnen zu können, dies sei keine Kunst.[1] Auch seine ehemaligen Mitspieler Xavi, Andres Iniesta und Lionel Messi kritisierte er und bezeichnete sie als „Schuljungen ohne eigene Meinung“.[53]

Im September 2010 machte Arrigo Sacchi nach einem Champions-League Spiel des AC Mailand, in dem Ibrahimović beide Tore zum 2:0-Endstand geschossen hatte, einen Scherz über dessen Schuhgröße. Ibrahimović sorgte anschließend für einen TV-Eklat, indem er sagte: „Sacchi muss lernen, den Mund zu halten. Er scheint neidisch auf mich zu sein, sonst würde er nicht so viel reden“.[54] Die italienischen Medien berichteten anschließend mit Schlagzeilen wie: „Ibrahimovic beleidigt Milan-Legende“. Bei einem Training des AC Mailand trat er seinem Teamkollegen Rodney Strasser in den Rücken und sagte: „Hier bin ich der Chef“. Anschließend ging er zu Ronaldinho und sagte: „Wir sind die Stars in dieser Mannschaft“. Obwohl Ibrahimović anschließend angab, dass dies nur als Scherz gedacht war, wurde die Aktion in den Medien kritisiert.[55][56]

Am 14. März 2011 wurde Ibrahimović für drei Ligaspiele gesperrt, nachdem er in einem Spiel gegen den AS Bari Marco Rossi mit der Faust in die Magengegend geschlagen und daraufhin die Rote Karte gesehen hatte.[57] Die Sperre wurde nachträglich auf zwei Spiele reduziert. Nachdem er seine Sperre abgesessen hatte, kehrte Ibrahimović gegen den ACF Florenz zurück – und erhielt drei Minuten vor dem Abpfiff erneut die Rote Karte, da er den Schiedsrichterassistenten beleidigt hatte. Ibrahimović, der seine Unschuld beteuerte, wurde erneut für drei Spiele gesperrt.[58]

Nach dem Abpfiff und dem Gewinn der Meisterschaft 2011 trat er Antonio Cassano als „Spaß“ leicht gegen den Kopf, während dieser ein Live-Interview gab.[59]

In einem Spiegelinterview Oktober 2013 bezeichnete er Guardiola als „Trainer ohne Eier“ und „feige“. Er könne mit Persönlichkeiten nicht umgehen und sei nur aus Angst vor Herausforderungen zum FC Bayern München gewechselt. Während Guardiola selbst nichts dazu sagte, äußerten sich Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß sehr kritisch, unter anderem sei Ibrahimović „dumm“ und eine „gescheiterte Diva“. Ibrahimović antwortete mit dem Satz: Hoeneß würde ich nicht als Steuerberater nehmen. Er spielte damit auf die Steueraffäre von Uli Hoeneß an.[60]

Spielstil

Ibrahimović gilt als beidfüßiger Stürmer und erreicht mit beiden Füßen etwa die gleiche Schusshärte und -präzision. Er kann in der Offensive sowohl auf den Flügeln als auch im Angriffszentrum eingesetzt werden. Diese Vielseitigkeit erlaubt vor allem ein taktisches Wechselspiel mit beiden Außenseiten bzw. im Zentrum. Dadurch kann für Verwirrung in der gegnerischen Abwehrformation gesorgt werden.[61] Als große Stärke gilt vor allem seine außergewöhnlich gute Technik. Ibrahimovic hat sich ein weitreichendes Repertoire an Offensivtricks und Finten angeeignet, das ihn bei seinen Gegnern zu einem der gefürchtetsten Spieler in der Serie A gemacht hat. Wenn Ibrahimovic am Ball ist, kann mit einem Showeffekt gerechnet werden. Seine akrobatischen Einlagen, unerwarteten Aktionen und Tore haben ihm Spitznamen wie „Super Zlatan“ oder „Ibrakadabra“ eingebracht.[62][63]

Bei der Europameisterschaft 2004 gelang ihm beim 1:1-Unentschieden im zweiten Gruppenspiel gegen Italien ein bemerkenswertes Tor, als er kurz vor Spielende mit dem Rücken zum Tor und einen halben Meter über dem Boden den Ball mit einem seitlichen Hackentrick über den italienischen Torwart ins Tor beförderte. Den Medien gegenüber taufte er diese Art, ein Tor zu schießen, als „gedrehten Seitwärtsfußstoß“.[64]

In seiner Zeit in Amsterdam erzielte er gegen NAC Breda ein sehenswertes Tor, indem er sich mit einem Slalom-Lauf gegen fünf Feldspieler und den Torwart durchsetzte. Das Tor wurde unter anderem als „Eurosport Tor des Jahres“ ausgezeichnet.[65]

Bekannt ist er auch für seine präzisen und hart geschossenen Freistöße. Bei Inter Mailand verwandelte er beispielsweise einen Freistoß mit 124 km/h, bei Barcelona wiederholte er dies mit 104 km/h. Anschließend erklärte er, dass er diese Art, Freistöße zu schießen, von Siniša Mihajlović gelernt habe.[66]

Ibrahimović besitzt eine hohe Zweikampfstärke, spielt mit viel „Zug zum Tor“ und ist laut zahlreichen Experten dazu fähig, eine ganze Abwehr alleine „schwindlig zu spielen“.[67][68]

Aufgrund seines harten und präzisen Schusses ist er außerhalb des Strafraums ebenso torgefährlich wie innerhalb. Er ist zudem kopfballstark. Vor dem Tor agiert er sehr kaltschnäuzig und effektiv. Eine Besonderheit Ibrahimovićs ist, dass er es mal mit „brachialer Gewalt“ und mal mit „feinfüßiger Technik“ zum Torerfolg bringen kann.[69] In einem Ligaspiel gegen Lazio Rom spielte er den Ball mit einem Drehschlag in der Luft ab. Dieser Pass wurde von der italienischen Presse „Taekwondo-Pass“ getauft.

Auch bei seiner ersten Saison beim AC Mailand sorgte er mit extravagantem Spiel und technisch gut ausgeführten Aktionen für Aufsehen.[70]

Bekannt ist er auch für seinen ausgeprägten Eigensinn, für den er oftmals kritisiert wird. Zwar ist man sich einig, dass dieser seit seiner Zeit bei Juventus Turin kontinuierlich zurückgegangen sei, allerdings ist er immer noch vorhanden.[71] In einem Länderspiel gegen San Marino wollte Kim Källström einen Elfmeter schießen, Ibrahimović jedoch nahm ihm den Ball weg und schoss den Elfmeter selbst. Er traf, aber seine Mannschaftskollegen verweigerten daraufhin demonstrativ den Torjubel. Diese Aktion wurde von seinen Kritikern als Paradebeispiel für seinen Eigensinn angeführt. Ibrahimović gilt unter seinen Kritikern als polemische Person, die sich selbst am liebsten in den Mittelpunkt stellt.

Am 14. November 2012 schoss er beim 4:2-Sieg im Freundschaftsspiel gegen England alle vier Tore. Dabei gelang ihm in der zweiten Halbzeit mit den Toren zum 2:2, 3:2 und 4:2, das er mit einem Fallrückzieher aus etwa 25 m Entfernung erzielte, ein Hattrick.[72] Am 15. November 2012 ließ die FIFA verlauten, dass das Tor nicht für die Wahl zum FIFA Puskás-Preis 2012 nachnominiert wird.[73] Die für diese Wahl zur Auswahl stehenden Tore wurden nur wenige Stunden vor Ibrahimović' Tor bekannt gegeben, eine Nominierung im nächsten Jahr war allerdings möglich und das Tor wurde 2013 gewählt. In Deutschland wurde der Treffer zum Tor des Monats, später auch zum Tor des Jahres gewählt.

Am 23. Oktober 2013, beim 5:0-Auswärtssieg in der Champions-League gegen den RSC Anderlecht, erzielte er vier Tore. Zwei davon spektakulär (eines mit der Hacke, ein anderes volley aus ungefähr 30 Metern). In der ersten Halbzeit gelang ihm innerhalb von 19 Minuten ein Hattrick.[74]

Erfolge und Auszeichnungen

Verein

Ajax Amsterdam (2001–2004)
Juventus Turin (2004–2006)

* aberkannt im Rahmen des italienischen Fußball-Skandals 2005/2006

Inter Mailand (2006–2009)
FC Barcelona (2009–2010)
AC Mailand (2010–2012)
Paris St. Germain (2012–)

Persönliche Ehrungen

Privates

  • Ibrahimovićs Vater stammt aus Bosnien und Herzegowina und seine Mutter aus Kroatien.[75][76] Er wurde in Malmö geboren und wuchs im Stadtteil Rosengård auf, der durch das Millionenprogramm erbaut worden war und sich zu einem sozialen Brennpunkt entwickelt hatte. Dort machte er seinen Schulabschluss. Kurzzeitig besuchte er anschließend das Gymnasium Borgarskolan, das er jedoch abbrach, um sich seiner Fußballkarriere zu widmen.
  • Nach eigener Aussage sei er zu 100% Schwede, fühle sich aber als Balkanese und habe auch die jugoslawische Mentalität. Mit seinen Eltern spreche er nur in deren Muttersprache.[77]
  • In seiner Autobiografie erzählt er von seiner schweren Kindheit, so sei sein Vater lange Zeit Alkoholiker gewesen und seine Mutter labil. Innerhalb der Familie gäbe es zahlreiche Streitigkeiten und Kontaktabbrüche. Neben seiner Schwester hat er drei weitere Halbgeschwister.
  • Ibrahimović ist mit dem ehemaligen schwedischen Model Helena Seger liiert, mit dem er zwei Kinder hat. Er spricht neben Schwedisch und Serbokroatisch auch Englisch und Italienisch.
  • Ibrahimović wird in mehreren schwedischen Liedern erwähnt. Unter anderem singt die Musikgruppe The Ballerinas & The Pendeltones in ihrem Song Zlatan och jag (Zlatan und ich) von Ibrahimović. Im Jahr 2004 wurde ein schwedisches Comedystück unter dem Titel Var är Zlatan? (Wo ist Zlatan?) aufgeführt, in dessen Mittelpunkt die Geschichte von Ibrahimović steht. 2006 brachte die schwedische Band „Elias“ den Song „Who's da Man“ über Ibrahimović raus, in den Sverigetopplistan erreichte man damit den ersten Platz.[78][79]
  • Er ist ein Fan von Martial Arts und betreibt selbst Taekwondo. Seine Beweglichkeit führt er selbst auf das Taekwondo-Training zurück.[80]
  • In Rosengård finanzierte Ibrahimović den Bau eines Fußballplatzes.[81]
  • Nach eigenen Angaben stahl er in seiner Jugendzeit des öfteren Fahrräder, um damit zum Training fahren zu können.[82]
  • Das Ende 2012 in die schwedische Sprache eingeführte Wort Zlatanera (zu deutsch: zlatanieren), das soviel wie stark dominieren bedeutet, basiert auf seinem Vornamen.[83]
  • Einmal fuhr er als Polizist verkleidet ins Malmöer Rotlichtviertel und erschreckte Freier, denen er mit einer Verhaftung drohte. Als er auch einen Seelsorger in Gewahrsam nehmen wollte, wurde die Geschichte publik. In der Presse wurde das Thema immer wieder aufgegriffen, unter anderem beim Wechsel von Malmö zu Ajax.
  • Ibrahimovic besitzt eine Insel im drittgrößten schwedischen See Mälaren.[84]
  • Seine ehemalige Schuldirektorin gab an, er sei in ihrer 33-jährigen Karriere einer der größten "Krawallbrüder" gewesen.
  • Das Reggae-Duo Sanjin & Youthman aus Kroatien veröffentlichte 2013 das Lied ,Zlatan'
  • Ihm zu Ehren gibt es in einem Pariser Restaurant den „Zlatan Burger“.[85]

Literatur

Im Jahr 2011 erschien Ibrahimovićs Autobiografie auf schwedisch und italienisch: Zlatan Ibrahimović und David Lagercrantz: Jag är Zlatan, Albert Bonniers, 2011 (schwedisch). Das Buch erzählt laut Medienberichten mehr über das Integrationsmusterland Schweden als so mancher Sozialbericht. Es verkaufte sich mehr als 700.000 mal und ist eines der erfolgreichsten Bücher in Schweden. In Italien war es ebenfalls sehr erfolgreich.[86][87] 2013 erschien sie auf Deutsch unter dem Titel "Ich bin Zlatan Ibrahimović".

Weblinks

 Commons: Zlatan Ibrahimović – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. a b c d  Maik Großekathöfer, Juan Moreno: „Jeder hat eine dunkle Seite‟. In: Der Spiegel. Nr. 40, 30. September 2013, ISSN 0038-7452, S. 104–107 (Interview mit Ibrahimović).
  2. Transfermarkt.com - Zlatan Ibrahimovic
  3. Medien-Servicestelle Neue Österreicher/innen - EM 2012: Internationale Wurzeln der Fußballer
  4. wettbasis.com: Der Mega-Deal des Sommers: Zlatan Ibrahimovic – Samuel Etoo, 29. Juli 2009.
  5. handelsblatt.com: handelstblatt.com: Ibrahimovic findet Hacken-Tor „glücklich“, 19. Juni 2004.
  6. a b c Ich bin Zlatan Ibrahimovic. Autobiografie. Malik, München 2013, ISBN 978-3-89029-773-6.
  7. sport.at: Inter-Star Ibrahimovic erhält Rekordvertrag
  8. „Sport1.de: Ibrahimovic kassiert Sonderprämie (abgerufen am 1. Juni 2008)
  9. fifa.com
  10. „Ibrahimovic ist Italiens Bester“ - News auf Kicker Online (abgerufen am 20. Januar 2009)
  11. fcbarcelona.cat: Ibrahimovic will arrive on Sunday
  12. inter.it: Mourinho: “I like this new Inter”
  13. Sport1.de: Ibrahimovic schon am Sonntag in Barcelona
  14. FC.Barcelona.cat:Camp Nou gives Ibrahimovic a hero’s welcome
  15. Sport1.de: Messi verlängert - Aquilani zu den Reds
  16. transfermarkt.de: AC Mailand spricht mit Barça über Ibrahimovic-Transfer (Version vom 25. August 2010 im Internet Archive)
  17. sport1.de: Barça gewinnt mühelos - Real siegt ohne Glanz
  18. goal.com
  19. goal.com: Berater: Ibrahimovic ist enttäuscht über Reservistenrolle
  20. Sport1.de: Barça denkt an Ibrahimovic-Verkauf
  21. goal.com:Pep Guardiola Destroyed My Barcelona Dream - Milan Newboy Zlatan Ibrahimovic
  22. Die Presse.com: Zlatan Ibrahimovic darf bei Barcelonas erstem Saisonspiel nicht einmal auf der Tribüne sitzen
  23. a b fcbarcelona.com: Ibrahimovic loan to AC Milan agreed, 28. August 2010.
  24. sport1.de: Ibrahimovic: Guardiola ist Schuld
  25. fanatik.com.tr: Ibrahimovic bombaladı
  26. sport1.de: Ex-Barca-Boss Laporta vor Gericht.
  27. Barça tiefer in roten Zahlen als gedacht. auf: transfermarkt.de (Version vom 19. Oktober 2010 im Internet Archive)
  28. mail.online: Ibrahimovic blames Messi for his flop at Barcelona and brands Guardiola a 'bully'.
  29. spox.com: Ibrahimovic reizt Manchester City nicht
  30. The Guardian: Zlat's all folks: Barcelona finally get their man … but at a price
  31. transfermarkt.de: Transfer-Coup: Ibrahimovic wechselt zum AC Mailand (Version vom 30. August 2010 im Internet Archive)
  32. sport1.de: Telegramm - Champions League 2010/2011
  33. sport1.de: Italien bleibt „Lire-Paradies“
  34. Ibra signs 3-year deal with PSG!
  35. Ibrahimovic ist der Transfer-König
  36. Ibrahimovic wendet PSG-Fehlstart ab
  37. derwesten.de: Frankreich: Politik erbost über Ibrahimovic-Gehalt
  38. lessentiel:Qualität hat ihren Preis
  39. fbtransfer.com
  40. Paris Saint-Germain feiert die Meisterschaft. auf: sueddeutsche.de, 13. Mai 2013, abgerufen am 13. Mai 2013.
  41. sport1.de:Ibrahimovic droht PSG mit Wechsel
  42. Ibrahimovic : «Paris, le grand club européen» psg.fr, abgerufen am 24. Oktober 2013 (französisch)
  43. a b Ibrahimovic verspottet Dänemark auf topsport.com am 7. Oktober 2009. Abgerufen am 15. November 2009.
  44. kicker.de: „Ibrahimovic sagt Hamren ab“ (abgerufen am 13. November 2009)
  45. welt.de: „9.41 Uhr: Rekord Für Ibrahimovic“ (abgerufen am 20. Juni 2012)
  46. Zlatan Ibrahimovic: Ein Mann der Extreme Samstag, 12. Mai 2012 sportal1.de
  47. calcionews.com:PSG, Ibrahimovic: rissa con Zebina, come alla Juventus
  48. sporx.com: Barcelona liegt Schnösel Ibrahimovic zu Füßen
  49. goal.com: Barcelona ist besser als Inter – Ibrahimovic
  50. focus.de: Ibrahimovic provoziert Inter Fans.
  51. fcbarcelona.cat
  52. sueddeutsche.de: „Zeige dir, wie schwul ich bin“
  53. mail.online: Ibrahimovic blames Messi for his flop at Barcelona and brands Guardiola a ‘bully’
  54. sport1.de: Ibrahimovic sorgt für TV-Eklat
  55. milliyet: Ibrahomvic
  56. Zlatan Ibrahimovic kicks a teammate on milans training! (Rodney Strasser) skysport: Zlatan Ibrahimovic kicks teammate Rodney Strasser on milans training
  57. goal.com: Zlatan Ibrahimovic für drei Spiele gesperrt
  58. goal.com: Zlatan Ibrahimovic für drei Spiele gesperrt
  59. boxoffice:ibrahimovic kick
  60. spiegel.de: Nach der Ibrahimovic-Attacke: Guardiola kündigt Antwort an
  61. http://www.focus.de/sport/fussball/int_ligen/champions-league-inters-ibrahimovic-denkt-ueber-wechsel-nach_aid_395859.html
  62. FCBarcelona.cat: Magic, goals and class for Barça
  63. http://www.kicker.de/news/fussball/intligen/startseite/artikel/509742
  64. Berlin Zeitung: Die Wirren des Ibrakadabra
  65. EM08:Info
  66.  (Seite nicht mehr abrufbar; Suche im Webarchiv)[1] [2] Vorlage:Toter Link/www.soccerway.comsoccerway.com: Ibrahimovic: “Mihajlovic teached <taught> me how to score from free kicks”
  67. [3] (Version vom 13. Januar 2009 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/Wartung/Linktext_fehlt
  68. http://www.dailymail.co.uk/sport/euro2008/article-1025663/Super-Swede-Zlatan-delighted-breaks-international-drought-Greece.html
  69. http://www.aftonbladet.se/sportbladet/fotbollsbladet/sverige/allsvenskan/article3785909.ab
  70. Milan siegte dank Ibrahimovic-Fallrückzieher 1:0. 20. November 2010.
  71. Welt Online: Neues Outfit für den geläuterten Star
  72. Der Geniestreich des Zlatan Ibrahimović
  73. Ibrahimovic-Tor wird nicht nachnominiert
  74. welt.de:Ibrahimovic show gegen Anderlecht
  75. http://www.transfermarkt.de/de/zlatan-ibrahimovic/profil/spieler_3455.html
  76. http://www.tagesspiegel.de/sport/em-entscheider-letzte-folge-der-serie-gruppe-d-schweden-zlatan-ibrahimovic/1249534.html
  77. http://www.hrsport.de/2012/02/zlatan-ibrahimovic-ich-bin-zu-100-schwede-fuehle-mich-aber-trotzdem-als-balkanese/
  78. http://swedishcharts.com/showitem.asp?interpret=Elias+feat.+Frans&titel=Who%27s+Da%27+Man&cat=s swedichsarts.com
  79. http://www.goal.com/de/news/1665/wm-qualifikation-europa/2009/10/14/1559817/ibrahimovic-wenn-argentinien-messi-nicht-will-wir-nehmen-ihn goal.com:Ibrahimovic: Wenn Argentinien Messi nicht will, wir nehmen ihn.
  80. Ibrahimovic und sein Fallrückzieher
  81. nzz.ch
  82. sport1.de:
  83. „Zlatanera“ - Zlatan Ibrahimovic bekommt sein eigenes Wort DerWesten.de
  84. n24.de: Weltklassefußballer mit der Kreisklasse im Kopf
  85. http://de.euronews.com/2013/09/27/zlatan-burger-ist-letzter-schrei-in-paris/
  86. Porsche "Bitch" und böser "Pep", Die feinen Unterschiede, orf.at, 11. Oktober 2013.
  87. Fußballstar Ibrahimovic „beichtet“ in Autobiografie, orf.at, 11. Oktober 2013.
Vorgänger Amt Nachfolger

Henrik Larsson
Fredrik Ljungberg
Schwedens Fußballer des Jahres
2005
2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013

Fredrik Ljungberg
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