Iceberg Slim

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Iceberg Slim oder Robert Beck (eigentlich Robert Lee Maupin; * 4. August 1918 in Chicago, Illinois; † 28. April 1992) war ein Zuhälter und Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten]

Iceberg Slim war sein Name als Zuhälter in Chicago und Umgebung. Nachdem er siebenmal im Gefängnis gesessen hatte, schwor er dem kriminellen Leben ab und wurde Schriftsteller. Er zog nach Kalifornien und nannte sich Robert Beck. Er wurde zu einem der meistgelesenen schwarzen Autoren Amerikas. Seine Romane wurden mehr als zwölf Millionen mal verkauft. Sein bekanntestes Werk ist seine Autobiographie Pimp, die auch in Deutschland erschienen ist.

Die harte Sprache, die Iceberg Slim in seinen Romanen benutzt, machte ihn vor allem in der amerikanischen Hip-Hop-Szene bekannt. Die Rapper Ice-T und Ice Cube nannten sich nach ihm. Ice-Ts Texte wurden stark von Iceberg Slim beeinflusst.

Werke[Bearbeiten]

  • Pimp - The Story of My Life. Holloway House, Los Angeles 1969 [1967?]. Auf deutsch: Pimp. Die Geschichte meines Lebens. Alle Bücher erschienen als Paperback bei Holloway House in Los Angeles,
  • Trick Baby - The Story of a White Negro. 1967.
  • Mama Black Widow - A Story of the South's Black Underworld. 1969
  • Long White Con - The Biggest Score in His Life. 1977.
  • The Naked Soul of Iceberg Slim - Robert Beck's Real Story. 1971
  • Deathwish - A Story of the Mafia. 1977. Übersetzt: Todesfluch
  • Airtight Willie and Me - The Story of Six Incredible Players. 1979
  • Doom Fox. 1998. Das Buch wurde 1978 geschrieben

Weblinks[Bearbeiten]