Icetot

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Icetot

Gesprochen in

Uganda, Kenia
Sprecher ca. 7.000
Linguistische
Klassifikation
Offizieller Status
Amtssprache von keinem Land
Sprachcodes
ISO 639-1:

-

ISO 639-2:

ssa (andere Nilo-Saharanische Sprachen)

Das Icetot, oft auch Ik, manchmal auch Icietot, Teuso, Teuth oder Ngulak genannt, ist die Sprache des Volkes der Ik, das im Nordosten Ugandas und in Kenia lebt. Das Icetot gehört zum östlichen Kuliak-Zweig der ostsudanischen Sprachen.

Einige Wörter des Grundwortschatzes[1][Bearbeiten]

Wortbedeutung Icetot Wortbedeutung Icetot
ich ŋka groß zeha
du bi klein kwats
er/sie/es ntsa essen ŋk’, ŋk’ak’a
wir ŋgwa (exklusiv), njina (inklusiv) trinken wɛt-
ihr bita schlafen ɛpon, ɛp
sie (Plural) nta sterben bad
wer? ndo gehen k’ai, k’oon
was? is kommen ats
Mensch am geben mɛɛs
Mann eakwa nehmen k’anetes, tɔkɔɗɛs, alowes
Frau cekam sprechen toda
Kopf ika lieben tsames, miines
Auge ekwa eins kɔn
Ohr bos zwei leɓetsat
Nase ak’at drei aɗat
Mund aka vier ts’agusat
Zahn kwa fünf tudat
Zunge nak’af sechs tudat ndakeɗi kɔn
Herz gura sieben tudat ndakeɗi leɓets
Hand kwɛta acht tudat ndakeɗi aɗ
Fuß dɛa neun tudat ndakeɗi ts’agus
Wasser cuɛ zehn tomin
Feuer ts’aɗa zwanzig tomin ɛkwa leɓets
Sonne fet hundert  ?
Mond aragwan tausend  ?

Literatur[Bearbeiten]

  • Bernd Heine: Ik – eine ostafrikanische Restsprache. Historische Entwicklung und Vokabular. In: Afrika und Übersee. Bd. 59, Heft 1, 1975/76, S. 31–56.
  • Bernd Heine: The Ik language. Grammar, vocabulary, and texts. Köln 1984.
  • Bernd Heine: The mountain people: some notes on the Ik of north-eastern Uganda. In: Africa. Bd. 55, Heft 1, 1985, S. 3–16.
  • Bernd Heine: The dative in Ik and Kanuri. In: William Croft et al. (Hrsg.): Studies in Typology and Diachrony. Papers presented to Joseph H. Greenberg on his 75th birthday. Benjamins, Amsterdam u. Philadelphia 1990, S. 129–149.
  • Bernd Heine: Ik dictionary. Köppe, Köln 1999.
  • Marcello Lamberti: Kuliak and Cushitic: a comparative study. Winter, Heidelberg 1988.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. nach Heine (1975/76), siehe Literatur