Ichirō Matsui

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Ichirō Matsui (jap. 松井 一郎, Matsui Ichirō; * 31. Januar 1964 in der Präfektur Ōsaka) ist ein japanischer Politiker, Gouverneur von Ōsaka und Generalsekretär der Regionalpartei Ōsaka Ishin no Kai von Gouverneursvorgänger Tōru Hashimoto.

Matsui war nach Abschluss seines Studiums an der Fukuoka Kōgyō Daigaku („Technische Hochschule Fukuoka“, engl. Fukuoka Institute of Technology) in der Privatwirtschaft tätig. Bei den einheitlichen Regionalwahlen 2003 kandidierte er im dreimandatigen Wahlkreis Stadt Yao mit Unterstützung der Liberaldemokratischen Partei für das Parlament der Präfektur Ōsaka. Er wurde gewählt, 2007 und 2011 im Amt bestätigt. Im LDP-Präfekturverband übernahm er verschiedene Führungsfunktionen in der „Jugendabteilung“ (seinen-kyoku; für unter 45-jährige).

2010 beteiligte sich Matsui an der Gründung des Ōsaka Ishin no Kai und wurde Generalsekretär sowohl der Partei wie der Fraktion im Präfekturparlament. Als Tōru Hashimoto 2011 als Gouverneur zurücktrat, um bei der Bürgermeisterwahl in der Stadt Ōsaka zu kandidieren, wurde Matsui der Kandidat Hashimotos und des Ishin no Kai für die Gouverneursnachfolge bei der vorgezogenen Neuwahl im November 2011. Er erhielt über zwei Millionen Stimmen und konnte Kaoru Kurata, den Kandidaten der großen Parteien, sowie fünf weitere Mitbewerber klar distanzieren. Matsui trat das Gouverneursamt sofort nach der Wahl an.

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