Ico (Computerspiel)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
ICO
Studio Team Ico
Publisher Sony Computer Entertainment
Erstveröffent-
lichung
  • PlayStation 2

Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 24. September 2001
JapanJapan 6. Dezember 2001
DeutschlandDeutschland 21. März 2002
Europaische UnionEuropäische Union 22. März 2002

  • Wiederveröffentlichung

Europaische UnionEuropäische Union 17. Februar 2006

  • PlayStation 3

JapanJapan 22. September 2011

DeutschlandDeutschland 30. September 2011
Plattform PlayStation 2, PlayStation 3
Genre Action-Adventure
Thematik Fantasy
Spielmodus Einzelspieler
Steuerung PlayStation-2-Controller
Medium 1 DVD-ROM
Sprache Deutsch
Altersfreigabe
USK ab 12 freigegeben
PEGI ab 7+ Jahren empfohlen

Ico (Eigenschreibweise: ICO) ist ein japanisches Videospiel aus dem Jahre 2001 von Sony Computer Entertainment, das in Deutschland für die PlayStation 2 im Jahre 2002 erschienen ist. Das Spiel wurde von denselben Entwicklern unter Fumito Ueda entwickelt, welche auch für das Spiel Shadow of the Colossus verantwortlich sind.

Am 30. September 2011 erschien im Rahmen der Classics HD-Reihe eine neu aufgearbeitete Version von Ico sowie Shadow of the Colossus auf einer Disc für die Playstation 3, welche High Definition und stereokopischem 3D beinhaltet.

Handlung[Bearbeiten]

In einem kleinen Dorf wird in jeder Generation ein Kind geboren, das mit einem Fluch belegt ist und daher seltsame Hörner besitzt. Wenn das 12. Lebensjahr des Kindes angebrochen ist und die Hörner schon sehr lang sind, entledigen sich die Dorfbewohner des verfluchten Kindes, indem sie es in eine abgelegene und einsame Burg verbannen und einsperren, sich selbst zum Sterben überlassen, um die Götter zu besänftigen und den Fluch zu brechen.

Als Ico, ein hörnertragendes, verfluchtes Kind, 12 Jahre alt wird, konfrontieren es die Dorfbewohner mit seinem Schicksal, verflucht bis in alle Ewigkeit zu sein und daher sterben zu müssen. Er wird, wie es seit Generationen üblich ist, in die gigantische, abgelegene Festung gebracht und in einer großen Halle in einen von vielen steinernen Käfigen gesperrt. Die begleitenden Dorfbewohner entschuldigen sich bei Ico und bitten um sein Verständnis, da es so das Beste für alle sei. Alleingelassen und zum Sterben noch nicht bereit, versucht Ico sich zu befreien und tatsächlich gelingt es ihm, aus dem brüchigen Gefängnis zu entkommen und seinem grauenhaften Schicksal zu entfliehen. Nur muss er jetzt eine Möglichkeit finden, aus der riesigen, labyrinthartigen Burg zu entkommen.

Ico gelingt es, einen Weg aus der Halle zu finden. Dabei bemerkt er einen Käfig in großer Höhe, in dem ein Mädchen eingesperrt ist, welchem er sofort versuchen möchte, zu helfen. Es gelingt ihm, sie aus ihrem Gefängnis zu befreien, als auch schon ein neues Problem auftaucht. Beängstigende Schattenwesen streben danach, das Mädchen zurück in ihren Käfig zu befördern, was Ico sofort mutig und entschlossen zu verhindern versucht. Er kann nur mit ihr zusammen aus der Burg fliehen, denn nur sie ist in der Lage, mit einer geheimnisvollen magischen Kraft, speziell versiegelte Türen zu öffnen. So machen sich beide auf den Weg, um die Rätsel der Burg zu lösen und ihrer ausweglosen Situation gemeinsam zu entkommen.

Soundtrack[Bearbeiten]

Der Soundtrack wurde komponiert von Michiru Oshima & Pentagon. In Japan wurde er von Sony Music Entertainment Japan auf der CD Ico – Kiri no Naka no Senritsu (jap. ICO~霧の中の旋律~) veröffentlicht.

Kritiken[Bearbeiten]

Ico wurde trotz der im Vorfeld sehr guten Kritiken nicht der erhoffte Erfolg und verschwand kurze Zeit später wieder. Das Spiel wurde im Zuge der Veröffentlichung von Shadow of the Colossus am 14. Februar 2006 neu veröffentlicht.

GPL-Verstoß[Bearbeiten]

Ico benutzt Teile der libarc-Bibliothek, veröffentlicht aber nicht den Quelltext der betroffenen Stelle[1]. Eine der obersten GPL-Regeln besagt jedoch, dass alle abgeleiteten Programme eines unter der GPL stehenden Werkes von Lizenznehmern nur dann verbreitet werden dürfen, wenn sie von diesen ebenfalls zu den Bedingungen der GPL lizenziert würde. Da libarc unter der GPL veröffentlicht wurde, müsste Sony die betroffenen Quelltextstellen veröffentlichen.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. astrange.ithinksw.net (Stand:2012/06/02): GPL violations in ICO