Ida James

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Ida James (* 1920 in Providence, Rhode Island) ist eine US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Ida James wurde 1920 in Providence geboren. Sie besuchte eine High School in Philadelphia und begann im Alter von 11 Jahren mit dem Singen. Von 1935 bis 1936 arbeitete sie bei dem Radiosender WPEN in Philadelphia an Musiksendungen für Kinder mit. 1936 bis 1937 schloss sie sich dem Jazz-Pianisten und Bandleader Earl Hines an.[1]

Mitte der 1940er Jahre erlangte Ida James einige Bekanntheit als Sängerin und Schauspielerin; ihre Erkennungsmelodie war der Song Shoo Shoo Baby, was zu ihren Spitznamen The Shoo Shoo Baby und The Shoo Shoo Girl führte. Sie war Bandsängerin im Orchester von Erskine Hawkins (Jumpin' in a Julep Joint für Bluebird 1942). Sie sang auch gemeinsam mit Nat King Cole (Is You Is, Or Is Not My Baby). 1944 erschien der mit dem Cole-Trio aufgenommene Song Close to You, außerdem coverte sie den damals populären Jazzstandard On the Sunny Side of the Street. 1945 wurde Ida James von einem Musikmagazin zu den zwanzig populärsten Vokalisten in den USA gewählt. Für Columbia nahm sie 1951 The Chair Song/Shake Your Can (#39248) mit dem Dick Vance Orchester auf,[2]

Als Schauspielerin hatte sie ihre erste Rolle 1939 in dem Horrorfilm The Devil's Daughter. In Trocadero (1944) trat sie als Sängerin auf, begleitet von Orchester Bob Chester. Sie spielte dann an der Seite von Cab Calloway in dem Racefilm Hi-De-Ho (1947) sowie in mehreren Musikkurzfilmen wie His Rockin' Horse Ran Away. In den folgenden Jahren geriet sie in Vergessenheit; sie arbeitete Ende der 1950er Jahre in einer Bar in Harlem.[3]

Diskographische Hinweise[Bearbeiten]

  • Big Band Jazz: The Jubilee Sessions (1943-1946)
  • 50 Sublimes Chanteuses De Jazz (1940-1953)

Filmographie[Bearbeiten]

  • 1939: The Devil's Daughter (Regie: Arthur H. Leonard )
  • 1944: Trocadero (Regie: William Nigh)
  • 1944: Is You Is, or Is You Ain't My Baby? (Kurzfilm)
  • 1945: His Rockin' Horse Ran Away (Soundie, Regie: William Forest Crouch)
  • 1947: Hi-De-Ho (Regie: Josh Binney)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Paul Eduard Miller: Miller's Yearbook of popular music. PEM publications, 1943, S. 57.
  2. Columbia Diskographie 39000-Serie
  3. Jet, 20. August 1959