Idstedt

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Idstedt
Idstedt
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Idstedt hervorgehoben
54.5805555555569.508333333333326Koordinaten: 54° 35′ N, 9° 30′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Schleswig-Flensburg
Amt: Südangeln
Höhe: 26 m ü. NHN
Fläche: 13,35 km²
Einwohner: 848 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 64 Einwohner je km²
Postleitzahl: 24879
Vorwahl: 04625
Kfz-Kennzeichen: SL
Gemeindeschlüssel: 01 0 59 042
Adresse der Amtsverwaltung: Toft 7
24860 Böklund
Webpräsenz: www.idstedt.de
Bürgermeister: Edgar Petersen (CDU)
Lage der Gemeinde Idstedt im Kreis Schleswig-Flensburg
Karte

Idstedt (dänisch: Isted) ist eine Gemeinde im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. Zur Gemeinde Idstedt gehören neben Idstedt die Ortschaften Idstedt Kirche, Idstedtholzkrug (Isted Kro), Idstedtosterfeld, Idstedtwege, Idstedtwesterfeld und Röhmke (Rømmek).

Geografie und Verkehr[Bearbeiten]

Idstedt liegt etwa zehn Kilometer nördlich von Schleswig. Westlich verläuft die Bundesautobahn 7 nach Flensburg, südlich die Bundesstraße 201 nach Husum. Der Ort ist umgeben von mehreren Seen.

Geschichte[Bearbeiten]

Das älteste Relikt aus der Vorzeit ist das Ganggrab Idstedter Räuberhöhle. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt von 1196.

Idstedt zählt zu den historischen Orten im Herzogtum Schleswig. Das Erdbuch von Waldemar II. verzeichnete im Jahr 1231 den südlichen Teil des Herzogtums als Istathesyssel, das nach Idstedt benannt wurde: Ein Syssel war eine Verwaltungseinheit in Jütland.

Im Mittelalter hatte Idstedt eine gemeinsame Kirche mit Stolk, die aber vor der Reformation wieder einging. Seither gehörte Idstedt zum Landkirchspiel von St. Michaelis in Schleswig.

In der jüngeren Geschichte ist der Ort vor allem durch die Schlacht bei Idstedt am 24. und 25. Juli 1850 bekannt geworden.

Am 1. Januar 2007 trat die Gemeinde Idstedt mit der Nachbargemeinde Neuberend aus dem Amt Schuby aus und schloss sich im Zuge der schleswig-holsteinischen Verwaltungsstrukturreform mit den Gemeinden der Ämter Tolk und Böklund zum Amt Südangeln mit Sitz in Böklund zusammen.

Politik[Bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten]

Die letzten beiden Kommunalwahlen am 26. Mai 2013 und am 25. Mai 2008 führten zu folgenden Ergebnissen:

Parteien und Wählergemeinschaften % 2013[2] Sitze 2013 % 2008[3] Sitze 2008
Kommunalwahl 2013
 %
40
30
20
10
0
36,33 %
34,30 %
29,37 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2008
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
+6,58 %p
+0,80 %p
-7,38 %p
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 36,33 4 29,75 3
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 34,30 4 33,50 4
KWG Kommunale Wählergemeinschaft Idstedt 29,37 3 36,75 4
gesamt 100,0 11 100,0 11
Wahlbeteiligung in % 55,56 61,96

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „Über blau-goldenem Wellenschildfuß in Gold eine grüne zweistämmige Eibe, rechts und links begleitet von drei bogenförmig untereinander stehenden grünen Findlingen.“[4]

Kindergarten[Bearbeiten]

Idstedt besitzt einen dänischen Kindergarten, in dem auch Kinder aus den umliegenden Gemeinden betreut werden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In der Liste der Kulturdenkmale in Idstedt stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

Literatur[Bearbeiten]

Gemeinde Idstedt (Hrsg): Chronik der Gemeinde Idstedt, Husum Druck- und Verlagsgesellschaft, Husum 1992, ISBN 978-3-88042-649-8

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Idstedt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2012 (XLS-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.idstedt.de/462-0-Kommunalwahl+2013.html
  3. http://www.idstedt.de/175-0-Kommunalwahl+2008.html
  4. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein