Ie-jima

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Ie-jima
Luftbild von 1945
Luftbild von 1945
Gewässer Ostchinesisches Meer
Inselgruppe Okinawa-Inseln
Geographische Lage 26° 43′ 22″ N, 127° 47′ 24″ O26.722777777778127.79172.2Koordinaten: 26° 43′ 22″ N, 127° 47′ 24″ O
Ie-jima (Japan)
Ie-jima
Länge 8 km
Breite 3,5 km
Fläche 22,77 km²
Höchste Erhebung Gusuku-yama
172,2 m
Einwohner 4535 (1. November 2014[1])
199 Einw./km²
Hauptort Ie

Ie-jima[2] oder Ie-shima[3][4] (jap. 伊江島) ist eine japanische Insel nordwestlich vor der Küste der Motobu-Halbinsel im Norden von Okinawa. Sie gehört zu den Ryūkyū-Inseln.

Auf der 22,77 km²[3][4] großen Insel befindet sich das gleichnamige Dorf Ie (4535 Einwohner) mit dem Flughafen Iejima. Zu dessen Verwaltungsbereich gehört jedoch auch noch das nahegelegene Atoll Nakanosu. Die höchste Erhebung ist der Gusuku-yama (城山) mit 172,2 m.[5]

Auf ihr waren mehrere japanische Flugbasen, die nach der Einnahme von der US-Luftwaffe im Jahr 1945 ausgebaut und genutzt wurden, um von dort gegen die anderen japanischen Inseln im Norden vorzugehen. Damals wurde die Insel in westlichen Medien „Ie Shima“ genannt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 沖縄県推計人口データ一覧(Excel形式). 沖縄県, 1. November 2014, abgerufen am 29. November 2014 (japanisch).
  2. vgl. Gemeindewebsite: www.iejima.org
  3. a b 第1 指定離島・島しょ・人口. In: 離島関係資料(平成24年1月). 沖縄県企画部地域・離島課 („Referat für Land und Inseln, Planungsabteilung, Präfektur Okinawa“), Januar 2012, abgerufen am 11. Dezember 2012 (PDF; 865 kB, japanisch).
  4. a b 島面積. Kokudo Chiriin („Nationales Landesvermessungsamt“), 1. Oktober 2011, abgerufen am 8. November 2012 (PDF; 32 kB, japanisch).
  5. amtliche topografische Karte