Ihmert

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51.3302777777787.7361111111111364Koordinaten: 51° 19′ 49″ N, 7° 44′ 10″ O

Ihmert
Stadt Hemer
Wappen von Ihmert
Höhe: 364 m ü. NN
Fläche: 11,42 km²
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 58675
Vorwahl: 02372
Karte

Lage der ehemaligen Gemeinde Ihmert in Hemer

Blick auf Ihmert

Blick auf Ihmert

Ihmert ist ein Stadtteil von Hemer in Nordrhein-Westfalen, Deutschland. Ihmert liegt im Norden des Sauerlands und gehört zum Märkischen Kreis.

Geographie[Bearbeiten]

Ihmert liegt im Süden von Hemer, an der Stadtgrenze zu Altena und Iserlohn. Das Dorf ist eine der höchstgelegenen Stellen im Stadtgebiet.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Ortschaft war eine Gemeinde im Amt Hemer im ehemaligen Kreis Iserlohn und wurde mit der Auflösung des Amtes am 1. Januar 1975 in die Stadt Hemer eingemeindet.[1]

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten]

  • 1902–1907: Hermann Lötters
  • 1907–1917: Caspar Diedrich Erdmann
  • 1917–1919: Heinrich vom Brauke
  • 1919–1934: Ernst Hagedorn (DDP, später NSDAP)
  • 1934–1945: Carl Edelhoff (NSDAP)
  • 1946–1948: Hans-Heinrich vom Brauke (CDU)
  • 1948–1952: Otto Hülter (CDU)
  • 1952–1955: Fritz vom Orth (SPD)
  • 1955–1961: Günther Schweer (FDP)
  • 1961–1965: Friedrich Ossenberg (FDP)
  • 1965–1967: Rudolf Machelett (SPD)
  • 1967–1969: Adolf Hülter (FDP)
  • 1969–1972: Rudolf Machelett (SPD)
  • 1972–1974: Egon Stephan (SPD)

Städtepartnerschaft[Bearbeiten]

Seit 1968 besteht eine Städtepartnerschaft zwischen Ihmert und der französischen Stadt Beuvry, die regelmäßig durch gegenseitige Besuche gepflegt wird.

Wappen[Bearbeiten]

Wappen

Das Wappen der ehemaligen Gemeinde Ihmert zeigt oben ein sogenanntes Zieheisen, mit dem das Drahtziehen in der Gemeinde symbolisiert werden soll. Drahtzieherei ist und war in der Region eine der Hauptindustrien. Die drei Wolfsangeln, die alle Gemeinden des Amtes Hemer im Wappen führten, symbolisieren die Familie von Brabeck.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ihmert – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
  • Ihmert im Kulturatlas Westfalen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 333.