Ikarus Aero 2

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Ikarus Aero 2
Ikarus Aero 2 im Belgrader Luftfahrtmuseum
Typ: Schulflugzeug
Entwurfsland: Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Jugoslawien
Hersteller: Ikarus
Erstflug: 1940
Indienststellung: 1948
Stückzahl: 248 oder 380[1]

Die Ikarus Aero 2 war ein zweisitziges Anfängerschulflugzeug des jugoslawischen Herstellers Ikarus.

Geschichte[Bearbeiten]

Auf Grund einer Forderung der „Königlich jugoslawischen Luftwaffe“ vor dem Zweiten Weltkrieg wurde die Aero 2 entwickelt, um die veralteten Fizir FN Doppeldecker-Schulflugzeuge abzulösen. Die Aero 2 wurde von Boris Cijan und Dorde Petkovic entwickelt. Der Prototyp flog bereits 1940, jedoch auf Grund der Kriegsereignisse wurde die Entwicklung unterbrochen und erst nach dem die nunmehrige „Jugoslawische Luftwaffe“ gebildet wurde, wieder aufgenommen. 248 (nach anderen Angaben 380 [1]) Exemplare wurden gebaut und waren von 1948 bis 1959 in Verwendung.

Konstruktion[Bearbeiten]

Die Aero 2 war ein konventioneller Tiefdecker mit festem Spornradfahrwerk. Lehrer und Schüler saßen hintereinander. Das Flugzeug wurde von einem de Havilland Gipsy Major-Kolbenmotor angetrieben.

Versionen[Bearbeiten]

  • Aero 2B
  • Aero 2BE
    • Geschlossenes Cockpit mit einem 108 kW de Havilland Gipsy Major Kolbenmotor
  • Aero 2C
    • Offenes Cockpit mit einem 119 kW Walter Minor 6-III Kolbenmotor
  • Aero 2D
    • Geschlossenes Cockpit mit einem 119 kW Walter Minor 6-III Kolbenmotor
  • Aero 2E
    • Geschlossenes Cockpit mit einem 119 kW Walter Minor 6-III Kolbenmotor
  • Aero 2F
    • Offenes Cockpit mit einem 119 kW Walter Minor 6-III Kolbenmotor
  • Aero 2H
    • Mit zwei Schwimmern ausgestattete Wasserflugzeugversion mit einem 119 kW Walter Minor 6-III Kolbenmotor

Nutzung[Bearbeiten]

  • Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Jugoslawien

Technische Daten[Bearbeiten]

Kenngröße Daten (2B)[2]
Besatzung 1-2
Länge 8,45 m
Spannweite 10,5 m
Höhe 2,80 m
Flügelfläche 17,4 m²
Leermasse 564 kg
max. Startmasse 996 kg
Höchstgeschwindigkeit 208 km/h
Dienstgipfelhöhe 4500 m
Reichweite 680 km
Triebwerke 1 x de Havilland Gipsy Major mit 108 kW Kolbenmotor

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Ugolok Neba
  2. Orbis 1985, page 36