Ilm (Abens)

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Ilm
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Die Ilm bei Geisenfeld

Die Ilm bei Geisenfeld

Daten
Gewässerkennzahl DE: 13324
Lage Bayern
Flusssystem Donau
Abfluss über Abens → Donau → Schwarzes Meer
Ursprung Zusammenfluss von Pipinsrieder und Tanderer Ilm bei Michelskirchen (Gem. Hilgertshausen-Tandern)
48° 25′ 13″ N, 11° 19′ 47″ O48.42022222222211.329833333333482
Quellhöhe 482 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung bei Bad Gögging in die Abens48.82861111111111.760138888889350Koordinaten: 48° 49′ 43″ N, 11° 45′ 37″ O
48° 49′ 43″ N, 11° 45′ 37″ O48.82861111111111.760138888889350
Mündungshöhe 350 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied 132 m
Länge 75 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Abfluss am Pegel Geisenfeld[1]
AEo: 455 km²
Lage: 28,6 km oberhalb der Mündung
NNQ (19.02.2001)
MNQ 1988/2006
MQ 1988/2006
Mq 1988/2006
MHQ 1988/2006
HHQ (10.03.2006)
1,35 m³/s
2,53 m³/s
4,08 m³/s
9 l/(s km²)
31,2 m³/s
54,7 m³/s
Altwasserarm bei Geisenfeld

Altwasserarm bei Geisenfeld

Die Ilm (in Schreibmaschinenschrift: Ilm) ist ein linker Zufluss der Abens in Bayern.

Name[Bearbeiten]

Ihren Namen hat die Ilm vom indogermanischen Wort *el, was „sich bewegen“ bedeutet. Im Jahre 821 schrieb man Ilma, 890 Ilminam, 920 Ilmim und seit 1322 Ilm.[2]

Verlauf[Bearbeiten]

Die Ilm entspringt an zwei Quellen. Ein Quellbach (Pipinsrieder Ilm) entspringt bei Altomünster in der Nähe des Ortsteils Pipinsried (48° 24′ 8″ N, 11° 16′ 27″ O48.40230555555611.274111111111, ca. 520 m ü. NN). Der kleinere Quellbach (Tanderer Ilm) entspringt in Tandern (48° 25′ 43″ N, 11° 17′ 40″ O48.42872222222211.294444444444, ca. 505 m ü. NN). Bei Michelskirchen in der Gemeinde Hilgertshausen-Tandern vereinigen sich beide Bäche. Oberhalb der Neumühle in Vohburg teilt sich die Ilm in drei Arme auf, wobei die beiden linken Arme zusammenfließen und mit dem Wellenbach die Kleine Donau bilden. Die größeren Wassermassen fließen bei höheren Wasserständen über eine Schleuse in den linken Arm, wodurch dann die Hauptwassermenge nicht durch die Ilm, sondern durch die Kleine Donau geleitet wird. Die Ilm mündet bei Bad Gögging in die Abens. Diese wiederum ist ein rechter Nebenfluss der Donau.

Bis Mitte der 1920er Jahre war die Ilm ein Nebenfluss der Donau und mündete bei Gaden (Gemeinde Pförring). Im Rahmen von Regulierungsmaßnahmen wurde der Fluss jedoch parallel zur Donau bis zur Abens verlängert.

Nebenflüsse[Bearbeiten]

  • Pipinsrieder Ilm (r) Hilgertshausen-Tandern-Michelskirchen
  • Reichertshausener Graben
  • Schmarnzeller Graben
  • Tanderner Ilm/Tandernbach (l) Hilgertshausen-Tandern-Michelskirchen
  • Fahrtbach (l) Hilgertshausen-Tandern-Hilgertshausen
  • Hüttgraben (l) Hilgertshausen-Tandern-Hilgertshausen
  • Forstbach (l) Hilgertshausen-Tandern-Hilgertshausen
  • Lahnbach (r) Hilgertshausen-Tandern-Hilgertshausen
  • Heckenbach (l) Jetzendorf-Volkersdorf
  • Purrabach (l) Jetzendorf-Lampertshausen
  • Ziegelnöbach (l) Reichertshausen
  • Herrnbächl
  • Herrnrasterbach (r) Ilmmünster
  • Prambacher Bächlein (r) Hettenshausen-Prambach-Feldmühle
  • Gerolsbach (l) Pfaffenhofen a.d.Ilm
  • Riedener Bächlein
  • Sachenbach
  • Altbach
  • Seegassegraben
  • Froschbach
  • Pudelbach
  • Schindelhauser Graben (r) Pfaffenhofen a.d.Ilm
  • Gittenbach (l) Pfaffenhofen a.d.Ilm-Frechmühle
  • Affalterbacher Graben (l) Pfaffenhofen a.d.Ilm-Affalterbach
  • Eschelbach (r) Wolnzach-Eschelbach
  • Grießgraben
  • Röhrbächlein (Rohrbach) (l) Rohrbach
  • Gießgraben (l) Rohrbach
  • Lehenbach (r) Rohrbach-Fahlenbach
  • Wolnzach (r) Wolnzach-Königsfeld
  • Geisenhauser Bach
  • Gschwender Bach
  • Larsbach
  • Lauterbach (r) Wolnzach-Stadelhof
  • Oberer Axelbach
  • Augraben
  • Moosbach (r) Geisenfeld
  • Mühlbach
  • Mettenbach/Nöbach (r) Geisenfeld-Engelbrechtsmünster
  • Pindharter Bach (r) Geisenfeld-Nötting
  • Augraben (r) Geisenfeld-Ilmendorf-Gewerbepark
  • Birkenhartgraben (r) Münchsmünster-Oberwöhr
  • Moosgraben
  • Weiherbach
  • Schrannenbach (r) Münchsmünster
  • Kaltenbrunner Bach (r) Münchsmünster

Gemeinden an der Ilm[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Deutsches Gewässerkundliches Jahrbuch Donaugebiet 2006. Einzelblatt Pegel Geisenfeld. Bayerisches Landesamt für Umwelt, abgerufen am 15. Februar 2013 (PDF, deutsch, Auf: hnd.bayern.de).
  2.  Wolf-Armin Frhr. v. Reitzenstein: Lexikon bayerischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung. C.H.Beck oHG, München 2006, ISBN 978-3-406-55206-9, S. 122.