Ilmmünster

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Ilmmünster
Ilmmünster
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Ilmmünster hervorgehoben
48.48694444444411.501944444444451Koordinaten: 48° 29′ N, 11° 30′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Pfaffenhofen an der Ilm
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Ilmmünster
Höhe: 451 m ü. NHN
Fläche: 13,89 km²
Einwohner: 2082 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 150 Einwohner je km²
Postleitzahl: 85304
Vorwahl: 08441
Kfz-Kennzeichen: PAF
Gemeindeschlüssel: 09 1 86 130
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Freisinger Straße 3
85304 Ilmmünster
Webpräsenz: ilmmuenster.pfaffenhofen.de
Bürgermeister: Anton Steinberger (CSU)
Lage der Gemeinde Ilmmünster im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm
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Ilmmünster ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Ilmmünster.

Basilika St. Arsatius Ilmmünster

Geografie[Bearbeiten]

Es existieren folgende Gemarkungen: Ilmmünster, Ilmried.

Geschichte[Bearbeiten]

Ilmmünster gehörte zum im 8. Jahrhundert gegründeten Stift Ilmmünster. Der Ort war Teil des Kurfürstentums Bayern und bildete bis zur Aufhebung 1803 eine geschlossene Hofmark, deren Sitz das Stift war. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Ilmmünster

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. April 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Ilmried eingegliedert.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden diese Einwohnerzahlen ermittelt:

  • 1960: 1307
  • 1961: 1314
  • 1970: 1429
  • 1980: 1511
  • 1990: 1732
  • 2000: 2095
  • 2011: 2096
  • 2012: 2073

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Anton Steinberger (CSU).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 924 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 257 T€.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „In Blau zwei schräg gekreuzte silberne Krummstäbe, an der Kreuzung überdeckt von einem wachsenden goldenen Kirchturm mit Treppengiebel.“

Für Ilmmünsters Geschichte ist das auf eine frühmittelalterliche Gründung zurückgehende Chorherrenstift von sehr großer Bedeutung gewesen. Nach der Übertragung des Stiftes an das Kollegiatstift beim Dom in München (1494) war letzteres als Grundherrschaft der bestimmende Faktor in der Entwicklung des Ortes. Ein eindrucksvolles Denkmal dafür ist der heute noch die Gemeinde beherrschende Bau der Arsatius-Kirche mit dem charakteristischen Treppengiebel. Das Wappen stellt diese Leitlinien der Ortsgeschichte dar, indem es den heraldisch stilisierten Turm mit Treppengiebel mit dem Hinweis auf die Grundherrschaft des Stiftes (Krummstäbe) kombiniert. Die Farben Silber und Blau weisen außerdem darauf hin, dass schon seit dem 12. Jh. das Haus Wittelsbach als bayerische Landesherrschaft mit Ilmmünster in enger Verbindung stand.

1969 wurde von Max Reinhart aus Passau der Entwurf eines neuen Gemeindewappens angefertigt. Es wurde von der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns am 22. Juli 1970 fachgutachtlich befürwortet.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Basilika St. Arsatius[Bearbeiten]

Die dreischiffige Basilika wurde ca. 1200 n. Chr. erbaut und ist das Wahrzeichen von Ilmmünster. Sie zeugt von der großen Bedeutung Ilmmünsters in der Vergangenheit.

Das Wahrzeichen, die Basilika bei Nacht (19. November 2012)

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 250 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 733. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 45 Betriebe, im Bauhauptgewerbe vier Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 48 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 756 ha, davon waren 439 ha Ackerfläche.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 551.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ilmmünster – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien