Ilse Pagé

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Ilse Pagé (* 29. Mai 1939 in Berlin) ist eine deutsche Schauspielerin und Synchronsprecherin.

Leben[Bearbeiten]

Die gebürtige Ilse Hinniger erhielt nach ihrem Mittelschulabschluss privaten Schauspielunterricht. Sie ist Absolventin der Max-Reinhardt-Schule für Schauspiel. Als Theaterschauspielerin war sie von 1959 bis 1966 am Berliner Schillertheater unter Boleslaw Barlog engagiert.

In dem antikapitalistischen DEFA-Film Berlin – Ecke Schönhauser… erhielt sie 1956 ihre erste Filmrolle. Danach wandte sie sich dem bundesdeutschen Kino zu. Als Filmschauspielerin wirkte sie in den 1960er Jahren in Komödien und Schlagerfilmen mit, regelmäßig auch in den Edgar-Wallace-Filmen als mit ihrem Chef „Sir John“ flirtende Sekretärin. 1979 spielte sie in Volker Schlöndorffs Die Blechtrommel die Rolle der „Gretchen Scheffler“. Für ihre darstellerische Leistung als herrische Ehefrau Völpel in Engel aus Eisen von Thomas Brasch erhielt sie 1981 das Filmband in Gold.

Ilse Pagé wirkte später in zahlreichen Fernsehfilmen mit, darunter die Serien Luftsprünge, John Klings Abenteuer und Percy Stuart. Als Synchronsprecherin lieh sie u. a. Gene Tierney (Neusynchronisation von Laura), Jill St. John (z. B. in Der Ladenhüter oder Wenn mein Schlafzimmer sprechen könnte), Karen Black (Der Tag der Heuschrecke), Marie Versini (Winnetou) und Grace Lee Whitney (Raumschiff Enterprise) ihre Stimme.

Filmografie[Bearbeiten]

Kinofilme[Bearbeiten]

Fernsehen[Bearbeiten]

  • 1959: Mond über dem Fjord
  • 1959: Blühende Träume
  • 1961: Die Pariser Komödie
  • 1963: Die Mondvögel
  • 1963: Die Unzufriedenen
  • 1963: Krach im Hinterhaus
  • 1964: Der Doktor
  • 1966: Leben wie die Fürsten
  • 1966: Wie lernt man Mädchen kennen...?
  • 1967: Ein Fall für Titus Bunge: Die Diamanten-Lok
  • 1967: Valentin Katajews chirurgische Eingriffe in das Seelenleben des Dr. Igor Igorowitsch
  • 1968: Der Staudamm
  • 1968: Johannes durch den Wald
  • 1968: Kirschen für Rom
  • 1969: Kellerassel
  • 1969: Asternplatz 10 Uhr 6
  • 1969: Rivalen
  • 1970: Luftsprünge: Die Après-Skikanone
  • 1970: Kudammgeschichten
  • 1971: Wie man Wünsche beim Schwanz packt
  • 1972: Die seltsamen Abenteuer des geheimen Kanzleisekretärs Tusmann
  • 1972: Federlesen – Bilder aus dem Leben eines Einfallsreichen
  • 1973: Vom Hackepeter und der kalten Mamsell
  • 1973: Alle lieben Célimare
  • 1974: Unter einem Dach: Warten auf Golz
  • 1975: Derrick: Kamillas junger Freund
  • 1977: Haben Sie nichts zu verzollen?
  • 1977: Polizeiinspektion 1: Die Reportage
  • 1977: Der Heiligenschein
  • 1979: St. Pauli-Landungsbrücken: Fluchtpläne
  • 1979: Zwei Mann um einen Herd
  • 1980: Bühne frei für Kolowitz
  • 1980: Mein Gott, Willi!
  • 1983: Drei Damen vom Grill: Rätseltip
  • 1983: Nachruf auf Othello
  • 1983: Die Beine des Elefanten
  • 1984: So lebten sie alle Tage: Der Komödiant und sein Zensor
  • 1985: Alte Gauner: Fifty-Fifty
  • 1986: Berliner Weiße mit Schuß
  • 1986: Die Nervensäge
  • 1988: Die Schwarzwaldklinik
  • 1988: Liebling Kreuzberg: Zweimal Entlassung
  • 1988: Komplizinnen
  • 1988: Trouble im Penthouse
  • 1989: Hessische Geschichten
  • 1989: Ein Heim für Tiere: Schütze und Fisch
  • 1990: Hotel Paradies: Gold
  • 1993: Unser Lehrer Doktor Specht: Tanzstunde

Weblinks[Bearbeiten]