Immerath
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Vulkaneifel | |
| Verbandsgemeinde: | Daun | |
| Höhe: | 400 m ü. NN | |
| Fläche: | 5,95 km² | |
| Einwohner: |
251 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 42 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 54552 | |
| Vorwahl: | 06573 | |
| Kfz-Kennzeichen: | DAU | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 2 33 034 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Leopoldstraße 29 54550 Daun |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Stefan Harbecke | |
| Lage der Ortsgemeinde Immerath im Landkreis Vulkaneifel | ||
Immerath ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Daun an. Immerath ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Lage
Immerath liegt im Osten des Landschaftsschutzgebietes „Zwischen Ueß und Kyll“. Im Süden des Gemeindegebietes liegt das als Naturschutzgebiet ausgewiesene Immerather Maar, zwei Kilometer westlich das größere Pulvermaar; ein Kilometer östlich verläuft das Tal des Ueßbachs. Zu Immerath gehören auch die Wohnplätze Heckenmühle, Immerathermühle und Scholzenhof.[3]
Immerath liegt 20 km südöstlich der Kreisstadt Daun und etwa 22 km westlich von Cochem an der Mosel. Die unmittelbaren Nachbarorte sind Gillenfeld, Strotzbüsch und Lutzerath. Am Ortsrand von Immerath verläuft die B 421, in Mehren bei Daun besteht Anschluss an die A 1 Koblenz – Trier.
[Bearbeiten] Geschichte
Auf der Gemarkung von Immerath, östlich der Ortslage (Flur „Auf der Thomheck“), wurden Anfang der 1930er Jahre die Grundmauern einer römischen Villa freigelegt. Aufgrund von Scherbenfunden wurde die Villa in das 3. bis 4. Jahrhundert datiert. Das Haupthaus beherbergte fünfzehn Räume und hatte eine Frontlänge von vierzig bis fünfzig Metern und eine Tiefe von etwa vierzig Metern. Die Anlage wurde nur zum Teil ausgegraben und anschließend wieder zugedeckt. Gefunden wurde unter anderem auch eine Marmorstatuette des Gottes Vulkan die dich im Trierer Landesmuseum befindet.[4][5]
Die erste Erwähnung von Immerath („Emgramenrode“) findet sich in einer Urkunde von König Konrad III., als er am 1. August 1144 nach dem Tode des Pfalzgrafen Wilhelm dem Klosters Springiersbach seine Rechte und Besitzungen bestätigte und es unter seinen Schutz nahm.[6]
1475 wird eine Kapelle in „Ymgmerait" genannt, 1569 heißt der Ort in einem Visitationsprotokoll „Imeraidt", 1650 wurde erstmals die heutige Schreibweise verzeichnet.[7]
- Bevölkerungsentwicklung
Die Bevölkerungszahl von Immerath lag im Zeitraum von 1557 bis 1624 zwischen 85 und 105 Einwohnern, wenn man annimmt, dass jedem Haushalt (Feuerstelle) etwa fünf Personen angehörten.[7] Die Einwohnerzahlen von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]
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[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat in Immerath besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[8]
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
Der Ort liegt eingebettet in einem Maarkessel. In einem historischen Backhaus (frühes 18. Jahrhundert) ist ein kleines Schulmuseum untergebracht. Am nördlichen Kraterrand befinden sich ein weithin sichtbar die Dreifaltigkeitskapelle. Durch den Ort, der sich fast ganz entlang der Hauptstraße erstreckt, fließt kein Durchgangsverkehr.
Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Immerath
[Bearbeiten] Weblinks
- Internetpräsenz der Ortsgemeinde Immerath
- Geschichte von Immerath im Heimatjahrbuch Vulkaneifel 2002
- Ortsporträt Immerath bei Hierzuland
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
- ↑ a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 70 (PDF)
- ↑ Anton Sartoris: Die römische Villa von Immerath, Heimatjahrbuch Landkreis Daun 1984 (Online-Ausgabe)
- ↑ Beschreibung bei der Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier
- ↑ Heinrich Beyer: Rheinisches Urkundenbuch, Band 1, Coblenz: Hölscher, 1860, Urkunde 532 (Online-Ausgabe bei dilibri)
- ↑ a b Rudolf Müller-Keßler, Friedbert Wißkirchen: Immerath – ein Dorfportrait, Heimatjahrbuch Landkreis Daun 2002 (Online-Ausgabe)
- ↑ Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen
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