Immofinanz
| Immofinanz AG | |
|---|---|
| Rechtsform | Aktiengesellschaft |
| ISIN | AT0000809058 |
| Gründung | April 1990 |
| Sitz | Wien, Österreich |
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| Mitarbeiter | 708 (Ø 2007/08) [1] |
| Umsatz | 555,4 Mio. EUR (2007/08) [1] |
| Branche | Immobilienwirtschaft |
| Website | www.immofinanz.at |
Die Immofinanz AG ist eine börsennotierte, international tätige Immobiliengesellschaft mit Sitz in Wien.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Hintergrund
Seit der Gründung im April 1990 engagiert sich Immofinanz hauptsächlich in Österreich und Deutschland, zunehmend auch in süd- und osteuropäischen Ländern. Aus diesem Grunde entstanden die Tochterunternehmen Immowest und Immoeast, sowie Immoaustria nur für Österreich.
Das Immobilienportfolio umfasst derzeit (Stand Juni 2009) 1.794 Immobilien mit 10,3 Mio. m² Nutzfläche und einem Immobilienvermögen von EUR 8.331,5 Mio.
Die Immofinanz notiert im Segment Prime Market an der Wiener Börse.
[Bearbeiten] Finanzkrise 2008
Im Zuge der Finanzkrise des Jahres 2008 hat Immofinanz im Laufe eines Jahres mehr als 95 % ihrer Marktkapitalisierung eingebüßt. Im September wurde ein Liquiditätsbedarf von annähernd 500 Millionen Euro bekannt, dessen Finanzierung nicht gesichert ist [2]. Im Oktober wurde Konzernchef Karl Petrikovics durch den früheren Austrian-Airlines-Finanzchef Thomas Kleibl abgelöst [3]. Gegen den ehemaligen Vorstand Karl Petrikovics ist bei der Staatsanwaltschaft Wien ein Strafverfahren unter der Aktenkennzahl 611 St 25/08x anhängig.
Am 21. November gab das Unternehmen bekannt, dass Eduard Zehetner – der als Sanierer der RHI AG bekannt ist – mit sofortiger Wirkung neuer Finanzvorstand wird [4]. Christian Thornton scheidet einvernehmlich aus dem Vorstand beider Unternehmen aus. Die Immofinanz wird nun von Eduard Zehetner gemeinsam mit Daniel Riedl, Michael Wurzinger geführt. Zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats wurde Herbert Kofler berufen[5].
[Bearbeiten] BUWOG-Affäre
Die Immofinanz steht im Verdacht sich beim Kauf der 60.000 Bundeswohnungen 2004 (siehe BUWOG-Affäre) durch eine Provision von 9,6 Millionen Euro an den PR-Berater Peter Hochegger und den Lobbyisten und Ex-FPÖ-Politiker Walter Meischberger unrechtmäßig Informationen über das Höchstgebot der Konkurrenten verschafft zu haben.
Die Staatsanwaltschaft Wien hat in der Causa bereits einige Verfahren wegen des Verdachts der Untreue eingeleitet, unter anderem gegen den damaligen Finanzminister Karl-Heinz Grasser.
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ a b Immofinanz AG: Geschäftsbericht 2007/08. Abgerufen am 9. Juni 2009 (Geschäftsjahr vom 1. Mai 2007 bis 30. April 2008).
- ↑ Die Presse, 21. August 2008
- ↑ Die Presse, 7. Oktober 2008
- ↑ DGAP-Adhoc: IMMOFINANZ AG, 21. November 2008
- ↑ Die Presse, 30. Oktober 2008
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