Inari (Ort)

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Inari 1975
Das Museum Siida

Inari [ˈinɑri] (nordsamisch Anár, inarisamisch Aanaar, skoltsamisch Aanar, schwedisch Enare) ist ein Ort in der gleichnamigen Gemeinde in Finnisch-Lappland. Es hat 459 Einwohner[1] und liegt an der Mündung des Flusses Juutuanjoki in den Ukonselkä, eine Bucht am westlichen Ende des Inarijärvi-Sees. Historisch war Inari als Kirchdorf der Hauptort der gleichnamigen, flächenmäßig äußerst großen Gemeinde, heute ist aber Ivalo der Verwaltungssitz und größte Ort der Gemeinde.

In Inari befinden sich das finnische Samething (die parlamentarische Vertretung der Samen Finnlands), das Sami-Museum Siida und eine 1951 errichtete samische Kirche. Dank seiner Lage am Inarijärvi ist Inari ein bedeutender Touristenort.

Inari ist das Ziel einer Bahnreise im deutschen Film Zugvögel … Einmal nach Inari (1998).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Inari (village) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Stand 31. Dezember 2005, Website der Gemeinde Inari: Tilastotietoja Inarin kunnasta (finn.)

68.90555555555627.027777777778Koordinaten: 68° 54′ N, 27° 2′ O