Indianapolis 500

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Indianapolis 500 im Jahre 1994

Das Indianapolis 500, oftmals auch nur Indy 500 genannt, wird seit dem 30. Mai 1911 veranstaltet und ist somit eines der ältesten und traditionsreichsten Rundstrecken-Autorennen der Welt (das älteste Rennen, das heute nicht mehr ausgetragen wird, ist die Targa Florio, die erstmals 1906 ausgetragen wurde). Es ist seit 1996 der Höhepunkt im Rennkalender der IndyCar Series, beziehungsweise bis 1995 der ehemaligen Indy Car World Series. Es ist mit weit über 400.000 Zuschauern vor Ort die weltweit größte jährlich stattfindende Eintages-Sportveranstaltung und wird zu den Grand Slam-Rennen gezählt.

Indianapolis Motor Speedway[Bearbeiten]

Der Indianapolis Motor Speedway war 1909 die erste speziell für Autorennen gebaute Rennstrecke in den USA. Er liegt in der von Indianapolis vollständig umschlossenen Stadt Speedway im US-Bundesstaat Indiana, besitzt die Form eines Ovals und besteht aus vier 9° 12' überhöhten Steilwandkurven, die vom Kurveneingang bis zum Kurvenausgang jeweils 400 Fuß messen. Die Strecke hat eine Gesamtlänge von 2,5 Meilen.

Die Oberfläche bestand ursprünglich aus Schotter und Teer. Nachdem die Strecke bei den Eröffnungsrennen jedoch stark beschädigt wurde, erhielt sie im Herbst 1909 einen neuen Belag aus über drei Millionen Ziegelsteinen, was ihr den Spitznamen „Brickyard“ einbrachte. 1936 fing man damit an Teile der Strecke zu asphaltieren und bis 1941 war fast die gesamte Strecke asphaltiert, nur der größte Teil der Start/Ziel Gerade blieb noch unasphaltiert. Im Herbst 1961 schließlich wurde die gesamte Strecke asphaltiert, mit Ausnahme des 1 Yard (91,44 cm) breiten Start/Zielstrichs. Allerdings sind die meisten der Ziegel immer noch an ihrem Platz unter dem Asphalt.

Rennen und Geschichte[Bearbeiten]

Marmon Wasp des ersten Siegers Ray Harroun

Die Renndistanz beträgt genau 200 Runden, 500 Meilen oder 804,5 Kilometer. Bei einer heutigen Höchstgeschwindigkeit von über 300 km/h unter grüner Flagge und einer Renndauer von normalerweise gut drei Stunden ist dieses Rennen neben anderen Superspeedway-Veranstaltungen die höchste Belastung für Fahrer und Material.

Bei einem Rennen, bei dem Höchstgeschwindigkeiten um die 380 km/h erreicht werden, kommt es auf eine äußerst präzise Vorbereitung und Einstellung des Rennwagens an. Beispielsweise verlor Emerson Fittipaldi vor einigen Jahren dieses Rennen, weil er bei einem Boxenstopp einen Hinterreifen montiert bekam, dessen Luftdruck um 0,2 Bar zu niedrig war – der Reifen überhitzte, die Straßenlage seines Wagens wurde immer schlechter, Fittipaldi war nicht in der Lage, das Tempo als Spitzenreiter zu halten und fiel zurück.

Am 30. Mai 1911 wurde das erste 500-Meilen-Rennen von Indianapolis ausgetragen. Der Sieger hieß Ray Harroun auf einem Marmon Wasp, der für die 500 Meilen 6 Stunden, 42 Minuten und 11 Sekunden benötigte. Das entsprach einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 72,602 Meilen pro Stunde (116,89 km/h). Das Rennen führte in den USA zu einer Motorsporteuphorie und zog den Bau vieler weiterer Speedway- bzw. Superspeedway-Strecken nach sich.

Berühmt ist das Indianapolis 500 vor allem aufgrund einer Vielzahl einzigartiger Facetten, welche anderen Autorennen fehlen. So trinkt der Sieger zum Beispiel seit 1936 einen Schluck aus einer Milchflasche und sein Gesicht wird im BorgWarner-Pokal verewigt.

Viele Sieger küssen nach dem Rennen auch den Zielstrich, den sogenannten „Yard of Bricks“.

Andere Besonderheiten sind ein fliegender Start in Dreier-Formation, welcher auch als Indianapolis Start bezeichnet wird, und eine hohe Anzahl an Überholmanövern. Ursprünglich war die Form des Starts eine Notlösung, weil die Autos aus dem Stand nur schwer losfahren können. Man sieht das daran, dass nach Boxenstopps die Mechaniker anschieben halfen.

Statt einer Nationalhymne wird seit 1946 vor dem Rennen die "inoffizielle Hymne" von Indiana Back Home Again in Indiana gespielt bzw. gesungen. Bekannt sind auch die Tausenden von Luftballons, die vor dem Rennen in den Himmel steigen.

A.J. Foyt (1961, 1964, 1967, 1977), Al Unser (1970, 1971, 1978, 1987) und Rick Mears (1979, 1984, 1988, 1991) haben das Indianapolis 500 je vier Mal gewonnen.

Weitere bekannte Sieger sind Mario Andretti (1969), Emerson Fittipaldi (1989 und 1993), Al Unser Jr. (1992 und 1994), Jacques Villeneuve (1995) sowie Juan Pablo Montoya (2000).

Auch Europäer schrieben hier Motorsportgeschichte, am erfolgreichsten ist Dario Franchitti mit 3 Siegen (2007, 2010, 2012), Arie Luyendyk und Dan Wheldon holten je 2 Siege. Auch die Formel-1-Weltmeister Jim Clark (1965) und Graham Hill (1966) konnten Siege einfahren.

Das schnellste Rennen beendete 2013 Tony Kanaan mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 187,433 mph (301,645 km/h) als Sieger.

Formel-1 Rennen[Bearbeiten]

Von 1950 bis 1960 zählte das Rennen zur Formel-1-Weltmeisterschaft.

Qualifikation[Bearbeiten]

Das derzeitige Qualifikationssystem für das Indy 500 ist einzigartig und im Vergleich zu anderen Automobilrennen extrem kompliziert, was insbesondere durch die begrenzte Zahl an Startplätzen begründet ist. Jedem Fahrer stehen vier zusammenhängende Runden zu, was einer Gesamtdistanz von zehn Meilen entspricht. Über diese Distanz wird die Durchschnittsgeschwindigkeit ermittelt, die letztlich über den Startplatz entscheidet.

Am ersten Tag des Qualifikationstrainings werden lediglich die ersten elf Plätze in der Startaufstellung ermittelt. Hierfür hat jeder Fahrer drei Qualifikationsversuche, von denen jeweils der letzte zählt. Am zweiten und dritten Tag wiederholt sich die entsprechende Prozedur für die Plätze 12 bis 22 bzw. 23 bis 33. Wer also schneller ist als ein Fahrer am Vortag, startet dennoch hinter diesem. Am vierten Tag, dem sogenannten "Bump Day", können weitere Fahrer versuchen, sich für das Rennen zu qualifizieren. Hierfür müssen sie schneller sein als ein Fahrer, der sich an einem der Tage vorher qualifiziert hat. Erst jetzt fliegt dieser dann aus dem Feld und alle folgenden rücken auf.

Der Startplatz gilt für den Fahrer; die Qualifikation als solche aber für das Team, so dass bei einem Fahrerwechsel das Fahrzeug ans Ende des Feldes versetzt wird.

Alle Sieger des Indy 500[Bearbeiten]

Jahr Sieger Name d. Autos / Teilnehmer Chassis Motor Startpos. Zeit Runden Ø-Tempo Datum
1911 Vereinigte Staaten 46Vereinigte Staaten Ray Harroun Nordyke & Marmon Marmon Marmon 28 6:42:08,000 h 200 74,602 mph 30. Mai
1912 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Joe Dawson National Motor Vehicle National National 7 6:21:06,000 h 200 78,719 mph 30. Mai
1913 FrankreichFrankreich Jules Goux Peugeot Peugeot L76 Peugeot 7 6:35:05,000 h 200 75,933 mph 30. Mai
1914 FrankreichFrankreich René Thomas Louis Delâge Delage Delage 15 6:03:45,000 h 200 82,474 mph 30. Mai
1915 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Ralph DePalma Mercedes / E. C. Patterson Mercedes Mercedes 2 5:33:55,510 h 200 89,840 mph 31. Mai
1916 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Dario Resta Peugeot Auto Racing Peugeot Peugeot 4 3:34:17,000 h 120 84,001 mph 30. Mai
1917 und 1918 wegen des Ersten Weltkrieges keine Rennen
1919 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Howard Wilcox Peugeot / Indpls Spdway Team Peugeot Peugeot 2 5:40:42,870 h 200 88,050 mph 31. Mai
1920 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Gaston Chevrolet Monroe / William Small Frontenac Frontenac 6 5:38:32,000 h 200 88,618 mph 31. Mai
1921 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Tommy Milton Frontenac / Louis Chevrolet Frontenac Frontenac 20 5:34:44,650 h 200 89,621 mph 30. Mai
1922 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Jimmy Murphy Jimmy Murphy Duesenberg Miller 1 5:17:30,790 h 200 94,484 mph 30. Mai
1923 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Tommy Milton H. C. S. Motor Miller Miller 1 5:29:50,170 h 200 90,954 mph 30. Mai
1924 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten L. L. Corum /
Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Joe Boyer
Duesenberg Duesenberg Duesenberg 21 5:05:23,510 h 200 98,234 mph 30. Mai
1925 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Peter DePaolo Duesenberg Duesenberg Duesenberg 2 4:56:39,460 h 200 101,127 mph 30. Mai
1926 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Frank Lockhart Miller / Peter Kreis Miller Miller 20 4:10:14,950 h 160 95,904 mph 31. Mai
1927 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten George Souders Duesenberg / William White Duesenberg Duesenberg 22 5:07:33,080 h 200 97,545 mph 31. Mai
1928 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Louis Meyer Miller / Alden Sampson II Miller Miller 13 5:01:33,750 h 200 99,482 mph 30. Mai
1929 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Ray Keech Simplex Piston Ring / Yagle Miller Miller 6 5:07:25,420 h 200 97,585 mph 30. Mai
1930 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Billy Arnold Miller-Hartz Summers Miller 1 4:58:39,720 h 200 100,448 mph 30. Mai
1931 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Louis Schneider Bowes Seal Fast / Schneider Stevens Miller 13 5:10:27,930 h 200 96,629 mph 30. Mai
1932 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Fred Frame Miller-Hartz Wetteroth FD Miller 27 4:48:03,790 h 200 104,144 mph 30. Mai
1933 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Louis Meyer Tydol / Louis Meyer Miller Miller 6 4:48:00,750 h 200 104,162 mph 30. Mai
1934 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Bill Cummings Boyle Products / Henning Miller Miller 10 4:46:05,200 h 200 104,863 mph 30. Mai
1935 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Kelly Petillo Gilmore Speedway / Petillo Wetteroth Offenhauser 22 4:42:22,710 h 200 106,240 mph 30. Mai
1936 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Louis Meyer Ring Free / Louis Meyer Stevens Miller 28 4:35:03,390 h 200 109,069 mph 30. Mai
1937 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Wilbur Shaw Shaw-Gilmore Shaw Offenhauser 2 4:24:07,800 h 200 113,580 mph 31. Mai
1938 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Floyd Roberts Burd Piston Ring / Lou Moore Wetteroth Miller 1 4:15:58,400 h 200 117,200 mph 30. Mai
1939 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Wilbur Shaw Boyle Racing Headquarters Maserati SC Maserati 3 4:20:47,390 h 200 115,035 mph 30. Mai
1940 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Wilbur Shaw Boyle Racing Headquarters Maserati SC Maserati 2 4:22:31,170 h 200 114,277 mph 30. Mai
1941 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Floyd Davis /
Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Mauri Rose
Noc-Out Hose Clamp / Moore Wetteroth Offenhauser 17 4:20:36,240 h 200 115,117 mph 30. Mai
1942 bis 1945 wegen des Zweiten Weltkrieges keine Rennen
1946 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten George Robson Thorne Engineering Adams Sparks 15 4:21:16,700 h 200 114,820 mph 30. Mai
1947 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Mauri Rose Blue Crown Spark Plug / Moore Deidt Offenhauser 3 4:17:52,170 h 200 116,338 mph 30. Mai
1948 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Mauri Rose Blue Crown Spark Plug / Moore Deidt Offenhauser 3 4:10:23,330 h 200 119,814 mph 31. Mai
1949 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Bill Holland Blue Crown Spark Plug / Moore Deidt Offenhauser 4 4:07:15,970 h 200 121,327 mph 30. Mai
1950 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Johnnie Parsons Wynn’s Friction / Kurtis-Kraft Kurtis Offenhauser 5 2:46:55,970 h 138 124,002 mph 30. Mai
1951 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Lee Wallard Murrell Belanger Kurtis Offenhauser 2 3:57:38,050 h 200 126,244 mph 30. Mai
1952 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Troy Ruttman J. C. Agajanian Kuzma Offenhauser 7 3:52:41,880 h 200 128,922 mph 30. Mai
1953 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Bill Vukovich Fuel Injection / Howard Keck Kurtis Kraft 500A Offenhauser 1 3:53:01,690 h 200 128,740 mph 30. Mai
1954 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Bill Vukovich Fuel Injection / Howard Keck Kurtis Kraft 500A Offenhauser 19 3:49:17,270 h 200 130,840 mph 31. Mai
1955 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Bob Sweikert John Zink Kurtis Kraft 500C Offenhauser 14 3:53:59,130 h 200 128,213 mph 30. Mai
1956 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Pat Flaherty John Zink Watson Offenhauser 1 3:53:28,840 h 200 128,490 mph 30. Mai
1957 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Sam Hanks Belond Exhaust / George Salih Salih Offenhauser 13 3:41:14,250 h 200 135,601 mph 30. Mai
1958 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Jimmy Bryan Belond A. P. / George Salih Salih Offenhauser 7 3:44:13,800 h 200 133,791 mph 30. Mai
1959 Vereinigte Staaten 49Vereinigte Staaten Rodger Ward Leader Card 500 Roadster Watson Offenhauser 6 3:40:49,200 h 200 135,857 mph 30. Mai
1960 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jim Rathmann Ken-Paul Watson Offenhauser 2 3:36:11,360 h 200 138,767 mph 30. Mai
1961 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten A. J. Foyt Bowes Seal Fast / Bignotti Trevis Offenhauser 7 3:35:37,490 h 200 139,130 mph 30. Mai
1962 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rodger Ward Leader Card 500 Roadster Watson Offenhauser 2 3:33:50,330 h 200 140,293 mph 30. Mai
1963 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Parnelli Jones J. C. Agajanian / Willard Battery Watson Offenhauser 1 3:29:35,400 h 200 143,137 mph 30. Mai
1964 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten A. J. Foyt Sheraton-Thompson / Ansted Watson Offenhauser 5 3:23:35,830 h 200 147,350 mph 30. Mai
1965 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jim Clark Lotus powered by Ford Lotus 38 Ford 2 3:19:05,340 h 200 150,686 mph 31. Mai
1966 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Graham Hill American Red Ball / Mecom Lola T90 Ford 15 3:27:52,530 h 200 144,317 mph 30. Mai
1967 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten A. J. Foyt Sheraton-Thompson / Ansted Coyote Ford 4 3:18:24,220 h 200 151,207 mph 31. Mai
1968 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bobby Unser Rislone / Leader Cards Eagle 68 Offenhauser 3 3:16:13,760 h 200 152,882 mph 30. Mai
1969 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mario Andretti STP Oil Treatment Brawner Hawk III Ford 2 3:11:14,710 h 200 156,867 mph 30. Mai
1970 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Al Unser Johnny Lightning / Parnelli Jones P. J. Colt 70 Ford 1 3:12:37,040 h 200 155,749 mph 30. Mai
1971 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Al Unser Johnny Lightning / Parnelli Jones P. J. Colt 71 Ford 5 3:10:11,560 h 200 157,735 mph 29. Mai
1972 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mark Donohue Sunoco McLaren / Penske McLaren M16B Offenhauser 3 3:04:05,540 h 200 162,962 mph 27. Mai
1973 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Gordon Johncock STP Double Oil Filter / Patrick Eagle 73 Offenhauser 11 2:05:26,590 h 133 159,036 mph 28. Mai
1974 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Johnny Rutherford McLaren Cars McLaren M16C-D Offenhauser 25 3:09:10,060 h 200 158,589 mph 26. Mai
1975 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bobby Unser Jorgensen / All American Racers Eagle 75 Offenhauser 3 2:54:55,080 h 174 149,213 mph 25. Mai
1976 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Johnny Rutherford Hy-Gain / McLaren Cars McLaren M16E Offenhauser 1 1:42:52,000 h 102 148,725 mph 30. Mai
1977 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten A. J. Foyt Gilmore Racing Team Coyote Foyt 4 3:05:57,160 h 200 161,331 mph 29. Mai
1978 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Al Unser First National City / Chaparral Racing Lola T500 Ford-Cosworth 5 3:05:54,990 h 200 161,363 mph 28. Mai
1979 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rick Mears The Gould Charge / Penske Penske PC6 Ford-Cosworth 1 3:08:47,970 h 200 158,899 mph 27. Mai
1980 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Johnny Rutherford Pennzoil / Chaparral Racing Chaparral 2K Ford-Cosworth 1 3:29:59,560 h 200 142,862 mph 25. Mai
1981 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bobby Unser The Norton Spirit / Penske Penske PC9B Ford-Cosworth 1 3:35:41,780 h 200 139,084 mph 24. Mai
1982 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Gordon Johncock STP Oil Treatment / Patrick Wildcat Mk88 Ford-Cosworth 5 3:05:09,140 h 200 162,029 mph 24. Mai
1983 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tom Sneva Texaco Star / Bignotti-Cotter March 83C Ford-Cosworth 4 3:05:03,066 h 200 162,117 mph 29. Mai
1984 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rick Mears Pennzoil Z-7 / Penske March 84C Ford-Cosworth 3 3:03:21,660 h 200 163,612 mph 27. Mai
1985 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Danny Sullivan Miller American / Penske March 85C Ford-Cosworth 8 3:16:06,069 h 200 152,982 mph 26. Mai
1986 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bobby Rahal Budweiser / Truesports March 86C Ford-Cosworth 4 2:55:43,480 h 200 170,722 mph 31. Mai
1987 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Al Unser Cummins-Holset / Penske March 86C Ford-Cosworth 20 3:04:59,147 h 200 162,175 mph 24. Mai
1988 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rick Mears Pennzoil Z-7 / Penske Penske PC17 Chevrolet 1 3:27:10,204 h 200 144,809 mph 29. Mai
1989 Brasilien 1968Brasilien Emerson Fittipaldi Marlboro / Patrick Racing Penske PC18 Chevrolet 3 2:59:01,049 h 200 167,581 mph 28. Mai
1990 NiederlandeNiederlande Arie Luyendyk Domino’s Pizza / Shierson Lola T90/00 Chevrolet 3 2:41:18,404 h 200 185,981 mph 27. Mai
1991 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rick Mears Marlboro Penske Penske PC20 Chevrolet 1 2:50:00,791 h 200 176,457 mph 26. Mai
1992 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Al Unser jr. Valvoline Galmer Galmer G92 Chevrolet 12 3:43:05,148 h 200 134,477 mph 24. Mai
1993 BrasilienBrasilien Emerson Fittipaldi Marlboro Penske Penske PC22 Chevrolet 9 3:10:49,860 h 200 157,207 mph 30. Mai
1994 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Al Unser jr. Marlboro Penske Penske PC23 Mercedes-Benz 1 3:06:29,006 h 200 160,872 mph 29. Mai
1995 KanadaKanada Jacques Villeneuve Player's LTD / Team Green Reynard Ford-Cosworth 5 3:15:17,561 h 200 153,616 mph 28. Mai
1996 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Buddy Lazier Delta Faucet / Montana / Hemelgarn Racing Reynard Ford-Cosworth 5 3:22:45,753 h 200 147,956 mph 26. Mai
1997 NiederlandeNiederlande Arie Luyendyk Wavephore / Sprint PCS / Miller Lite / Provimi G Force Oldsmobile Aurora 1 3:25:43,388 h 200 145,827 mph 26. Mai
1998 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Eddie Cheever Rachel's Potato Chips Dallara Oldsmobile Aurora 17 3:26:40,524 h 200 145,155 mph 24. Mai
1999 SchwedenSchweden Kenny Bräck A. J. Foyt PowerTeam Racing Dallara Oldsmobile Aurora 8 3:15:51,182 h 200 153,176 mph 30. Mai
2000 KolumbienKolumbien Juan Pablo Montoya Target Chip Ganassi Racing G Force Oldsmobile 2 2:58:59,431 h 200 167,607 mph 28. Mai
2001 BrasilienBrasilien Hélio Castroneves Marlboro Team Penske Dallara Oldsmobile 11 3:31:54,180 h 200 141,574 mph 27. Mai
2002 BrasilienBrasilien Hélio Castroneves Marlboro Team Penske Dallara Chevrolet 13 3:00:10,8714 h 200 166,499 mph 26. Mai
2003 BrasilienBrasilien Gil de Ferran Marlboro Team Penske G Force Toyota 10 3:11:56,9891 h 200 156,291 mph 25. Mai
2004 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Buddy Rice Rahal Letterman Racing Panoz G Force Honda 1 3:14:55,2395 h 180 138,518 mph 30. Mai
2005 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Dan Wheldon Andretti Green Racing Dallara Honda 16 3:10:21,0769 h 200 157,603 mph 29. Mai
2006 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sam Hornish jr. Marlboro Team Penske Dallara Honda 1 3:10:58,7590 h 200 157,085 mph 28. Mai
2007 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Dario Franchitti Andretti Green Racing Dallara Honda 3 2:44:03,5608 h 166 151,774 mph 27. Mai
2008 NeuseelandNeuseeland Scott Dixon Target Chip Ganassi Racing Dallara Honda 1 3:28:57,6792 h 200 143,567 mph 25. Mai
2009 BrasilienBrasilien Hélio Castroneves Team Penske Dallara Honda 1 3:19:34,6427 h 200 150,318 mph 24. Mai
2010 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Dario Franchitti Target Chip Ganassi Racing Dallara Honda 3 3:05:37.0131 h 200 161.623 mph 30. Mai
2011 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Dan Wheldon Bryan Herta Autosport Dallara Honda 6 2:56:11.7267 h 200 170.265 mph 29. Mai
2012 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Dario Franchitti Target Chip Ganassi Racing Dallara Honda 16 2:58:51.2532 h 200 167.734 mph 27. Mai
2013 BrasilienBrasilien Tony Kanaan KV Racing Technology Chevrolet 12 2:40:03.4181 h 200 187,433 mph 26. Mai

Darbietungen im Rahmenprogramm[Bearbeiten]

Am 29. Mai 2011 beschleunigte der US-Amerikaner Tanner Foust den amerikanischen Pickup-Prototypen SCORE mithilfe einer 30 Meter hohen Rampe auf ca. 170 km/h, fuhr auf eine Sprungschanze und flog in etwa 4 Sekunden 101 Meter weit. Damit stellte er einen neuen Weltrekord im Autoweitsprung auf. Gesponsert wurde die Veranstaltung von Hot Wheels.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Indianapolis 500 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. New Ticket Package Provides Great View Of Hot Wheels Stunt Artikel zum Weltrekordversuch auf der Seite des Speedways (englisch)

39.794722222222-86.234444444444Koordinaten: 39° 47′ 41″ N, 86° 14′ 4″ W