Indymedia
Indymedia oder auch Independent Media Center (IMC) (Unabhängiges Medienzentrum) ist ein globales Netzwerk von Medienaktivisten und Journalisten, das sich als Teil des Graswurzel-Journalismus sieht. Indymedia ist aus den globalisierungskritischen Bewegungen hervorgegangen und im Spektrum der neuen sozialen Bewegungen und der Alternativbewegung beheimatet.
In Deutschland wird Indymedia z. T. mit dem Linksextremismus in Verbindung gebracht.[1][2][3][4][5]
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Entstehung und Zielsetzung [Bearbeiten]
Das Netzwerk der verschiedenen Gruppen hat sich der unkommerziellen Berichterstattung verschrieben und versteht sich als Teil einer antikapitalistischen Bewegung. Den Grundstein für dieses Netzwerk legten Hacker und Journalisten Ende November 1999 durch die Berichterstattung über die Proteste anlässlich der Ministerkonferenz der Wirtschafts- und Handelsminister der WTO in Seattle 1999.[6] Ziel ist kein objektiver Nachrichtenjournalismus sondern eine subjektive Berichterstattung.[7] Zunächst als temporäre Medienplattform gedacht, wuchs Indymedia innerhalb weniger Jahre zu einem weltumspannenden Netzwerk mit mehr als 150 lokalen Ablegern. Dabei sieht sich Indymedia als Plattform, die bereits bestehende alternative Medienprojekte vernetzen will.
Ursprünglich wurden viele Artikel unter der Open Content Licence veröffentlicht. Seit 2004 können die Autoren zwischen verschiedenen Creative-Commons-Lizenzen wählen oder die Beiträge als Public Domain freigeben. Das Logo ist nur für die nichtkommerzielle Verwendung lizenziert.
Indymedia steht gemäß eigener Grundsätze jedermann zur freien Verbreitung von Informationen zur Verfügung:
„Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt.“
Verbreitung [Bearbeiten]
Mitte 2001 existierten etwa zehn, Ende 2002 rund 100 lokale Independent Media Center in 31 Ländern auf sechs Kontinenten. Anfang 2005 waren es 165 lokale Projekte[8] sowie verschiedene globale Schwerpunktseiten z. B. zur Koordination von Übersetzungen, zu den Themen Ökologie oder Biotech oder zu Indymedia-Radio-Projekten, TV- und Videoprojekten, Zeitungsprojekten und zu Technik- und Netzwerkprozessen. Zusätzlich existieren Blogs von Indyaktivisten.
Das Land mit den meisten IMCs sind die Vereinigten Staaten von Amerika mit 60, gefolgt von Kanada mit zwölf. Während in den USA die IMCs lokal organisiert sind, gründeten sich in Europa und Lateinamerika zunächst landesweite Indymedia-Netzwerke. Viele Länder-IMCs sind derzeit dabei sich zu dezentralisieren. Die einzelnen Gruppen finanzieren sich selbstständig, und zwar vorwiegend aus Spenden. Das Mitwirken an Indymedia ist dabei unentgeltlich.
Das deutsche landesweite Indymedia soll im Sommer 2013 abgeschaltet werden, da die Technik veraltet ist und die Moderatoren überlastet sind.[9] Das lokale IMC von Süddeutschland linksunten.indymedia.org wird mittlerweile auch für Beiträge, die andere Teile Deutschland betreffen, genutzt. Die österreichische Plattform wurde im Juni 2012 nach fünf Jahren eingestellt.[10]
Spektrum [Bearbeiten]
Die IMCs betreiben sowohl Print- als auch Audio- und Videojournalismus, sind aber überwiegend durch ihre internetbasierten Nachrichten bekannt geworden: Die Internetseiten werden nach dem Open-Publishing-System erstellt, was bedeutet, dass dort jeder Informationen veröffentlichen kann.
Dadurch entspricht ein Teil der Veröffentlichungen nicht journalistischen Standards, Berichte sind subjektiv gefärbt, in Umgangssprache verfasst und spiegeln auch interne Grabenkämpfe wider. Bei einigen Indymedia-Seiten ist es üblich, dass Artikel zunächst auf einer „Openposting-Seite“ erscheinen und dann, wenn sie den Kriterien entsprechen, auf die Startseite gestellt werden. Kriterium ist bei den meisten Seiten: Der Artikel sollte ein selbstverfasster Bericht sein.
Das Spektrum der Autoren reicht von Bürgerrechtlern,„Antimilitaristen“, die dort Bekennerschreiben nach Bombenanschlägen veröffentlichen[11], Antifa-Gruppen über Umweltschutz- und Tierrechtsgruppen, Initiativen für mehr oder für direkte Demokratie, protestierenden Studenten, Marxisten, Globalisierungskritikern bis zu (anarchistischen) Gewerkschaftern, Hausbesetzern, Bauwagenplatzbewohnern und Belegschaften streikender Betriebe. Im August 2011 wurde eine Briefbombendrohung von Autonomen gegen Frank Henkel veröffentlicht.[12][13] Im September 2011 wurde ein Aufruf zum Mord an Berliner Polizisten veröffentlicht.[14] Die linksextremistische Terrororganisation Verschwörung der Feuerzellen veröffentlichte 2011 bei Indymedia Griechenland ihre Bekennerschreiben nach Sprengstoffanschlägen und nach dem Verschicken von Paketbomben.[15][16]
Konflikte mit staatlichen Organen [Bearbeiten]
Großbritannien: Am 7. Oktober 2004 beschlagnahmte das FBI auf Drängen italienischer und Schweizer Behörden vorübergehend Server von Indymedia. Der britische Host-Provider Rackspace mit Hauptsitz in Texas wurde durch Anordnung eines US-Gerichts dazu aufgefordert, die Server an die US-Behörden zu übergeben.[17] Indymedia wurde von dem Vorgehen überrascht, 20 ihrer Websites waren nicht mehr erreichbar. Auf Anfrage teilte der Provider Rackspace Indymedia mit, dass er diese nicht über die Anordnung informieren durfte. Zum damaligen Zeitpunkt hatten Schweizer und italienische Behörden das Netzwerk unter Terrorismus-Verdacht. Vor dem G8-Gipfel in Gleneagles 2005 wurden erneut Festplatten eines Indymedia-Servers beschlagnahmt.
Schweiz: Während der Proteste gegen den G8-Gipfel in Évian-les-Bains 2003 stürmten 20-30 Polizisten vermummt in Zivil die Usine, ein soziokulturelles Zentrum. Die Beamten schossen dabei mehrmals in die Luft und wurden von Polizei in Uniform begleitet. Es wurden ca. 15 Menschen verhaftet, mindestens drei Personen wurden dabei durch Schläge auf den Kopf verletzt. Die Beamten stürmten auch das Indymedia-Zentrum und das Geneva03 Radio/TV-Studio, das sich im gleichen Gebäude befand. Dort hielten sie die Menschen etwa zwei Stunden fest, um sie danach in Gewahrsam zu nehmen.[18][19] Bei den Protesten wurde der Journalist Guy Smallman durch eine Schockgranate der Polizei am linken Bein schwer verletzt.
Italien: Während der Proteste beim G8-Gipfel in Genua 2001 wurde neben einer Schlafunterkunft für Aktivisten das IMC von Polizeieinheiten durchsucht und die Pressearbeit behindert.[20] Ein RAI-3-Bericht dokumentierte die Aussagen von Augenzeugen. Demzufolge „stürmte die Polizei um Mitternacht zwei Schulgebäude in der Via Battisti, wo Mitglieder der GSF und ihre Pressestellen und auch die unabhängige Medienplattform Indymedia untergebracht waren. Den Anwälten der GSF [Genoa Social Forum], Parlamentariern und Journalisten wird der Eintritt verweigert. Mehr als fünfzig Verletzte sollen aus der Schule herausgebracht worden sein. Nach Meinung eines Anwaltes der GSF sei die Polizei auf der Suche nach Dokumentationsmaterial und äußerst nervös und gewalttätig. Sämtliche Tonbänder von Indymedia sollen konfisziert worden sein.“[21] In Italien wird Indymedia von der Alleanza Nazionale als „Terroristen-Netzwerk“ bezeichnet.
Mexiko: Indymedia berichtete im Jahr 2006 während des Konfliktes im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca regelmäßig über die Protestaktionen der in der APPO zusammengeschlossenen Gruppen. Dort wurde nach Angaben der Tagesschau und Amnesty International der Reporter Brad Will absichtlich durch einen Polizisten erschossen.[22][23]
Argentinien: In den Jahren 2002 und 2003 wurden fünf Indymedia-Journalisten von Polizisten mit Gummigeschossen oder durch andere Misshandlungen schwer verletzt, als sie über diverse Proteste berichteten.[24]
Griechenland: Im Juli 2009 drohte der griechische Internetprovider OTE der Universität Athen mit der Abschaltung der Hochgeschwindigkeitsanschlüsse, sollte die Universität Indymedia Athen weiterhin am Netz lassen.[25]
Einschätzung durch die Verfassungsschutzbehörden und das FBI [Bearbeiten]
USA: Im März 2006 veröffentlichte die Los Angeles Times, dass Indymedia gemeinsam mit Food Not Bombs und der Communist Party of Texas auf einer FBI-Terrorismus-Beobachtungsliste aufgeführt wurde.[26]
Deutschland: de.indymedia.org wurde vom Bundesamt für Verfassungsschutz 2011 als ein „von Linksextremisten verstärkt genutzte[s] Internetportal“ bezeichnet.[27] Das Innenministerium Nordrhein-Westfalens meinte 2007, „Indymedia richtet sich vor allem an linksalternative und linksextremistische Nutzer und Konsumenten und versteht sich als frei zugängliches Nachrichtenmedium, das eine Gegenöffentlichkeit zu den kommerziellen Medien schaffen will.“ Zusammen mit anderen Internetportalen werde auch Indymedia „als Vernetzungs-, Agitations- und Mobilisierungsmedium für linksextremistische Inhalte“ benutzt.[28] Der Verfassungsschutz des Landes NRW bezeichnet das Portal 2004 als „eine der wichtigsten Internet-Informationsseiten der linksextremistischen Szene“.[29] Der Verfassungsschutz des Landes Brandenburg bezeichnet Indymedia als „linksextremistisch beeinflusst“.[30]
Österreich: „Indymedia Austria“ stellte laut des Verfassungsschutzberichts 2005 des Österreichischen Innenministeriums eine der „bekanntesten und am häufigsten genutzten Internetplattformen des linksextremen Spektrums in Österreich dar“.[31]
Auszeichnungen [Bearbeiten]
Deutschland: Indymedia Deutschland wurde für den Förderpreis Medienkompetenz des Grimme-Instituts[32] nominiert und erhielt einen Preis der Rosa-Luxemburg-Stiftung[33]. Weiter wurde Indymedia.de 2002 von der Jury des poldi-Awards zur „besten Online-Initiative im Bereich 'Wissenschaft, Bildung und Kultur'“ gekürt.[34] Die Verleihung des Poldi führte unter anderem zu Kritik von Ronald Schill und vom CDU-Politiker Wolfgang Bosbach, der dies mit „verfassungsfeindlichen Inhalte[n]“ begründete.[35][36] Florian Rötzer sah diese Kritik bei Telepolis als Versuch, einen „politische[n] Skandal auf[zu]bausch[en]“ und meinte, der Jury müsse „Anerkennung gezollt werden, eine sicherlich in vielen Hinsichten für eine Politik der Mitte nicht angenehme, manchmal auch problematische, aber der linken und globalisierungskritischen Bewegung eine Stimme verleihende Publikationsinitiative […] mit einem Preis ausgezeichnet zu haben“.[37]
Mexiko: Nachdem 2006 Indymedia-Reporter Brad Will in Oaxaca, Mexiko durch Beamte der Stadt erschossen wurde, wurde Indymedia vom mexikanischen Journalistenverband und der Antonio Sáenz de Miera Foundation für die „cooperation without orders“ ausgezeichnet.[38]
Brasilien: Im April 2008 wurden IMC und Brad Will mit der Medalha Chico Mendes de Resistência (Chico-Mendes-Widerstandsmedaille) der brasilianischen Menschenrechtsorganisation Tortura Nunca Mais für ihren Beitrag für Menschenrechte und einer gerechteren Gesellschaft ausgezeichnet.[39][40]
Literatur [Bearbeiten]
- www.taz.de Artikel der TAZ: Die News-Guerilla kämpft weiter - 5 Jahre Indymedia (24. November 2004)
- Indymedia Germany A local node of the global Indymedia network, Arne Hintz (2004)
- Indymedia - Zur Verkettung von physikalischen und virtuellen Öffentlichkeiten, Marion Hamm (2004)
- Susanne Högemann: Indymedia Deutschland. Vom vielbeachteten Start zum unbeachteten Medium. VDM Verlag Dr. Müller, 2007, ISBN 978-3836412469 (als Diplomarbeit online verfügbar; PDF; 5,2 MB)
Weblinks [Bearbeiten]
- Indymedia Global
- Deutschsprachige Indymediaseiten: Indymedia Deutschland, Indymedia Österreich, Indymedia Schweiz, Indymedia linksunten
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Rudolf van Hüllen in Dossier Linksextremismus (Bundeszentrale für Politische Bildung)
- ↑ Frankfurter Rundschau: Linke Szene streitet über Brandanschläge
- ↑ Guido Heinen: Politiker vergeben Medienpreis an linksextreme Internet-Seite
- ↑ Linksextremismus: "Nazi-Outing"
- ↑ Viola Neu: Linksextremismus in Deutschland: Erscheinungsbildung und Wirkung auf Jugendliche
- ↑ Artikel von CNN vom 2. Dezember 1999 zum Start des ersten IMC
- ↑ Artikel im Freitag zum Start von de.indymedia.org (20. April 2001)
- ↑ Wachstum des Indymedia-Netzwerks: Das erste global agierende alternative Mediennetzwerk, Mario Behling (2006)
- ↑ http://de.indymedia.org/2012/10/336058.shtml gelesen am 30. Dezember 2012
- ↑ Abschiedsstatement auf at.indymedia.org
- ↑ Anna Reimann: Brandsätze in Berlin - Linke Szene spottet über Bekennerschreiben, auf: Spiegel Online, 11. Oktober 2011
- ↑ http://www.taz.de/!76651/
- ↑ http://www.berliner-kurier.de/polizei-prozesse/unheimliche-drohung-autonome-bedrohen-frank-henkel-mit-briefbombe-------------------------------------------------------------------,7169126,9560460.html
- ↑ http://www.berliner-kurier.de/polizei-prozesse/pruegel-einsatz-am-alex-mordaufruf-gegen-polizisten,7169126,10797486.html
- ↑ http://www.stern.de/news2/aktuell/anarchistische-gruppe-bekennt-sich-zu-anschlag-vor-gericht-in-athen-1640417.html
- ↑ http://www.stern.de/news2/aktuell/linksextremistische-griechische-gruppe-bekennt-sich-zu-paketbomben-1626935.html
- ↑ http://www.heise.de/tp/artikel/18/18668/1.html
- ↑ Kanal B: Genf: IMC gestürmt, 1. Juni 2003
- ↑ Nadir.org: Genf G8: ein AugenzeugInnenbericht der Usine- Razzia , 6. Juni 2003
- ↑ Peter Nowak: Angriff auf unbequeme Journalisten in Genua, auf: Heise online, 23. Juli 2001
- ↑ Nachlese: Blutige Polizei-Razzia im Pressebüro des Genoa Social Forum, in: Der Standard, 21. Juli 2006
- ↑ Indymedia-Reporter in Oaxaca mit hoher Wahrscheinlichkeit absichtlich von Polizisten erschossen, auf: Wikinews
- ↑ Urgent Action Nr. UA-227/2006-3, auf: Amnesty International
- ↑ Argentinien. Journalisten. Presseakkreditierung – Die falschen Empfehlungen? Drohungen, Attacken und Einschüchterungen gegen Mitglieder der Presse (pdf; 232 kB), auf: Amnesty International, Juni 2004
- ↑ Florian Rötzer: TU Athen droht wegen Indymedia Abschaltung der Internetzugänge, auf: Heise online, 9. Juli 2009
- ↑ Food Not Bombs, Indymedia investigated by FBI Austin FBI Officer Says Indymedia, FNB, CP of Texas on Terrorist Watch List
- ↑ Deutscher Verfassungsschutzbericht 2003 (PDF-Datei; 6,0 MB), S. 200
- ↑ Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen: Internet und elektronische Kommunikation (abgerufen am 19. Mai 2007)
- ↑ Verfassungsschutzbericht des Landes Nordrhein-Westfalen über das Jahr 2004 (PDF; 4,9 MB), S. 151
- ↑ http://www.verfassungsschutz.brandenburg.de/cms/detail.php/bb2.c.416932.de
- ↑ Österreichischer Verfassungsschutzbericht über das Jahr 2005 (PDF-Datei; 448 kB), S. 46
- ↑ Website des Grimme Instituts:„Nominierungen zum »Förderpreis Medienkompetenz« bielewelt.de (www.bielewelt.de/stadtplan) dol2day (www.dol2day.de) indymedia.de (www.indymedia.de) Internet Hochschul-Radio BW (www.ihronline.de) ...“
- ↑ Ehrung für Courage der Initiative Berliner Bankenskandal Preis auch für Friedenskoordination Berlin und indymedia Deutschland, Neues Deutschland vom 16. Juni 2003, Spiegel:Ehrung für Courage der Initiative Berliner Bankenskandal Preis auch für Friedenskoordination Berlin und indymedia Deutschland auf http://wmedina.net, abgerufen 30. Dezember 2012; Textauszug: „Im Roten Salon der Berliner Volksbühne wurde am Sonntag der diesjährige Rosa-Luxemburg-Preis der ebenfalls nach der Sozialistin benannten PDS-nahen Stiftung verliehen. Ausgezeichnet wurden die Initiative Berliner Bankenskandal, die Friedenskoordination Berlin und indymedia Deutschland.“
- ↑ politik-digital: Jurypreis für Wissenschaft, Bildung & Kultur: indymedia.de, 29. August 2002
- ↑ Guido Heinen: Politiker vergeben Medienpreis an linksextreme Internet-Seite, in: Die Welt vom 13. September 2002
- ↑ Guido Heinen: Affäre um linksextreme Website weitet sich aus, in: Die Welt vom 14. September 2002
- ↑ Florian Rötzer: Update: Für Rechtspopulist Schill ist sogar die RAF bei Indymedia noch aktiv, auf: Heise online, 19. September 2002
- ↑ Artikel „Mexican journalists give recognition to Indymedia Mexico and to Brad Will“, 8. Dezember 2006.
- ↑ CMI Brasil - CMI é homenageado pelo Grupo Tortura Nunca Mais com a medalha Chico Mendes
- ↑ CMI Brasil - [Rio de Janeiro] Grupo Tortura Nunca Mais homenagea o CMI com a medalha Chico Mendes