Ines Geißler

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Ines Geißler Schwimmen
Bundesarchiv Bild 183-1982-0529-030, Ines Geibler.jpg

Ines Geißler bei den DDR-Schwimmmeisterschaften in Erfurt (1982)

Persönliche Informationen
Name: Ines Geißler
Nationalität: Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Deutsche Demokratische Republik
Schwimmstil(e): Schmetterling
Verein: SC Karl-Marx-Stadt
Geburtstag: 16. Februar 1963
Geburtsort: Marienberg
Größe: 1,64 m
Medaillenspiegel

Ines Geißler (* 16. Februar 1963 in Marienberg) ist eine ehemalige deutsche Schwimmerin, die für die DDR startete.

Werdegang[Bearbeiten]

Ihren ersten und zugleich größten Triumph ihrer Laufbahn feierte sie bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau, als sie Olympiasiegerin über 200 m Schmetterling wurde. 1981 und 1982 konnte sie den Sieg bei den Europa- beziehungsweise Weltmeisterschaften wiederholen. Bei den Europameisterschaften 1983 gelang ihr noch der Sieg über die 100 m Schmetterling, ehe sie 1984 ihre Laufbahn beendete. 1980 wurde sie mit dem Vaterländischen Verdienstorden in Silber und 1984 in Gold ausgezeichnet.[1][2]

DDR Doping[Bearbeiten]

Ihre Erfolge müssen ebenso wie die vieler anderer DDR-Spitzensportlerinnen auf Grund der systematischen Verabreichung von illegalen leistungssteigernden Substanzen durch DDR-Sportfunktionäre, Ärzte und Trainer in einem anderen Licht betrachtet werden[3][4][5].

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ines Geißler – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Neues Deutschland, 22. August 1980, S. 3
  2. Neues Deutschland, 1./2. September 1984, S. 4
  3. Kerstin Eva Dreher: Doping in der DDR. In: Planet Wissen. Archiviert vom Original am 23. Oktober 2008, abgerufen am 10. Mai 2014.
  4. "The East German Doping Machine" bei der International Swimming Hall of Fame (engl.)
  5. Protokoll von Telefongesprächen mit ehemaligen DDR-Schwimmerinnen über die systematische Verabreichung von Dopingpräperaten