Inflation

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Dieser Artikel behandelt den Begriff Inflation im Sinne von Geldentwertung; zur Bedeutung in der Kosmologie siehe Inflation (Kosmologie).
Reichsbanknote Fünf Milliarden Mark, 10. September 1923
50-Millionen-Mark-Stück, Notgeld der Provinz Westfalen
Umschlag eines Inlandbriefs vom 4. November 1923, Nutzung wertmäßig überdruckter Briefmarken
Briefmarke von 1923 ohne Wertangabe, vorgesehen zum Eindruck wechselnder Werte, hier 20 Milliarden Mark
Jährliche Preisveränderungsraten in Deutschland von 1952 bis 2007
Entwicklung der Konsumentenpreisindizes verschiedener Länder
Entstehung des Gleichgewichtspreises (Anmerkung: Für die Gültigkeit dieser Betrachtungen sind Ceteris-paribus-Bedingungen Voraussetzung.)

Inflation (lat. „Sich-Aufblasen“, „Aufschwellen“) bezeichnet in der Volkswirtschaftslehre eine allgemeine Erhöhung der Güterpreise, gleichbedeutend mit einer Minderung der Kaufkraft des Geldes.[1]

Gemessen wird die Inflation entweder durch Preisänderungen von Gütern bestimmter Warenkörbe oder durch den BIP-Deflator, der die Preisänderungen aller Güter einer Volkswirtschaft abbildet. Die Inflation ist Forschungsgegenstand der Volkswirtschaftslehre, speziell der Makroökonomie.

Bei vielen Zentralbanken wie etwa der Europäischen Zentralbank gehört die Wahrung der Preisniveaustabilität zum ausdrücklichen Auftrag.

Messung der Inflation

Internationale Preisniveau-Entwicklung
Jahr Österreich Deutschland Japan Schweiz USA
2005    588 411 652 427 736
2003    563 397 654 419 694
2000    532 380 667 410 649
1998    517 372 673 400 615
1995    496 357 657 395 575
1993    471 342 653 385 545
1990    423 300 614 338 493
1985    380 280 574 299 406
1980    299 232 501 242 311
1975    232 190 364 216 203
1970    163 141 212 149 146
1965    139 126 163 126 119
1960    114 110 121 107 112
1955    102 100 113 101 101
1952    100 100 100 100 100
Quelle: International Financial Statistics des IWF

Am häufigsten wird zur Messung der Inflation der Verbraucherpreisindex herangezogen. Der Index wird mit Hilfe eines Warenkorbs berechnet, der in einem bestimmten Jahr (Basisjahr) repräsentativ für einen durchschnittlichen Haushalt (in Deutschland 2,3 Personen) festgesetzt wird. Seit Juli 2002 wendet das Statistische Bundesamt die sogenannte „Hedonische Preisbereinigung“ zur Berechnung der Inflation für manche Warengruppen an. Dabei soll die Qualitätssteigerung von Produkten bei ihrer Bewertung mit einberechnet werden. Diese Methode wird überwiegend für IT-Produkte verwendet, die einem raschen Wandel unterliegen und die nicht über einen längeren Zeitraum in identischer Form beobachtet werden können.[2]

Die Einführung der hedonischen Preisbereinigung führt zu deutlich geringeren Inflationsraten. Kritiker bemängeln, dass die hedonische Preisbereinigung nicht Produktverschlechterungen (zum Beispiel billigere Bauweise, kürzere Lebensdauer) berücksichtige.

Neben dieser rein statistischen Methode hat sich in den Wirtschaftswissenschaften der Lebenshaltungskosten-Index (= COLI = cost of living index) etabliert. Dabei werden die Ausgaben gemessen, die Wirtschaftssubjekte zum Erreichen eines bestimmten Nutzenniveaus tätigen müssen.

Bedeutung des Warenkorbes für die Inflationsmessung

Auf Grundlage dieses Warenkorbs und des damit festgelegten Basisjahres werden für jedes Jahr die Lebenshaltungskosten und daraus die prozentuale Steigerung zum Vergleichs- oder Vorjahr ermittelt. Für jeden Monat ermittelt in Deutschland das Statistische Bundesamt, in Österreich Statistik Austria die Preissteigerungen und veröffentlicht sie.

Probleme bei der Messung dieser Zahlen resultieren vor allem daraus, dass mit zunehmendem Abstand zum Basisjahr der Warenkorb immer weniger repräsentativ ist, da das Konsumentenverhalten sich permanent ändert. So finden zum Beispiel Innovationen im Warenkorb nur teilweise Berücksichtigung. Außerdem wird nicht berücksichtigt, dass sich verteuernde Produkte im Konsumverhalten schnell durch ähnliche Güter ersetzt werden (siehe auch Preiselastizität der Nachfrage).

Der Wert ist auch über alle Einkommensgruppen aggregiert, sagt also nichts darüber aus, inwieweit einzelne Einkommensgruppen betroffen sind.

Außerdem werden wichtige Wirtschaftsbereiche wie die Finanzgüter- und Immobilienmärkte nicht berücksichtigt. So konnte man in den Jahren 2002–2007 im Dollarraum und im Euroraum ein deutliches Wachstum der Geldmenge feststellen, was nach der Quantitätsgleichung zu Preissteigerungen führen müsste. Diese Preissteigerungen fand man in Bereichen, die vom Index der Lebenshaltungskosten nicht erfasst werden, etwa den Finanzgütern wie Hedge-Fonds sowie in den Immobilienmärkten. So geht etwa eine Steigerung der Immobilienpreise nicht in den Index der Lebenshaltungskosten ein. Steht dieser Ausweitung der Geldmenge keine entsprechende Erhöhung des Realgüterangebots gegenüber, so steigt das Preisniveau, ohne dass diese Tatsache im Index der Lebenshaltungskosten deutlich wird.

Seit Juli 2002 wird die Inflation wie in den USA und Großbritannien nach der hedonischen Methode berechnet. Dieses qualitative Verfahren führt zu deutlich niedrigeren Inflationszahlen.

Kernrate der Inflation

Hauptartikel: Kerninflation

Die Kernrate der Inflation schließt die Preise für Lebensmittel und den Energiesektor aus der Berechnung aus, da diese in stärkerem Maße Schwankungen unterworfen sind, deren Ursachen nicht innerhalb der betrachteten Volkswirtschaft zu finden sind.

Gefühlte Inflation

Die Höhe der Inflation wird von den Konsumenten unterschiedlich wahrgenommen. Ein Grund für die Abweichungen der „gefühlten Inflation“ zur gemessenen Inflation ist die Tatsache, dass im Warenkorb, der zur Inflationsmessung herangezogen wird, sowohl Produkte des täglichen Bedarfs (wie Lebensmittel) als auch langlebige Konsumgüter (wie Autos) enthalten sind und die Produkte in Auswahl oder Gewichtung nicht mit jedem individuellen Konsumenten bzw. jeder individuellen Konsumentengruppe übereinstimmen. Die Wahrnehmung von Preisveränderungen ist für die Waren des täglichen Bedarfs höher als diejenige für langlebige Konsumgüter. Damit liegt die gefühlte Inflation höher als die gemessene, wenn die Preise für Waren des täglichen Bedarfs stärker steigen als die langlebiger Konsumgüter (und umgekehrt).[3] Auch Preissteigerungen von meist automatisch abgebuchten Zahlungen für Miete, Versicherung, Energie und Wasser werden geringer wahrgenommen als bei anderen Gütern.

Hauptartikel: Teuro

Das Phänomen der „gefühlten Inflation“ wurde insbesondere nach der Einführung des Euro breit diskutiert. 2002 kam es in einigen Ländern der Europäischen Gemeinschaft zu einem Auseinanderklaffen zwischen den Inflationsraten, wie sie von der Bevölkerung laut Umfragen wahrgenommen wurden, und denjenigen, wie sie die statistischen Ämter, in Deutschland das Statistische Bundesamt, ermittelten. Aus diesem Grund hat Hans Wolfgang Brachinger in einem gemeinsamen Projekt mit dem Statistischen Bundesamt den Index der wahrgenommenen Inflation für Deutschland berechnet.[4] Es konnte dabei gezeigt werden, dass die wahrgenommene Inflation (gemessen mit Hilfe des Indexes der wahrgenommenen Inflation) bei der Euro-Bargeldeinführung deutlich höher lag als die amtliche Inflationsrate. Dies ist darauf zurückzuführen, dass alltägliche Ausgaben für Lebensmittel, Benzin oder Verkehr einen höheren Preisanstieg hatten als teurere, superiore Güter wie Computer, Autos oder Pauschalreisen.[5][6]

Auswirkungen der Inflation

Preisindex des privaten Konsums in Deutschland, den USA, Japan und weiteren Ländern

Binnenwert und Kaufkraft

Inflation und Kaufkraft (Konsum) sind zu unterscheiden. Wenn sich die Inflation gleichmäßig bei Löhnen und Preisen bemerkbar macht, bleiben Reallöhne, reale Preise und die Konsum-Kaufkraft unverändert. In der Realität wirkt sich die Inflation aber häufig auf die Kaufkraft aus. Wenn die Preise stärker steigen als die Löhne, dann kommt es zu sinkenden Reallöhnen und sinkender Konsum-Kaufkraft. Steigen die Löhne stärker als die Preise, dann kommt es zu steigenden Reallöhnen und steigender Kaufkraft.[7]

Bei zeitlich vor der Inflation abgeschlossenen Verträgen verschiebt sich das wirtschaftliche Gleichgewicht. So wird generell der Schuldner besser gestellt, während sich die Position des Gläubigers verschlechtert. Das gilt zum Beispiel für Mieten, Unterhaltszahlungen, Renten- und Pensionsansprüche und Honorarforderungen aufgrund gesetzlich geregelter Honorarordnung wie bei Rechtsanwälten und Ärzten. So wurden die Immobilienbesitzer beispielsweise in der Deutschen Inflation 1914 bis 1923 faktisch vollständig entschuldet, während die Immobilien den Wert beibehielten. Der Gesetzgeber versuchte, diese Inflationsgewinne über die Hauszinssteuer abzuschöpfen.

Einer der kurzfristig großen Nutznießer der Inflation ist der Staat als institutioneller Großschuldner. Der Realwert seiner Verschuldung nimmt wegen der Inflation deutlich ab. Durch kalte Progression steigen zudem die realen Steuereinnahmen. Die größten Verlierer sind Inhaber von Geldvermögen und festverzinslichen Wertpapieren wie Staats- oder Unternehmensanleihen.[8]

Bei schwerer Inflation steigt auch die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes, denn da das Geld ständig entwertet wird, will niemand es lange behalten.[9]

Kann nicht genug werthaltiges Sachkapital produziert werden, wird versucht, Wert in Devisen anzulegen. Die Entwertung des Geldes wird so beschleunigt.

Versucht der Staat, die freie Preisbildung zu regulieren, entsteht statt offener verdeckte oder zurückgestaute Inflation. Sie äußert sich unter anderem in Käuferschlangen oder in der Bildung eines Schwarzmarktes, dessen Preissteigerungen in keiner Statistik auftauchen.

Außenwert der Währung

Im Falle flexibler Wechselkurse erfolgt eine Anpassung durch Abwertung des Wechselkurses der inländischen Währung gegenüber ausländischen Währungen. Hierdurch werden unerwünschte Außenhandelseffekte verhindert (siehe Außenwirtschaftstheorie#Wechselkurs_und_Außenhandel).

Bei festen Wechselkursen erfolgt keine automatische Korrektur. Ist die Inflationsrate höher als in anderen Ländern, verbilligen sich die Importe, die Exporte verteuern sich. Dies führt zu Handelsbilanzdefiziten.

Ausprägungen

Inflation lässt sich gliedern in verschiedene Geschwindigkeiten (schleichend, trabend, galoppierend und Hyperinflation) und Phasen (akzelerierte Phase – stabilisierte Phase – dezelerierte Phase). Der Begriff „Inflation“ bezeichnete ursprünglich die Inflationen der frühen 1920er Jahre, die heute als schwere oder Hyperinflationen gelten. Heute wird er losgelöst von der tatsächlichen Geschwindigkeit der Erhöhung des Preisniveaus in einem Land gebraucht.

Leichte Inflation (bis etwa 5 % Wertverlust im Jahr) hat nachfragefördernde Wirkung, da Leute ihr Geld ausgeben oder investieren wollen. Freilich verlangen sie für Investitionen immer noch eine Liquiditätsprämie, das heißt die Renditen müssen deutlich über der Inflationsrate liegen.

Bei schwerer Inflation (ab rund 5 % Wertverlust im Jahr) verliert das Tauschmittel Geld seinen Wert schneller als andere Güter (zum Beispiel Immobilien, Aktien, Sachkapital allgemein) und büßt daher die Wertmaßstabsfunktion und Wertaufbewahrungsfunktion ein, stattdessen wird eine Ersatzwährung verwendet, so zum Beispiel Zigaretten in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg, der US-Dollar in der Türkei (früher) oder Argentinien. Es kommt zur Flucht in wertstabile Sachwerte und zu Kapitalflucht. Auf den Kapitalmärkten nimmt das Kapitalangebot ab, da die Anbieter wegen der Inflation mit einem Werteverzehr rechnen, der Kapitalzins steigt. Aus gleichem Grund werden langfristige Kredite kaum noch angeboten, schon gar nicht mit festem Zins. So besteht auch für Kreditnehmer keine Planungssicherheit mehr. Bisher knapp lohnende Investitionen werden durch Zinssteigerung unrentabel; Unternehmen, deren Rendite nicht mehr ausreicht, gehen bankrott.

Deutsches Inflationsgeld von 1923 (Aluminium, Durchmesser 27 mm)

Besonders schwere Inflationen mit monatlichen Wertverlusten von über 50 % werden auch als Hyperinflationen bezeichnet. Hyperinflationen kamen in der Geschichte schon mehrmals auch deshalb zum Stillstand, weil selbst der Realwert des Papiers zum Drucken der Banknoten höher war als der Wert einer Banknote. Häufig gibt es nach einer Hyperinflation eine Währungsreform.

Preis für ein Frühstücksei um 1923
Datum Kaufpreis
6. Juni 1912 7 Pfennig
6. August 1923 923 Papiermark
27. August 1923 177.500 Papiermark
17. September 1923 2,1 Millionen Papiermark
15. Oktober 1923 227 Millionen Papiermark
5. November 1923 22,7 Milliarden Papiermark
15. November 1923 320 Milliarden Papiermark

Schwere Inflation konnte man in der Geschichte unter anderem beobachten:

Ursachen/Gründe

Monetäre Inflationstheorien

Neoklassik und Monetarismus

In einem (unregulierten) Markt ergibt sich der Preis eines normalen Gutes aus dem Schnittpunkt von Angebots- und Nachfragekurve. Preisänderungen für ein einzelnes Gut lassen sich zunächst einfach auf nachfrage- und/oder angebotsseitige Ursachen zurückführen. Kommt es zu einem Anstieg der Nachfrage nach einem Gut (die Nachfragekurve verschiebt sich nach rechts) oder einem Rückgang des Angebots (die Angebotskurve verschiebt sich nach links) dieses Gutes, steigt der Preis.

Eine weitere Erklärung für Inflation bietet die Quantitätsgleichung:

Y \cdot P = M \cdot U.

Dabei ist

  • M: Geldmenge
  • U: Umlaufgeschwindigkeit des Geldes
  • P: Preisniveau
  • Y: Reale Produktion

An der umgestellten Gleichung

P = \frac{M \cdot U}Y

bzw. an der Darstellung mit Änderungsraten

\Delta P = \Delta M + \Delta U - \Delta Y = \Delta M - ( \Delta Y - \Delta U )

kann man erkennen, dass das Preisniveau immer dann steigt, wenn (bei Konstanz der jeweiligen beiden anderen Größen)

  • die Geldmenge M zunimmt,
  • die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes U zunimmt (empirische Untersuchungen zeigen, dass die Umlaufgeschwindigkeit langfristig annähernd konstant bleibt),
  • die Reale Produktion Y (das Handelsvolumen) sinkt.

Betrachtet man alle vier Größen gleichzeitig, entsteht nach der Quantitätsgleichung Inflation (\Delta P > 0) dann, wenn das Geldmengenwachstum (\Delta M) größer ist als die Differenz aus der Änderung des Handelsvolumens und der Änderung der Umlaufgeschwindigkeit (\Delta Y - \Delta U).

Die mikroökonomisch mit Nachfrage- und Angebotsänderungen begründete Inflation bedarf also einer Änderung der makroökonomischen Größen M, U, Y.
Empirisch ist die Quantitätsgleichung sehr gut belegt. Diese Untersuchungen zeigen, dass Inflation entsteht, wenn die Zentralbank die Geldmenge zu stark ausweitet. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass Inflation durch eine restriktive Geldpolitik verhindert werden kann. Siehe auch Quantitätstheorie.

Österreichische Schule / Wiener Schule

Ludwig von Mises, ein Vertreter der Österreichischen Schule verstand unter Inflation die Ausweitung (lat. inflare) der ungedeckten Geldmenge. Durch zyklisches und unkontrolliertes Geldwachstum entstünden Kredite ex nihilo mit künstlich niedrigen Zinsraten. Durch die Inflation und das Kreditexpansion würde das gesamte Preissystem verzerrt, der Preis verliere seine Funktion der Information über Knappheit, unproduktive Produktionsweisen würden dadurch künstlich am Leben gehalten.

Neu geschaffenes Geld gelangt von den Zentral- und Geschäftsbanken zu Marktteilnehmern, die mit diesem neuen Geld Güter nachfragen. Diese zusätzliche Nachfrage wird in steigenden Preisen sichtbar. Die Ursache für Inflation ist damit in der Schöpfung von ungedecktem Geld so wie in gesetzlich privilegierten Institutionen des Bank- und Finanzwesens zu finden (Annahmezwang von Gesetzlichen Zahlungsmitteln, Zentralbankwesen, Teilreservebanken, Währungsmonopol usw.[11]). Aus dieser Sicht geht auch hervor, dass die Inflation sich nicht gleichmäßig in allen Preisen widerspiegelt, sondern durch Cantillon-Effekte beeinflusst wird.

Nichtmonetäre Inflationstheorien

Grundsätzlich wird hierbei zwischen einer Nachfragesoginflation und einer Angebotsdruckinflation unterschieden.

Nachfrageseitig

Kommt es zur Nachfragesoginflation,[12] sind die Ursachen, wie aus dem Wort zu entnehmen, auf der Nachfrageseite zu suchen.

In diesem Fall steigt die Nachfrage nach Gütern derart schnell, dass die Angebotsseite nicht durch Anheben des mengenmäßigen Angebots reagieren kann und stattdessen die Preise nach den Marktgesetzen anhebt. Betrifft dies alle Güter, ist jedoch ceteris paribus aggregiert ein Preisanstieg nicht möglich. Erfolgt eine monetäre Alimentierung, entsteht Inflation. Kurzfristig kann diese Alimentierung durch eine Erhöhung der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes erfolgen. Längerfristig kann Inflation aber nur bestehen, wenn sie durch eine entsprechende Ausweitung der Geldmenge alimentiert wird. Man unterscheidet zusätzlich zwischen „hausgemachter“ und „importierter“ Nachfragesoginflation, je nachdem, ob die Nachfrage aus dem In- oder Ausland herrührt.

Angebotsseitig

Auf der anderen Seite steht die Angebotsdruckinflation (auch: „Kosteninflation“[13]), deren Ursprünge bei den Produktionskosten zu suchen sind. Dies sind primär Steigerungen der Lohn- bzw. Lohnnebenkosten, der Energiepreise oder Zinserhöhungen. Die Kosteninflation tritt allerdings nur dann als Erhöhung des Preisniveaus in Erscheinung, wenn die teurer produzierten Güter auch auf dem Markt zu den geforderten höheren Preisen Käufer finden und es keine Substitution aus anderen Märkten gibt (Verkäufermarkt). Auch diese Inflationsart kann nur bei einer entsprechenden Ausweitung der Geldmenge längerfristig bestehen. „Cost-push-Inflation“ besteht, wenn ein Unternehmen zum Beispiel durch höhere Rohstoffpreise („importierte“ Inflation) oder höhere Löhne, Steuern etc. („hausgemachte“ Inflation) höhere Produktionskosten hat. „Profit-push-Inflation“ wird hingegen dadurch verursacht, dass ein Unternehmen höheren Gewinn einstreichen will.

1000-Mark-Scheck der Volksbank Füssen (1923), mit Wertüberdruck "10 Milliarden Mark"

Keynesianische Erklärung

Eines der Grundprinzipien des Keynesianismus ist die negative Korrelation zwischen Inflation und Arbeitslosigkeit. Grundlage für diese Annahme bildeten empirische Untersuchungen auf der Basis historischer Daten, die mit sinkender Arbeitslosigkeit ein höheres Preisniveau verbanden (Phillips-Kurve/Phillips-Theorem). Theoretisch erklärt wurde dieses Prinzip damit, dass mit sinkender Arbeitslosigkeit das Volkseinkommen steigt und hierdurch die Konsumgüternachfrage stärker ansteigt als Produktionskapazitäten geschaffen werden können. Dazu kommt, dass bei Vollauslastung die Preise ansteigen und die Gewerkschaften bei geringerer Arbeitslosigkeit höhere Lohnforderungen durchsetzen können, was sich auf die Preise auswirkt (siehe auch Grundlohnsummenveränderungsrate). Entgegen dieser Theorie trat in den 1970er Jahren die Stagflation auf (hohes Arbeitslosenniveau und hohe Inflationsraten). Somit war die Phillips-Kurve insoweit widerlegt, weil sie nur gilt, wenn die Einflüsse von außen (die siebziger Jahre waren durch steigende Rohstoffpreise geprägt) stabil gehalten werden sowie bei einer Unterauslastung der Produktionskapazitäten, was vor allem in einer Deflation zutrifft.

Schöpft eine Volkswirtschaft ihre Produktionsmöglichkeiten zur Gänze aus – man spricht in diesem Zusammenhang von der PMK (= ProduktionsMöglichkeitenKurve), Synonym Transformationskurve – so führt ein Anstieg der Nachfrage im Keynesianismus voll zu einer Preissteigerung. Die Unternehmen können die erhöhte Nachfrage nach Produkten nicht ausgleichen, daher werden diese Produkte einfach teurer (vgl. Nachfrage-Sog-Inflation oben). Fraglich ist, ob nicht schon vor Erreichen einer allgemeinen Vollauslastung der Kapazitäten schon in einzelnen Wirtschaftszweigen Engpässe auftreten, so dass die Preise bereits zu klettern anfangen, bevor Vollbeschäftigung und allgemein Vollauslastung der Kapazitäten erreicht worden ist. In den 1970er Jahren stand die Bauwirtschaft als besondere Nutznießerin keynesianischer Konjunkturprogramme im Verdacht, nur noch die höhere staatliche Nachfrage in Form von höheren Preisen einzuheimsen (anstatt mehr zu investieren), ein Fall von Moral Hazard.

Weitere Ursachen/Gründe

Steuererhöhungen, staatlich administrierte Preissteigerungen und Lohnerhöhungen können unabhängig von der wirtschaftlichen Situation zu einer höheren Inflationsrate führen.

Ein weiterer wichtiger Begriff ist die importierte Inflation; damit ist die Übertragung einer Inflation im Ausland auf das Inland gemeint. Gegen importierte Inflation ist eine Volkswirtschaft bei flexiblen Wechselkursen gut abgesichert, bei festen Wechselkursen kann sich eine Volkswirtschaft hingegen nicht gegen den Import der Inflation absichern.

Produktionskostentheorie des Geldes

Inflation, Tapezieren mit Geldscheinen

Die klassischen Ökonomen wie Adam Smith, David Ricardo bis hin zu Karl Marx vertraten eine Produktionskostentheorie des Geldes. Für sie waren der Wert des Geldes und damit die Preise durch die Arbeitswertlehre bestimmt. Adam Smith drückte dies so aus: „Das Verhältnis zwischen dem Werte des Goldes und Silbers und dem irgendwelcher anderer Güter hängt … von dem Verhältnis zwischen der Menge Arbeit ab, die nötig ist, um eine bestimmte Menge Gold und Silber, und der Menge Arbeit, die nötig ist, um eine bestimmte Menge irgendeiner andern Art auf den Markt zu bringen.“ Die Warenpreise konnten nach der Arbeitswertlehre also nur dann dauerhaft steigen, wenn die Arbeitsproduktivität bei der Gold- oder Silbergewinnung dauerhaft rascher gesteigert werden konnte, als diejenige bei der Produktion der anderen Waren.

Nach der Produktionskostentheorie des Geldes (oder nach der Arbeitswerttheorie) führten die großen Gold- und Silberimporte aus Südamerika nach der Entdeckung Amerikas nicht deshalb zu einer Inflation in Europa, weil das viele Gold eine vergleichsweise kleine Menge an Waren „jagte“ – das sagt die Quantitätstheorie des Geldes –, sondern weil plötzlich weniger Arbeitszeit erforderlich war, um eine bestimmte Menge an Gold oder Silber zu gewinnen. Die Ausdehnung der Geldmenge (Menge an umlaufenden Gold- und Silbermengen) war nur Symptom des plötzlich geringer gewordenen Arbeitswertes der Edelmetalle. Die Klassiker nahmen an, dass zum Umschlag der Waren einer Volkswirtschaft, die insgesamt einen bestimmten Wert hatten, eine Goldmenge von insgesamt einem bestimmten Wert benötigt wurde, abhängig von der Umlaufsgeschwindigkeit der Goldmünzen. Die Umlaufgeschwindigkeit wurde dabei als stabil angenommen. Sank der Wert der einzelnen Goldmünzen wegen Erhöhung der Arbeitsproduktivität bei der Goldgewinnung, wurden zum Ausgleich entsprechend mehr Goldmünzen für den Geldumlauf benötigt. Die Erhöhung der Geldmenge war also nur Symptom der Verminderung des Wertes der einzelnen Goldmünze.

Wurde mehr Gold, als für den Warenumschlag benötigt, in Umlauf gebracht, führte dies nicht zu Preissteigerungen, sondern das überschüssige Gold wurde als Wertaufbewahrungsmittel gehortet. Die Wirtschaftssubjekte wollten Gold nicht unter Wert gegen Waren tauschen, so die Annahme der Klassiker.

Anders sah es beim Papiergeld aus. Für das Papiergeld galten keine anderen Gesetze als für Goldmünzen, solange der Staat oder die Banken das Papiergeld nur in solchen Mengen ausgaben, dass es jederzeit zu einem bestimmten Verhältnis in Gold eingetauscht werden konnte. Aber beispielsweise während der Koalitionskriege floss aus Großbritannien sehr viel Gold ins Ausland ab oder wurde gehortet. Schließlich wurde die Goldeinlösungspflicht für Papierbanknoten durch den englischen Staat aufgehoben. Nach einiger Zeit gab es dann zwei Preise. Die stabilen Preise der Waren in Gold ausgedrückt und die steigenden Preise der Waren in Papiergeld ausgedrückt.

Marx stellte den Sachverhalt so dar: Solange die für den Warenumschlag benötigte Goldmenge durch Papiergeld ersetzt wird, sind Gold und das es repräsentierende Papiergeld gleich viel wert. Wird aber in Notzeiten von den Banken der Papiergeldumlauf über den notwendigen Goldumlauf gesteigert, dann steigen genau in dem Maße die Preise in Papiergeld ausgedrückt. Während also zu viel Gold die Preise nicht anhebt, sondern als Wertaufbewahrungsmittel gehortet wird, trauen die Wirtschaftssubjekte dem Papiergeld diese Fähigkeit zur Wertbewahrung nicht zu, es wird verausgabt. Dann „jagen“ aber zu viele Banknoten zu wenige Waren. Die Preise in Papiergeld ausgedrückt steigen. Für das Papiergeld gilt insoweit die Quantitätstheorie des Geldes.

Bekämpfung der Inflation

Grafische Darstellung der weltweiten Inflationsraten (2010)

Staatliche Preisregulierung

Hauptartikel: Preisbindung

Eine Möglichkeit, Inflation zu stoppen, besteht darin, Preise und Gehälter staatlich zu binden. Ein Versuch dazu scheiterte in den 1970er Jahren in den USA unter Präsident Richard Nixon, da sich die Inflation, wie oben genannt, andere Wege suchte, zum Beispiel Schwarzmärkte.[14] Viele Wissenschaftler halten Preisbindungen für sinnlos, sogar schädlich für eine Volkswirtschaft und den Grundsätzen einer Marktwirtschaft widersprechend. Ein früher Versuch, Preise am Klettern zu hindern, ist das Höchstpreisedikt des römischen Kaisers Diokletian.[15]

Keynesianismus

Keynesianer steuern stattdessen eher auf der Nachfrageseite: Mit Hilfe einer höheren Besteuerung oder geringeren Staatsausgaben wird versucht, die Nachfrage zu bändigen. Aber auch diesem Mittel sind sehr enge Grenzen gesetzt.

Golddeckung der Währung

Eine andere früher durchgeführte, aber mit manchen finanzpolitisch unerwünschten Einschränkungen verbundene Möglichkeit war die Golddeckung der Währung (siehe auch: Goldmark). Wenn Gold nicht unmittelbar Geld war, wurde der Wert des umlaufenden Papiergeldes in einem bestimmten Verhältnis durch Goldreserven bei den Banken gedeckt. Eine hundertprozentige Deckung war dabei nicht notwendig, es reichte ein kleineres Verhältnis, um unter normalen Umständen jederzeit Papiergeld in Gold auf Verlangen eintauschen zu können. Im Jahre 1971 gaben die USA unter Präsident Nixon offiziell die Goldeinlösungspflicht Dollar gegen Gold, die schon nur noch gegenüber staatlichen Zentralbanken bestanden hatte, auf. Dies war ein Teil des Endes des internationalen Währungssystems von Bretton Woods 1973.[16] Bis dahin waren mittelbar alle Währungen noch an Gold gebunden; die Währungen an den US-Dollar, der US-Dollar an das Gold. Da nach dem Ende von Bretton Woods die Inflationsraten weltweit in die Höhe schnellten, gibt es immer wieder Überlegungen, ob zu diesem System zurückgekehrt werden sollte. Angesichts derzeit niedriger Inflationsraten wird dies allerdings weniger wegen der Inflationsgefahren, sondern mehr zur Eindämmung von Wechselkurs-Schwankungen gelegentlich diskutiert.

Monetarismus

Langfristiger Zinssatz minus BIP-Wachstumsrate

Monetaristen versuchen, mit Hilfe der Geldmenge die Inflation zu steuern. Eine Senkung der umlaufenden Geldmenge (in Deutschland auch kurz M1 genannt) würde etwa bedeuten, dass mit weniger verfügbarem Geld die gleiche Anzahl von Produkten gekauft werden muss.

Dadurch sinkt der Preis, da der Wert des Geldes insgesamt steigt. Eine solche Maßnahme wäre, wenn die Geldmenge zu stark reduziert würde, deflationär und rezessiv. So sank während der Weltwirtschaftskrise in den USA die Geldmenge um 30 %. In den 1970er Jahren orientierten sich die Zentralbanken noch am Zins. Allerdings stellte sich heraus, dass die Zentralbanken nur den kurzfristigen Geldzins, nicht aber den langfristigen Kapitalzins beeinflussen konnten. Im Gegenteil stiegen die langfristigen Zinsen sogar. Milton Friedman zeigte die Ungeeignetheit des Zinses zur Geldmengensteuerung und empfahl stattdessen das Preisniveau. Heutige Zentralbanken versuchen deshalb, das Wachstum der Geldmenge dem Wachstum des Produktionspotentials anzugleichen. Um für die Wirtschaftssubjekte die wirtschaftliche Planung zu erleichtern, verkünden manche Zentralbanken auch Inflationszielwerte, d. h. sie kündigen eine Geldpolitik an, die das Ziel hat, die Inflation unterhalb eines bestimmten Zielwertes zu halten. Die EZB hat zum Beispiel einen Zielwert von knapp unter 2 %. Probleme bereitet inzwischen zunehmend die Vermögenspreisinflation, die sich in spekulativen Blasen zeigen kann.[17]

Die hohen Inflationsraten der 1970er Jahre wurden, nachdem der Lohn- und Preisstopp unter Präsident Nixon erfolglos blieb, durch restriktive Geldpolitik gestoppt, das heißt, das Geldangebot wurde verknappt und die Zinssätze sowohl am langen wie am kurzen Ende, die lang- als auch die kurzfristigen Zinssätze, schnellten zum Dekadenwechsel 1970er auf 1980er Jahre (Paradigmenwechsel vom Keynesianismus zum Monetarismus) in die Höhe. Dabei können die Zentralbanken die kurzfristigen Zinssätze recht unmittelbar beeinflussen, während die langfristigen Zinssätze nur mittelbar beeinflusst werden.

Österreichische Schule

Für die Vertreter der Österreichischen Schule ist der Anstieg des allgemeinen Preisniveaus eine Folge der Inflationierung. Ursache ist die Ausweitung („Inflation“) der ungedeckten Geldmenge durch die Zentral- und Geschäftsbanken. Folgen der Inflationierung sind vermeidbar, wenn die Ursachen selbst nicht politisch begünstigt werden. Zu den begünstigenden und vermeidbaren Ursachen zählen insbesondere der gesetzliche Schutz und die gesetzliche Privilegierung jener Finanzinstitutionen, die ungedecktes Scheingeld herstellen.

Abgrenzung Inflation gegen andere Erscheinungen

Im allgemeinen Sinne und politischen Sprachgebrauch werden verschiedene Erscheinungen mit Inflation in Verbindung gebracht oder gleichgesetzt, die unter Umständen keine Inflation sind.

Kassenhaltungs-Inflation

Kassenhaltungs-Inflation bezeichnet einen Zustand, in dem die Wirtschaftssubjekte höhere Geldbestände horten, als sie eigentlich wollen. Nach ökonomischer Theorie tritt diese Situation in freien Märkten nicht auf, da die höheren Geldbestände zu Inflation führen müssen. Werden die Preise jedoch (staatlich) administriert und erfolgt die Messung des Preisniveaus anhand der administrierten Preise, so liegt keine Inflation vor. Hilfsweise kann Inflation allerdings auf nicht-administrierten Märkten (Schwarzmarkt) gemessen werden. Ob Inflation vorliegt, ist also eine Frage der Anerkennung einer Definitions-Autorität. Gegen diese These ist einzuwenden, dass gehortete Geldbestände nicht per se ein Geldangebot darstellen. Nur der Teil der Geldbestände, den die Wirtschaftssubjekte planen, in der betrachteten Periode gegen Waren und Dienstleistungen einzutauschen, stellt ein Geldangebot dar.[18]

Externer Preisschock

Dieser Ausdruck wurde im Zuge der sogenannten Ölkrisen häufig verwendet. Der Preisanstieg eines Gutes führt allerdings nicht zwangsläufig zu einem Anstieg des Preisniveaus. Sinken gleichzeitig die Preise anderer Güter, kann das Preisniveau konstant bleiben. Es liegt dann keine Inflation vor. Alimentiert die Notenbank jedoch die Preiserhöhungen, kann ein Effekt analog der sogenannten Kostendruck-Inflation ausgelöst werden.[19]

Inflationssteuer

Eine Inflationssteuer gibt und gab es nicht. Inflationssteuer ist ein Schlagwort, das den wirtschaftlichen Nachteil von Inflation pejorativ mit dem wirtschaftlichen Nachteil einer Steuer gleichsetzt. Bei gleichbleibendem Nominaleinkommen bleibt auch die Einkommensteuer unverändert, jedoch verringert sich das Realeinkommen aufgrund der Inflation. Gleichzeitig verlieren die Staatsschulden real an Wert (dies gilt nur bei nicht inflations-indexierten Anleihen und einer unerwartet hohen Inflation, denn wenn eine bestimmte Inflationsrate erwartet wird, wird diese Inflationsrate in den verlangten Zins mit eingepreist). Der Staat entschuldet sich bei unerwartet hoher Inflation also ohne eigene Leistung. Dies gilt zwar auch für alle anderen Schuldner. Der Staat ist jedoch als einziger in der Lage, durch seine Politik Inflation wirksam zu erhöhen. Als letzten Effekt kann der Staat Inflationsgewinne der Steuerbürger besteuern. So waren nach der Hyperinflation der 20er Jahre die Immobilienbesitzer faktisch entschuldet. Diesen Inflationsgewinn besteuerte der Staat mit der Hauszinssteuer.

Siehe auch

Literatur

Weblinks

 Wikiquote: Inflation – Zitate
 Wiktionary: Inflation – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Inflation – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Was ist Inflation? Europäische Zentralbank (EZB), abgerufen 4. September 2012.
  2. Quelle: Statistisches Bundesamt
  3. Werner Rothengatter, Axel Schaffer: Makro kompakt: Grundzüge der Makroökonomik, Zweite Ausgabe. 2008, ISBN 3-7908-2007-5, Seite 141, online
  4. Projekt zur Messung der „wahrgenommenen Inflation“ (DESTATIS-Artikel)
  5. Liste des Instituts der Deutschen Wirtschaft von überdurchschnittlich verteuerten Warengruppen im Frühjahr 2002. In: Spiegel Online, 30. Mai 2002
  6. Neue Wahrheiten über die Preise. In: Focus, Nr. 27/2012
  7. Kristof Dascher, Volkswirtschaftslehre, Oldenbourg Verlag, 2013, ISBN 9783486721034, S. 40
  8.  Ferdinand Dyck, Martin Hesse, Alexander Jung: Kalte Enteignung. In: Der Spiegel. Nr. 41, 2012, S. 74–80 (Titelgeschichte, online).
  9. Gerald Braunberger: Spiel mit Inflationserwartungen. In: FAZ.net, 21. Dezember 2012, Kommentar
  10. Cato Institute (31. Oktober 2008): New Hyperinflation Index (HHIZ) Puts Zimbabwe Inflation at 2.79 Trillionen (1018) percent
  11. Jörg Guido Hülsmann: Die Ethik der Geldproduktion, ISBN 978-3-937801-19-3
  12. Demand-pull inflation in der englischsprachigen Wikipedia
  13. Cost-push inflation in der englischsprachigen Wikipedia
  14. Helmut Wagner: Stabilitätspolitik. Oldenbourg Verlag, 2004, S. 306 ff.
  15. Vgl. zusammenfassend Hartwin Brandt: Erneute Überlegungen zum Preisedikt Diokletians. In: Demandt, Goltz, Schlange-Schöningen (2004), S. 47 ff.
  16. Bretton-Woods-System. In: Gabler Wirtschaftslexikon, Gabler Verlag, wirtschaftslexikon.gabler.de
  17. Irving Fisher: The debt-deflation theory of great depressions. In: Econometrica, 1933
  18. Geldüberhang. In: Gabler Wirtschaftslexikon, Gabler Verlag, wirtschaftslexikon.gabler.de
  19. Schock. In: Gabler Wirtschaftslexikon, Gabler Verlag, wirtschaftslexikon.gabler.de