Informale Organisation

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Informale Organisation basiert in erster Linie auf den persönlichen Zielen und Verhaltensweisen der Mitarbeiter im Unternehmen und entsteht aufgrund spontaner, d. h. nicht geplanter Beziehungen zwischen den Mitarbeitern. Die informale Organisation ergänzt und überlagert die formale Organisation; sie kann die formale Organisation unterstützen oder behindern.

Spezielle Ausprägungen der informalen Organisation finden sich:

  • in der Bildung von informalen Macht- und Einflussstrukturen, Gruppennormen oder Interaktionsmustern
  • bei informaler Kommunikation sowie Erwartungen, Bedürfnissen, Wünschen.

Im Gegensatz zu den beobachtbaren, rationalen und strukturellen Überlegungen unterliegenden Aspekten der formalen Organisation sind jene also verborgen, affektiv und unterliegen eher sozialen bzw. psychologischen und prozessualen Überlegungen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Fritz Böhle und Annegret Bolte: Die Entdeckung des Informellen. Der schwierige Umgang mit Kooperation im Arbeitsalltag, Campus Verlag, 2002, ISBN 978-3593371436