Ingeborg Gräßle

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Ingeborg Gräßle (2012)

Ingeborg Gräßle (* 2. März 1961 in Heidenheim an der Brenz) ist eine Europaabgeordnete der CDU für Baden-Württemberg in der Europäischen Volkspartei.

Leben[Bearbeiten]

Nach der Grundschule in Großkuchen besuchte Ingeborg Gräßle ab 1971 das Hellensteingymnasium Heidenheim, welches sie 1980 mit dem Abitur abschloss. Anschließend absolvierte sie ein zweijähriges Volontariat bei der Augsburger Allgemeinen Zeitung. Von 1982 bis 1984 war sie dort Redakteurin.

1984 begann sie ein Studium der romanischen Sprachen, Geschichte und Politikwissenschaft an der Universität Stuttgart und dem Institut d'Etudes Politiques in Paris, das sie 1989 als Magister Artium abschloss. Im Jahr 1990 war sie Gruppenleiterin für Öffentlichkeitsarbeit im Konrad-Adenauer-Haus in Bonn. Zwischen 1991 und 1994 promovierte sie zur Dr. phil. scl. an der Freien Universität Berlin über den Fernsehsender ARTE.

Gräßle ist römisch-katholisch und ledig.

Politik[Bearbeiten]

Von 1995 bis 1996 war Gräßle Sprecherin der Stadt Rüsselsheim. Zwischen 1996 und 2004 war sie Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg. Von 2001 bis 2004 war sie Stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion. Seit 1999 ist Gräßle Stellvertretende Landesvorsitzende der Frauenunion Baden-Württemberg sowie Mitglied im Landesvorstand der CDU Baden-Württemberg und im Kreistag Heidenheim. Seit 2001 ist sie Stellvertretende Bezirksvorsitzende der CDU Nordwürttemberg und Kreisvorsitzende der CDU Heidenheim. Seit 2004 ist Ingeborg Gräßle Mitglied des Europäischen Parlaments und dort seit 2007 Parlamentarische Geschäftsführerin der CDU/CSU-Gruppe und Sprecherin der EVP-Fraktion im Haushaltskontrollausschuss. Weiterhin ist sie Mitglied im Haushaltsausschuss, im Haushaltskontrollausschuss und Mitglied der Delegation für die Beziehungen zum Palästinensischen Legislativrat.[1]

Mitgliedschaften[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Website des Europäischen Parlaments