Ingeborg Grolle

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Ingeborg Grolle (* 29. März 1931 in Winterlingen[1] als Ingeborg Streitberger) ist eine deutsche Historikerin.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Grolle studierte Germanistik, Geschichte und Romanistik an den Universitäten Tübingen, Paris und Göttingen und promovierte 1961 über die französische Verwaltung Straßburgs im 18. Jahrhundert (Der königliche Prätor von Straßburg 1685–1789. Freie Stadt im absoluten Staat., Wiesbaden 1961). Danach arbeitete sie beim Schulfunk (Südwestfunk) und an einem Geschichtsschulbuch des Klett-Verlags. Außerdem beschäftigte sie sich mit der Frauen- und Sozialgeschichte Hamburgs. Ein Schwerpunkt ihrer wissenschaftlichen Arbeit ist die Frauenbewegung des 19. Jahrhunderts.

[Bearbeiten] Werke (Auswahl )

  • Die jüdische Kauffrau Glikl (1646–1724), Hamburg: Ed. Temmen, 2011
  • Eine Diplomatenehe im Bann von Napoleon und Goethe, Bremen: Ed. Temmen, 2007, ISBN 3861088789[2]
  • Wegbereiter der Diakonie, Ed. Temmen, 2005
  • Friedrich Christoph Perthes, Hamburg: Ellert und Richter, 2004
  • Die freisinnigen Frauen, Bremen: Ed. Temmen, 2000
  • An die Liebe glauben, Hamburg: Agentur des Rauhen Hauses, 1998
  • Demokratie ohne Frauen?, Hamburg: Amt für Schule, 1998
  • „Ich habe Jonglieren mit drei Bällen geübt“, Hamburg: Dölling und Galitz, 1995
  • Frauen nach dem Krieg 1945–1950 Hamburg: Amt für Schule, 1994

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Geb.jahr und -ort in: Ernst Schulin (Hrsg.): Gedenkschrift Martin Göhring: Studien zur europäischen Geschichte. F. Steiner, Wiesbaden 1968, S. 446.
  2. Rezension in der ZEIT
Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge