Ingelfingen
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Stuttgart | |
| Landkreis: | Hohenlohekreis | |
| Höhe: | 217 m ü. NN | |
| Fläche: | 46,48 km² | |
| Einwohner: | 5851 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 126 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 74653 | |
| Vorwahl: | 07940 | |
| Kfz-Kennzeichen: | KÜN | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 1 26 039 | |
| Stadtgliederung: | Kernstadt und 7 Stadtteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Schloßstraße 12 74653 Ingelfingen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Michael Bauer | |
| Lage der Stadt Ingelfingen im Hohenlohekreis | ||
Die Stadt Ingelfingen ist ein staatlich anerkannter Erholungsort und liegt im Hohenlohekreis in Baden-Württemberg am unteren Kocher (Nebenfluss des Neckars), rund 40 Kilometer östlich von Heilbronn und fünf Kilometer westlich von Künzelsau.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
[Bearbeiten] Geographische Lage
Ingelfingen liegt im Kochertal.
[Bearbeiten] Stadtgliederung
Ingelfingen hat neben der Kernstadt noch sieben Stadtteile: Criesbach, Diebach, Dörrenzimmern, Eberstal, Hermuthausen, Stachenhausen und Weldingsfelden.
[Bearbeiten] Geschichte
Das erste Mal urkundlich erwähnt wurde Ingelfingen im Jahre 1080. 1323 verleiht König Ludwig dem Ort das Marktrecht. Zwischen 1701 und 1805 befand sich hier die Residenz des Grafen von Hohenlohe, der damals dem Ort durch die Ansiedlung von Handwerkern eine wirtschaftliche Blüte bescherte. 1892 wurde durch die Gründung der Weingärtnergenossenschaft Ingelfingen, dem Vorläufer der heutigen Kochertalkellerei, der Weinbau gefördert. Im 19. Jahrhundert wurde bei der Suche nach Steinkohle Salzwasser mit großer Heilwirkung entdeckt, das jedoch nicht für Kurzwecke genützt wird.
[Bearbeiten] Eingemeindungen
- 1. Januar 1972: Criesbach, Diebach, Dörrenzimmern, Hermuthausen und Weldingsfelden
- 1. September 1973: Eberstal
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Die Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab folgende Sitzverteilung:
| CDU | 52,5 % | +7,7 | 13 Sitze | +2 |
| FWG | 30,6 % | -6,5 | 7 Sitze | -2 |
| SPD | 16,9 % | -1,2 | 4 Sitze | ±0 |
[Bearbeiten] Bürgermeister
Am 7. Mai 2006 wurde Michael Jürgen Bauer mit einer Mehrheit von 55,94 % der Stimmen im ersten Wahlgang als Nachfolger von Wolfgang J. Schneider zum Bürgermeister gewählt.
[Bearbeiten] Wappen und Flagge
Die Blasonierung des Ingelfinger Wappens lautet: In Blau ein silberner Krummstab. Die Stadtflagge ist Weiß-Blau.
Der Krummstab ist schon im ersten bekannten Siegel der Stadt enthalten, das aus dem 16. Jahrhundert überliefert ist, aber wahrscheinlich schon aus dem 15. Jahrhundert stammt. Der Stab wird als Hinweis auf den Heiligen Nikolaus als Patron der Stadtkirche verstanden, soll aber auch auf Verbindungen zum Stift Comburg hinweisen. Die Krümme des Stabs wurde im 19. Jahrhundert und noch bis etwa 1920 mit der Öffnung nach links dargestellt. Ein Gemeinderatsbeschluss vom 10. April 1956 bestätigte die heutige Form des Wappens.[2]
[Bearbeiten] Städtepartnerschaften
Ingelfingen unterhält seit 1991 eine Städtepartnerschaft mit der französischen Gemeinde Saint-Héand (Departement Loire) in der Nähe von St. Étienne.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
Ingelfingen ist eine Weinbaustadt, deren Lagen zur Großlage Kocherberg im Bereich Kocher-Jagst-Tauber gehören. Es liegt an der Württemberger Weinstraße.
[Bearbeiten] Verkehr
Als wichtigste Verkehrsverbindung wird Ingelfingen in Ost-West-Richtung von der Kochertalstraße (L1045) erschlossen. Unmittelbar außerhalb verläuft in Nord-Süd-Richtung die Bundesstraße 19, über die die A6 Heilbronn-Nürnberg 14 km entfernt ist.
Die Stadt ist über einige Buslinien des Nahverkehrs Hohenlohe (NVH) mit den Mittelzentren Künzelsau, Öhringen und Bad Mergentheim sowie den Nachbarorten verbunden. Der nächste Bahnanschluss (Waldenburg) ist 15 km entfernt.
Auf der Gemarkung von Ingelfingen liegen die Sonderlandeplätze Ingelfingen-Bühlhof (privat) und Ingelfingen-Hermuthausen (Vereins-Fluggelände); die nächsten Verkehrslandeplätze Niederstetten und Schwäbisch-Hall-Hessental sind jeweils rund 30 Kilometer entfernt.
[Bearbeiten] Ansässige Unternehmen
Ingelfingen hat heute mehrere bedeutende Industriebetriebe (Steuerungstechnik, Herstellung und Vertrieb von Montageteilen), z.B. BTI Befestigungstechnik, mit rund 2600 Arbeitsplätzen.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Bauwerke
Das sehenswerte 1701 errichtete Schloss der Grafen von Hohenlohe befindet sich seit 1962 im Besitz der Stadt und dient seit der Sanierung 1984/1985 als Rathaus. Besichtigungswürdig sind der Schwarze Hof, ein bemerkenswertes Stadtadelshaus und das Muschelkalkmuseum Hagdorn.
Die Burgruine Lichteneck ist der erhaltene Rest der um 1250 von Kraft von Boxberg erbauten Burg, die im 15. Jahrhundert zerstört wurde.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
- Friedrich Ludwig Fürst zu Hohenlohe-Ingelfingen (1747–1818), preußischer General und hohenlohischer Fürst
- Georg Fahrbach (1903–1976), Funktionär in der deutschen, später auch europäischen Wander- und Naturschutzbewegung. Gebürtig aus Criesbach, dessen Ehrenbürger er anlässlich seines 60. Geburtstages am 6. April 1963 wurde.
- Eugen Egner (* 1951), deutscher Schriftsteller, Zeichner und Musiker
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: Bevölkerungsstand
- ↑ Heinz Bardua: Die Kreis- und Gemeindewappen im Regierungsbezirk Stuttgart. Theiss, Stuttgart 1987, ISBN 3-8062-0801-8 (Kreis- und Gemeindewappen in Baden-Württemberg, 1). S. 81
[Bearbeiten] Weblinks
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