Ingenieure ohne Grenzen

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Logo des Vereins

Ingenieure ohne Grenzen e. V. ist eine gemeinnützige Hilfsorganisation, die ingenieurwissenschaftliche Projekte in der Entwicklungszusammenarbeit durchführt. Der eingetragene Verein hilft sowohl durch Wissenstransferleistungen an andere Hilfsorganisationen und Bedürftige als auch vor Ort bei der Umsetzung von konkreten Hilfsprojekten. Dazu kommen Unterstützungsleistungen und Aufklärungsarbeit von Deutschland aus.

Der Verein besteht sowohl aus aktiven Ingenieuren aus den verschiedensten Bereichen sowie Architekten und Studenten des Ingenieurwesens, als auch aus aktiven Mitgliedern, Unterstützern und Sponsoren anderer Berufe.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Gegründet wurde der Verein 2003 in Marburg, um eine Plattform zu schaffen, über die ingenieurwissenschaftliche Projekte in der Entwicklungszusammenarbeit umgesetzt werden können. Besonderer Fokus lag dabei immer auf nachhaltigen Lösungen und dem Know-How-Austausch mit Experten innerhalb und außerhalb des Vereins. Heute gibt es Regionalgruppen in 26 verschiedenen Städten Deutschlands sowie 5 Kompetenzgruppen und über 1.300 Fördermitglieder. Der Verein führt für Mitglieder und interessierte Externe regelmäßig Schulungen und Workshops zu Themen der Entwicklungszusammenarbeit durch, in denen die Prinzipien nachhaltiger Entwicklungsarbeit anhand praktischer Beispiele aus den Projekten dargestellt werden.

[Bearbeiten] Organisation

Die Ingenieure ohne Grenzen sind in Regionalgruppen über ganz Deutschland organisiert. Die Zentrale ist in Marburg, weitere Gruppen sind in Aachen, Berlin, Bielefeld, Bochum, Braunschweig, Bremen, Darmstadt, Dresden, Flensburg, Freiburg, Gießen, Hamburg, Hannover, Jena, Kassel, Koblenz, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Münster, Nürnberg, Regensburg, Ravensburg/Weingarten, Stuttgart und Ulm/Neu-Ulm zu finden. Zusätzlich dazu gibt es überregionale Kompetenzgruppen zu den Fachbereichen erneuerbare Energien, Wasser, Brückenbau-/Hochbau, Sanitärversorgung und Interkulturelle Kommunikation/Ethnographie.

Experten der Ingenieure ohne Grenzen arbeiten unter anderem als Projektverantwortliche im Rahmen des Technischen Hilfswerks, Umweltprogramms der Vereinten Nationen und Consultingunternehmen.

Der Verein ist eingetragen beim internationalen Zusammenschluss der Ingenieure ohne Grenzen international. Dort bekommen Ingenieure und interessierte Mitglieder des Vereins umfassende Unterstützung aufgrund der Bündelung von Erfahrungen und Kompetenzen aus mehr als 40 Ländern.

[Bearbeiten] Projekte

Fußgängerbrücke über den Nyabarongo (Zeichnung)
Fußgängerbrücke über den Nyabarongo (Foto)
  • Tschad: Bau eines Flüchtlingslagers
  • Bosnien / Srebrenica: Sanierung der Wasserversorgung
  • Algerien / Boumerdes: Begutachtung der Wasserversorgung nach einem Erdbeben
  • Tadschikistan / Dushanbe: Aufbau einer Wasserversorgung
  • Kosovo: Begutachtung einer Phenolbelastung im Fluss Ibar
  • Regionalgruppe Aachen:
    • Kenia: Hygieneverbesserung durch Sanitärversorgung mit Trenntoiletten (2011)
  • Regionalgruppe Berlin:
  • Regionalgruppe Darmstadt:
    • Kenia: Installation von Regenwasserzisternen (2007, 2008, 2009, 2011)
    • Forschungsprojekt: Entwicklung einer Wasserdesinfektionsanlage durch Solarenergie
  • Regionalgruppe Hamburg:
    • Bolivien: Aufbau einer Wasserversorgung (2010)
    • Burkina Faso: Ausrüstung einer Schule mit PCs (2006)
    • Panama: Wasserversorgung über Zisternen (2008)
  • Regionalgruppe Hannover:
  • Regionalgruppe Freiburg:
    • Chile: Aufbau einer Photovoltaik-Anlage in einer Sozialbausiedlung (2009 & 2010)
    • El Salvador: Aufbau einer Biogasanlage (2009 + 2010)
    • Kenia: Küche + Bewässerungssystem für eine Schule (2011)
  • Regionalgruppe Leipzig:
    • Gambia: Wasserversorgung und Toiletten für eine Vorschule (2010/2011)
  • Regionalgruppe Stuttgart:
  • Regionalgruppe München:
    • Sierra Leone: Strom für die Berufsschule Sella Vocational Centre
    • Nepal: Stromversorgung für das SKM-Hospital in Sankhu
  • Regionalgruppe Ulm/Neu-Ulm:
    • Mosambik: Elektrifizierung von Schulen und Gemeindezentren (2011)
  • Zentrale in Marburg:

[Bearbeiten] Webpräsenz

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