Ingersheim (Neckar)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Ingersheim
Ingersheim (Neckar)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Ingersheim hervorgehoben
48.9702777777789.1891666666667254Koordinaten: 48° 58′ N, 9° 11′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Ludwigsburg
Höhe: 254 m ü. NHN
Fläche: 11,55 km²
Einwohner: 6132 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 531 Einwohner je km²
Postleitzahl: 74379
Vorwahl: 07142
Kfz-Kennzeichen: LB, VAI
Gemeindeschlüssel: 08 1 18 077
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hindenburgplatz 10
74379 Ingersheim
Webpräsenz: www.ingersheim.de
Bürgermeister: Volker Godel (FDP/DVP)
Lage der Gemeinde Ingersheim im Landkreis Ludwigsburg
Erdmannhausen Erdmannhausen Remseck am Neckar Schwieberdingen Marbach am Neckar Marbach am Neckar Marbach am Neckar Marbach am Neckar Oberstenfeld Oberstenfeld Mundelsheim Mundelsheim Affalterbach Asperg Benningen am Neckar Besigheim Besigheim Bönnigheim Erligheim Freudental Gemmrigheim Großbottwar Großbottwar Hessigheim Löchgau Murr (Gemeinde) Murr (Gemeinde) Pleidelsheim Pleidelsheim Steinheim an der Murr Tamm Walheim Ingersheim Freiberg am Neckar Bietigheim-Bissingen Bietigheim-Bissingen Ditzingen Eberdingen Kornwestheim Möglingen Oberriexingen Sersheim Vaihingen an der Enz Sachsenheim Korntal-Münchingen Ludwigsburg Markgröningen Hemmingen Gerlingen Kirchheim am NeckarKarte
Über dieses Bild

Ingersheim ist eine Gemeinde im Landkreis Ludwigsburg.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Ingersheim liegt am westlichen Ufer des Neckars etwa 20 Kilometer (gemessen nach Luftlinie) nördlich von Stuttgart. Der niedrigste Punkt ist auf 182 m ü.NN am Neckar, der höchste Punkt auf 310 m ü.NN im Gewand Bürkle. Die östliche Gemarkungsgrenze bildet im Wesentlichen der Neckar, im Norden der Saalenwald, im Westen entlang des Bietigheimer Forstes und im Süden der Brandholz.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an Ingersheim. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt: Hessigheim, Mundelsheim, Pleidelsheim, Freiberg am Neckar, Bietigheim-Bissingen und Besigheim (alle Landkreis Ludwigsburg)

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Ingersheim besteht aus den ehemals selbstständigen Gemeinden Großingersheim und Kleiningersheim. Zur ehemaligen Gemeinde Großingersheim gehört das Dorf Großingersheim. Zur ehemaligen Gemeinde Kleiningersheim gehören das Dorf Kleiningersheim, das Gehöft Talhof und das Haus Kleiningersheimer Mühle.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Das Kleiningersheimer Schloss (16. Jahrhundert), erbaut neben einer älteren Burg

Ingersheim wurde im Jahre 779 in einer Urkunde des Klosters Lorsch (Lorscher Codex) erstmals urkundlich erwähnt. Ob es sich dabei um Großingersheim oder Kleiningersheim handelte, lässt sich nicht mehr feststellen. Wahrscheinlich aber Großingersheim. Auf dem Gebiet von Großingersheim deuten archäologische Funde auf eine frühmittelalterliche Siedlung aus der fränkisch-merowingischen Zeit hin. Im frühen Mittelalter war Ingersheim ein Hauptort der Grafen von Calw mit eigenem Gerichtsplatz.

Zu Beginn des 15. Jahrhunderts wurde Ingersheim badisch, gefolgt von einer kurpfälzischen Herrschaft. 1504 nahm Ulrich von Württemberg die beiden heutigen Teilorte in Besitz, die seither württembergisch sind (Übergeordnete Verwaltung: bis 1810 Amt Bietigheim, danach Oberamt Besigheim, seit 1938 Landkreis Ludwigsburg). Im Zweiten Weltkrieg wurde Großingersheim bei einem Bombenangriff am 16. Dezember 1944 erheblich zerstört, am 21. April 1945 von französischen Truppen besetzt.

Das heutige Ingersheim wurde am 1. Januar 1972 aus den beiden bis dahin selbständigen Gemeinden Großingersheim und Kleiningersheim gebildet. Die erst 1829 erfolgte Trennung der beiden „Ingersheims“ wurde damit wieder rückgängig gemacht.

Religionen[Bearbeiten]

Seit der Reformation ist Ingersheim vorwiegend protestantisch geprägt. Auch heute gibt es in beiden Ortsteilen je eine evangelische Kirchengemeinde. Während für die Katholiken die römisch-katholische Gemeinde in Pleidelsheim zuständig ist, gibt es in Ingersheim eine evangelisch-methodistische Gemeinde. Auch die neuapostolische Kirche hat in Ingersheim eine eigene Gemeinde. Im Jahre 1981 wurden die bis dahin selbstständigen Kirchengemeinden der beiden Ortsteile in einer neuen Kirche in Großingersheim vereinigt.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Nach der letzten Kommunalwahl am 7. Juni 2009 hat der Gemeinderat 18 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 57,56 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:

  Freie Wählergemeinschaft Ingersheim 7 Sitze (36,55 %)
  SPD 5 Sitze (25,58 %)
  CDU 4 Sitze (20,59 %)
  Bündnis 90/Die Grünen     1 Sitz  (8,62 %)
  WIR - Bürger für Ingersheim     1 Sitz  (8,67 %)

Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.

Bürgermeister[Bearbeiten]

  • 1945–1964: Karl Braun (SPD)
  • 1964–1996: Martin Maier
  • seit 1996: Volker Godel (FDP)

Wappen[Bearbeiten]

Das Gemeindewappen zeigt in Rot einen silbernen Anker mit silbernem Tau. Die Gemeindeflagge ist weiß-rot. Wappen und Flagge wurden der Gemeinde am 18. Dezember 1972 verliehen.

Der Anker ist seit dem 18. Jahrhundert als Marksteinzeichen beider Orte nachgewiesen, die bereits bis 1829 eine gemeinsame Gemeinde bildeten. Er weist auf die Neckarschifffahrt hin. Später war das Großingersheimer Wappen „In Gold ein blauer Anker mit blauem Tau“, das Kleiningersheimer „In Rot ein silberner Anker.“ Kleiningersheim wurde zudem am 11. Juni 1955 eine Gemeindeflagge in den Farben Weiß-Rot verliehen. Nach dem erneuten Zusammenschluss von Groß- und Kleiningersheim im Jahre 1972 wurden die Großingersheimer Form des Ankers und die Farben von Kleiningersheim angenommen.

Wappen der Ortsteile[Bearbeiten]

Partnerschaften[Bearbeiten]

Partnergemeinde ist seit 1999 die gleichnamige französische Gemeinde Ingersheim im Elsass.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Altes Rathaus Großingersheim[Bearbeiten]

Das alte Rathaus ist ein ehemaliger Pfleghof des Frauenklosters Pforzheim. Er wurde 1570 von der Gemeinde übernommen und zum Rathaus ausgebaut. Das Haus wurde mehrfach umgebaut, zuletzt 1958. 1995/96 wurde es durch einen Neubau als Hauptsitz der Verwaltung ersetzt. Heute ist im alten Rathaus u.a. das Gemeindearchiv untergebracht.

Martinskirche Großingersheim[Bearbeiten]

Die Martinskirche ist eine ehemalige Wehrkirche, die von einer hohen Mauer umgeben war. Diese wurde weitgehend entfernt. Sichtbare Wehrelemente sind im Turm und der ehemaligen Mantelmauer erhalten. Die unteren Turmstockwerke und die Südwand stammen aus dem 12.Jahrhundert. Der spätgotische Chor wurde um 1460 errichtet. Eine Besonderheit ist der in seiner Art einmalige Emporenaufgang aus Maßwerk an der Außenseite der Kirche.

Georgskirche Kleiningersheim[Bearbeiten]

Die Georgskirche wurde im Jahre 1601 unter der Leitung des Stuttgarter Baumeisters Hans Braun, einem Mitarbeiter Heinrich Schickhards, erbaut. In den Kriegswirren des 17. Jahrhunderts wurden das Kircheninnere zerstört und wertvolle Gegenstände geraubt. Besonders sehenswert ist die achteckige Glockenstube.

Schloss Kleiningersheim[Bearbeiten]

Im 16. Jahrhundert in unmittelbarer Nähe einer verfallenen Burg von Ritter Caspar Nothaft im Renaissance-Stil erbaut. Im Innenhof werden im Sommer Konzerte veranstaltet.

Kleiningersheimer Mühle[Bearbeiten]

Die Mühle lässt sich bis ins 14. Jahrhundert zurückverfolgen und befindet sich direkt unterhalb des Schlosses. Sie wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrmals zerstört und wieder aufgebaut. Anfang des 20.Jahrhunderts wurde der Mühlbetrieb eingestellt.

Bilder[Bearbeiten]

Naturdenkmäler[Bearbeiten]

Das Neckarufer im Ingersheimer Wiesental gehört zum Naturschutzgebiet Altneckar, einem der letzten naturnahen Flussabschnitte des Neckar im Regierungsbezirk Stuttgart.

Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Ingersheim ist mit dem Auto über die Ausfahrt Pleidelsheim an der A 81 und weiter über die L 1125 erreichbar. Nächstgelegener Bahnhof ist Bietigheim-Bissingen. Dort besteht Anschluss an das S-Bahn-System der Landeshauptstadt Stuttgart. ÖPNV-Anbindung per Bus u.a. nach Bietigheim-Bissingen und Ludwigsburg (über Freiberg am Neckar).

Bildung[Bearbeiten]

Mit der Schillerschule verfügt Ingersheim über eine eigene Grundschule. Außerdem gibt es vier Kindergärten im Ort. Weiterführende Schulen gibt es nur in den Nachbarorten.

Ver- und Entsorgung[Bearbeiten]

Das Stromnetz im Ortsteil Großingersheim wird von der EnBW Regional AG betrieben, im Ortsteil Kleiningersheim von der Syna GmbH.

Eine Gasversorgung besteht nur in Großingersheim, betrieben durch die Syna GmbH.

Zur Trinkwasserversorgung fördert die Gemeinde Ingersheim Grundwasser aus eigenen Brunnen (Epple- und Talbrunnen) und pumpt es über eine Druckleitung zum Hochbehälter "Weiden". Dort wird es mit Fremdwasser von der Bodensee-Wasserversorgung gemischt.

Das Abwasser der Gemeinde Ingersheim wird über eine 4,6 km lange Druckleitung zur Kläranlage Bietigheim-Bissingen gepumpt und dort gereinigt.

Die Abfallentsorgung wird von der Abfallverwertungsgesellschaft des Landkreises Ludwigsburg mbH (AVL) übernommen, einer 100 %-igen Tochtergesellschaft des Landkreises Ludwigsburg. Die AVL ist beauftragt, die Aufgaben zur Vermeidung, Verwertung und Beseitigung von Abfällen im Auftrag des Landkreises Ludwigsburg zu erfüllen.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Allgemeines[Bearbeiten]

Ingersheim verfügt über mehrere Gewerbegebiete mit kleineren Handwerks- und Industriebetrieben. Der Ort ist aber auch noch landwirtschaftlich geprägt (Getreide, Mais, Zuckerrüben, Obstbau) und ein traditionsreicher Weinort. Es gibt eine eigenständige Raiffeisenbank Ingersheim eG mit Filiale in Kleiningersheim sowie eine Filiale der Kreissparkasse Ludwigsburg.

Windkraftanlage[Bearbeiten]

Windkraftanlage Ingersheim im Mai

Bis April 2012 wurde auf der Anhöhe oberhalb von Ingersheim eine Windkraftanlage errichtet. Die Anlage befindet sich unweit der L 1113 (Besigheimer Straße), rund 1 km nördlich des Ingersheimer Ortsteils Groß-Ingersheim, 1,5 km westlich von Klein-Ingersheim und 500 m südlich des Besigheimer Sprengsels Husarenhof (Geographische Koordinaten: 48° 58′ 28″ N, 9° 10′ 18″ O48.9744444444449.1716666666667). Der Sockel gründet auf rund 300 m ü. NHN.

Finanziert und betrieben wird sie von der Energiegenossenschaft Ingersheim. Die Energiegenossenschaft hat nach eigenen Angaben mehr als 360 Mitglieder. Diese beteiligen sich jeweils mit einem Anteil ab 2.500 €. Die Mitglieder kommen zu mehr als 75 % aus Ingersheim und anderen in der näheren Umgebung gelegenen Gemeinden.

Technische Daten[Bearbeiten]

Die Anlage vom Typ Enercon E-82, mit 138,6 m Nabenhöhe und einer Gesamthöhe von 179,6 m, verfügt über eine elektrische Leistung von 2 MW.[3] Anlagen dieses Typs zählen zu den derzeit am häufigsten aufgestellten Windkraftanlagen in Deutschland. Die Anlage gründet auf einem Stahlbetonfundament von 19,6 m Durchmesser und 3,45 m Tiefe. Der Hybridturm, der im unteren Bereich aus Stahlbeton-Fertigteilen und im oberen Bereich aus Stahl besteht, hat eine Masse von rund 1.650 t. Die Masse des Maschinenhauses beträgt 120,4 t. Die Anlage ist Stand April 2012 das fünfthöchste Bauwerk in der Region Stuttgart, nach den Kaminen des Kraftwerks Altbach, dem Stuttgarter Fernsehturm, dem Fernmeldeturm auf dem Frauenkopf und dem Kamin des Kraftwerks Stuttgart-Münster.

Die Netzeinspeisung erfolgt mittels eines ebenfalls von Enercon stammenden Wechselrichters, die Übergabestation befindet sich rund 200 m westlich der Windkraftanlage.

Baugeschichte und Baufortschritt[Bearbeiten]

Dem Bau gingen jahrelange Vorüberlegungen, Untersuchungen und kontroverse Auseinandersetzungen voraus.[4] So wurde z.B. in Ingersheim, auf dem Besigheimer Sprengsel Husarenhof und in Besigheim die Bürgerinitiative Gegenwind Husarenhof[5] gebildet, die Widerstand gegen den Bau der Windkraftanlage leistete.

Im Januar 2011 wurde der Bau schließlich vom Ludwigsburger Landrat Rainer Haas genehmigt.[6][7] Schon vor offiziellem Baubeginn am 17. September 2011 waren die Bauarbeiten in Gange.[8] Am 15. März 2012 war mit der Montage der Flügel der Bau äußerlich abgeschlossen.[9] Am 15. April 2012 wurde die Anlage offiziell in Betrieb genommen; sie lief zu diesem Zeitpunkt noch im Probebetrieb.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

  • 1846, 2. Mai, Louis Leitz, † 18. Mai 1918 in Stuttgart, Erfinder des Leitz-Ordners
  • 1897,29. Juli, Karl Braun, † 30. September 1983 in Bietigheim-Bissingen, Politiker (SPD), Landtagsabgeordneter
  • 1961, 24. November, Hartmut Engler, Sänger der Musikgruppe Pur.
  • 1963, 28. März, Joe Crawford geb. Weber, Bassist der Musikgruppe Pur.

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben[Bearbeiten]

  • 1961, 14. Oktober, Harald Leibrecht, Politiker, FDP, seit 2002 Mitglied des Bundestages, wohnt in Kleiningersheim

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band III: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverband Mittlerer Neckar. Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004758-2. S. 393–395
  3. Soweit nicht ausdrücklich andere Quellen genannt werden, stammen die Angaben von den Internetseiten der Energiegenossenschaft Ingersheim; Abruf am 29. Februar 2012
  4. Sammlung von Presseartikeln, zusammengetragen von den Projektgegnern, abgerufen am 29. Februar 2011
  5. Internetseite der Gegner, abgerufen am 29. Februar 2012
  6. 3,5 Millionen für Riesen-Rotor, Stuttgarter Nachrichten, 15. Januar 2011, abgerufen am 29. Februar 2012
  7. Pressemitteilung des Landratsamts Ludwigsburg, abgerufen am 29. Februar 2012
  8.  Angelika Baumeister: Die Bagger für das große Windrad sind schon angerückt. In: Ludwigsburger Kreiszeitung. 19. September 2011 (http://www.lkz.de/home/lokales/stadt-kreis_artikel,-Die-Bagger-fuer-das-grosse-Windrad-sind-schon-angerueckt-_arid,42193_lkzds,1.html, abgerufen am 30. September 2011).
  9. Alfred Drossel: Millimeterarbeit in luftiger Höhe, Ludwigsburger Kreiszeitung, 16. März 2012. Online abgerufen am 15. März 2012

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ingersheim (Neckar) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien