Ingo Gädechens

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Ingo Gädechens (2014)

Ingo Gädechens (* 30. Juli 1960 in Lübeck) ist ein deutscher Politiker (CDU) und Mitglied des Bundestages.

Leben und Beruf[Bearbeiten]

Gädechens besuchte von 1966 bis 1977 die Schule und schloss mit der mittleren Reife seine Schulzeit ab. Er war von 1977 bis 1984 Soldat auf Zeit (SaZ12) in der Bundesmarine, um anschließend Berufssoldat zu werden. Nachfolgend diente er als Truppenfachlehrer. In den Jahren 2000 bis 2007 war er Leiter der Marineortungsstelle Staberhuk auf Fehmarn. Von 2007 bis zu seiner Wahl in den Deutschen Bundestag war er für die Sicherheit im Seebereich Hohwachter Bucht auf dem Truppenübungsplatz Todendorf zuständig. Seit seiner Wahl in den Bundestag ist er im Range Dienstgrad Stabsbootsmanns beurlaubt.

Werdegang in der Partei[Bearbeiten]

Gädechens trat 1988 in die CDU ein. 1992 wurde er stellvertretender Kreisvorsitzender der CDU Ostholstein sowie CDU-Fraktionsvorsitzender des Stadtrats der Stadt Burg auf Fehmarn. Die CDU Ostholstein wählte ihn 2003 zum Kreisvorsitzenden. Er ist seit 2004 Mitglied im Landesvorstand der CDU Schleswig-Holstein.

Abgeordnetentätigkeit[Bearbeiten]

2009 errang Gädechens bei der Bundestagswahl das Direktmandat im Bundestagswahlkreis Ostholstein und wurde Mitglied des Deutschen Bundestages. Dort gehört er dem Verteidigungsausschuss an. Außerdem ist er ordentliches Mitglied im Tourismusausschuss und stellvertretendes Mitglied im Petitionsausschuss.

2013 wurde Gädechens zum Obmann und stellvertretenden verteidigungspolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Verteidigungsausschuss gewählt.

In seiner bisherigen Amtszeit setzte er sich erfolgreich für den Erhalt aller Bundeswehrstandorte in Ostholstein ein, die im Rahmen der Bundeswehrreform 2011 von der Schließung bedroht waren.[1]

Bei der Bundestagswahl am 22. September 2013 verteidigte Ingo Gädechens sein Direktmandat und konnte mit 45,8 Prozent seinen Erststimmenanteil deutlich ausbauen.[2]

Mitgliedschaften[Bearbeiten]

Gädechens ist Mitglied der Nato-Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag und im Beirat des deutschen Feuerwehrverbandes.[3]

Öffentliche Ämter[Bearbeiten]

1992 wurde Ingo Gädechens Stadtrat der Stadt Burg auf Fehmarn. Von 2004 bis 2009 hatte er das Amt des ersten Stadtrates und des stellvertretenden Bürgermeisters der fusionierten Stadt Fehmarn inne.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ingo Gädechens – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Dank aus Eutin an Ingo Gädechens. SHZ-Artikel vom 31. Oktober 2011
  2. Ostholsteiner Anzeiger: Ingo Gädechens (CDU) ist der strahlende Sieger. SPD und Grüne zeigen sich enttäuscht. Buchholz (FDP) spricht von einer „derben Klatsche“.
  3. [http://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete18/biografien/G/gaedechens_ingo/258400 Biografie beim Deutschen Bundestag]