Ingoldingen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Ingoldingen
Ingoldingen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Ingoldingen hervorgehoben
48.0258333333339.7419444444444551Koordinaten: 48° 2′ N, 9° 45′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Biberach
Höhe: 551 m ü. NHN
Fläche: 44,24 km²
Einwohner: 2762 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 62 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 88456,
88400 (Birkhof)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 07355
Kfz-Kennzeichen: BC
Gemeindeschlüssel: 08 4 26 062
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
St. Georgenstraße 1
88456 Ingoldingen
Webpräsenz: www.ingoldingen.de
Bürgermeister: Jürgen Schell
Lage der Gemeinde Ingoldingen im Landkreis Biberach
Bayern Alb-Donau-Kreis Landkreis Ravensburg Landkreis Reutlingen Landkreis Sigmaringen Ulm Achstetten Alleshausen Allmannsweiler Altheim (bei Riedlingen) Attenweiler Bad Buchau Bad Schussenried Berkheim Betzenweiler Ummendorf (bei Biberach) Biberach an der Riß Burgrieden Dettingen an der Iller Dürmentingen Dürnau (Landkreis Biberach) Eberhardzell Erlenmoos Erolzheim Riedlingen Ertingen Gutenzell-Hürbel Hochdorf (Riß) Ingoldingen Kanzach Kirchberg an der Iller Kirchdorf an der Iller Kirchdorf an der Iller Langenenslingen Laupheim Laupheim Maselheim Mietingen Mittelbiberach Moosburg (Federsee) Ochsenhausen Oggelshausen Riedlingen Riedlingen Riedlingen Rot an der Rot Schemmerhofen Schwendi Seekirch Steinhausen an der Rottum Tannheim (Württemberg) Tiefenbach (Federsee) Ummendorf (bei Biberach) Unlingen Unlingen Uttenweiler Wain WarthausenKarte
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Ingoldingen ist eine Gemeinde im Landkreis Biberach in Baden-Württemberg (Deutschland).

Geographie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Ingoldingen liegt rund neun Kilometer südwestlich von Biberach an der Riß unweit westlich der Bundesstraße 30. Durchflossen wird es vom Federbach, der südöstlich der Ortschaft in den von Süden kommenden Donau-Nebenfluss Riß mündet, von welcher der eine von zwei Quellbächen im südlichen Gemeindeteil Winterstettendorf entspringt.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde Ingoldingen besteht neben dem gleichnamigen Hauptort aus den Ortsteilen Degernau, Grodt, Winterstettenstadt, Winterstettendorf, Muttensweiler, Gensenweiler, Hervetsweiler, Wattenweiler und Hagnaufurt.

Geschichte[Bearbeiten]

Ingoldingen wurde erstmals 1083 im Rahmen des Investiturstreits urkundlich erwähnt. Es gehörte damals zur Benediktinerabtei St. Georgen. Später fiel es an die Zähringer. 1803 kam der Ort an das Königreich Württemberg.
siehe auch Burg Degernau, Burg Linden, Burg Schefoldseck

Räumliche Entwicklung des Stadtgebiets[Bearbeiten]

Im Zuge der Gemeindegebietsreform in Baden-Württemberg wurden folgende Gemeinden und Orte nach Ingoldingen eingemeindet, bzw. mit Ingoldingen vereinigt:

  • 1. Juni 1972: Grodt und Muttensweiler
  • 1. Dezember 1974: Winterstettendorf
  • 1. Januar 1975: Winterstettenstadt (Vereinigung mit Ingoldingen zur neuen Gemeinde Ingoldingen)
  • 1976: die Ortsteile Gensenweiler, Hervetsweiler, Wattenweiler und Hagnaufurt der Gemeinde Michelwinnaden.
Winterstettenstadt um 1900

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 ergab sich folgende Sitzverteilung:

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: In Grün ein aufgerichtetes goldenes Ross, rechts unten ein silbernes Patriarchenhochkreuz mit Kleeblattenden.

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Der Ortsteil Muttensweiler liegt sowohl an der Oberschwäbischen Barockstraße als auch am Oberschwäbischen Jakobsweg von Ulm nach Konstanz.

Bauwerke[Bearbeiten]

Die 1750/51 von Jakob Emele erbaute „St. Jakobus-Kirche“ steht an einer Stelle, die schon 1275 mit einer Pfarrkirche genannt wurde. Das 1983/84 renovierte Innere der Kirche wird von drei Altären beherrscht. Der Hochaltar zeigt die Enthauptung des Kirchenpatrons Jakobus. Die Orgel mit fünfzehn Registern wurde 1958 vom Biberacher Unternehmen Reiser gebaut.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Johann Daniel Georg v. Memminger: Gemeinde Ingoldingen, aus Beschreibung des Oberamts Waldsee. Cotta, Stuttgart und Tübingen 1834 (Volltext bei Wikisource)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ingoldingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)