Ingoldingen
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Tübingen | |
| Landkreis: | Biberach | |
| Höhe: | 551 m ü. NN | |
| Fläche: | 44,24 km² | |
| Einwohner: |
2648 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 60 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 88456 | |
| Vorwahl: | 07355 | |
| Kfz-Kennzeichen: | BC | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 4 26 062 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
St. Georgenstraße 1 88456 Ingoldingen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Jürgen Schell | |
| Lage der Gemeinde Ingoldingen im Landkreis Biberach | ||
Ingoldingen ist eine Gemeinde im Landkreis Biberach in Baden-Württemberg (Deutschland).
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Geografische Lage [Bearbeiten]
Ingoldingen liegt rund neun Kilometer südwestlich von Biberach an der Riß unweit westlich der Bundesstraße 30. Durchflossen wird es vom Federbach, der südöstlich der Ortschaft in den von Süden kommenden Donau-Nebenfluss Riß mündet, von welcher der eine von zwei Quellbächen im südlichen Gemeindeteil Winterstettendorf entspringt.
Gemeindegliederung [Bearbeiten]
Die Gemeinde Ingoldingen besteht neben dem gleichnamigen Hauptort aus den Ortsteilen Degernau, Grodt, Winterstettenstadt, Winterstettendorf, Muttensweiler, Gensenweiler, Hervetsweiler, Wattenweiler und Hagnaufurt.
Geschichte [Bearbeiten]
Ingoldingen wurde erstmals 1083 im Rahmen des Investiturstreits urkundlich erwähnt. Es gehörte damals zur Benediktinerabtei St. Georgen. Später fiel es an die Zähringer. 1803 kam der Ort an das Königreich Württemberg.
siehe auch Burg Degernau, Burg Linden, Burg Schefoldseck
Räumliche Entwicklung des Stadtgebiets [Bearbeiten]
Im Zuge der Gemeindegebietsreform in Baden-Württemberg wurden folgende Gemeinden und Orte nach Ingoldingen eingemeindet, bzw. mit Ingoldingen vereinigt:
- 1. Juni 1972: Grodt und Muttensweiler
- 1. Dezember 1974: Winterstettendorf
- 1. Januar 1975: Winterstettenstadt (Vereinigung mit Ingoldingen zur neuen Gemeinde Ingoldingen)
- 1976: die Ortsteile Gensenweiler, Hervetsweiler, Wattenweiler und Hagnaufurt der Gemeinde Michelwinnaden.
Politik [Bearbeiten]
Gemeinderat [Bearbeiten]
Bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 ergab sich folgende Sitzverteilung:
- FWG - 12.111 Stimmen - 11 Sitze
- Christl. Demokraten / Unabhängige Bürger - 2.859 Stimmen - 2 Sitze
Wappen [Bearbeiten]
Blasonierung: In Grün ein aufgerichtetes goldenes Ross, rechts unten ein silbernes Patriarchenhochkreuz mit Kleeblattenden.
Gemeindepartnerschaften [Bearbeiten]
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Der Ortsteil Muttensweiler liegt sowohl an der Oberschwäbischen Barockstraße als auch am Oberschwäbischen Jakobsweg von Ulm nach Konstanz.
Bauwerke [Bearbeiten]
Die 1750/51 von Jakob Emele erbaute „St. Jakobus-Kirche“ steht an einer Stelle, die schon 1275 mit einer Pfarrkirche genannt wurde. Das 1983/84 renovierte Innere der Kirche wird von drei Altären beherrscht. Der Hochaltar zeigt die Enthauptung des Kirchenpatrons Jakobus. Die Orgel mit fünfzehn Registern wurde 1958 vom Biberacher Unternehmen Reiser gebaut.
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
- Ulrich von Winterstetten, Minnesänger
- Schenk Ulrich von Winterstetten (Ritter)
- Johann V. Kern, aus Ingoldingen, 35. Abt von St. Georgen 1530-1566
- Georg Michael Gaisser,(1595–1655), Abt und Chronist
- Wilhelm Maucher (1879 - 1930) war ein deutscher Mineraloge und Entdecker des nach ihm benannten Minerals Maucherit
- Joseph Esperlin, Barockmaler aus Degernau
Literatur [Bearbeiten]
- Johann Daniel Georg v. Memminger: Gemeinde Ingoldingen, aus Beschreibung des Oberamts Waldsee. Cotta, Stuttgart und Tübingen 1834 (Volltext bei Wikisource)
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
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