Inhalationstrauma
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Als Inhalationstrauma bezeichnet man eine thermische Schädigung der Luftröhre und des Bronchialbaumes. Es entsteht durch die Inhalation von heißer Luft und Flammen. Unter Umständen können auch Verbrennungsprodukte zu einer chemischen Schädigung führen.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Schweregrade
- Grad 1: Rötung und Ödem
- Grad 2: Blasen
- Grad 3: Ischämie und Ulzeration
[Bearbeiten] Anzeichen
- entsprechende Anamnese (z.B. Stichflammen oder Brände in geschlossenen Räumen)
- Verbrennungen um Mund und Nase
- Verbrennungen im Pharynxbereich
- rußiges Sputum
- Dyspnoe
[Bearbeiten] Diagnose
Die Diagnose Inhalationstrauma wird hauptsächlich durch Anamnese, klinischen Befund und Bronchoskopie gestellt. Zudem wird ein bestehendes drittgradiges Inhalationstrauma durch einen über 24 Stunden anhaltenden pathologischen (krankhaften) Oxygenierungsindex bestätigt.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
[Bearbeiten] Literatur
V. Schumpelick, N. Bleese, U. Mommsen: Chirurgie. Enke, Stuttgart 2000. ISBN 3-13-127125-6