Initiative Sozialistisches Forum

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Die Initiative Sozialistisches Forum (ISF) ist eine seit 1981 bestehende antideutsche Gruppierung aus Freiburg im Breisgau. Sie orientiert sich auch an der Frankfurter Schule und rätekommunistischen Konzepten. Gegründet wurde die ISF von ehemaligen Mitgliedern des Sozialistischen Büros, denen sich später Mitglieder der GIM und der Gewaltfreien Aktion Freiburg anschlossen[1]. Jedes Semester bietet sie in Freiburg jour-fixe-Vorträge an.

Verein und Verlag[Bearbeiten]

Trägerverein der Initiative Sozialistisches Forum ist der Verein Institut für Sozialkritik, Freiburg e.V. (ISF e.V.). Dieser betreibt seit 1985 auch den Freiburger ça ira Verlag, in dem neben eigenen Schriften die Werke eines breiten Spektrums materialistischer und ideologiekritischer Autoren verlegt werden. Trotz der formaljuristischen Ausgliederung des Verlages im Jahr 2000 entzog das Finanzamt 2005 aufgrund der weiterhin regelmäßigen Zuwendungen an den Verlag dem ISF e.V. den Status der Gemeinnützigkeit[2].

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Frieden. Je näher man hinschaut, desto fremder schaut es zurück. Freiburg i. Br. 1984.
  • Diktatur der Freundlichkeit. Über Bhagwan, die kommende Psychokratie und Lieferanteneingänge zum wohltätigen Wahnsinn. Freiburg i. Br. 1985.
  • Das Ende des Sozialismus, die Zukunft der Revolution. Analysen und Polemiken. Freiburg i. Br. 1990.
  • Schindlerdeutsche. Ein Kinotraum vom Dritten Reich. Freiburg i. Br. 1994.
  • Der Theoretiker ist der Wert. Freiburg i. Br. 2000.
  • Flugschriften. Gegen Deutschland und andere Scheußlichkeiten. Freiburg i. Br. 2001.
  • Furchtbare Antisemiten, ehrbare Antizionisten. Über Israel und die linksdeutsche Ideologie. Freiburg i. Br. 2002.
  • Das Konzept Materialismus. Pamphlete und Traktate. Freiburg i. Br. 2009.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „Who are the Anti-Germans“, Interview mit Joachim Bruhn vom Mai 2007
  2. „Bettelbrief“ vom Januar 2006

Weblinks[Bearbeiten]