Inkaseeschwalbe

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Inkaseeschwalbe
Larosterna inca qtl1.jpg

Inkaseeschwalbe (Larosterna inca)

Systematik
Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Regenpfeiferartige (Charadriiformes)
Familie: Seeschwalben (Sternidae)
Gattung: Larosterna
Art: Inkaseeschwalbe
Wissenschaftlicher Name der Gattung
Larosterna
Blyth, 1852
Wissenschaftlicher Name der Art
Larosterna inca
(Lesson, 1827)

Die Inkaseeschwalbe (Larosterna inca) ist eine an der südamerikanischen Pazifikküste lebende Vogelart aus der Familie der Seeschwalben. Sie ist die einzige Art der Gattung Larosterna.

Merkmale[Bearbeiten]

Die Inkaseeschwalbe ist an ihrem schiefergrauen Federkleid, den nach außen gebogenen weißen 5 cm langen Federbüscheln am Schnabelgrund, dem weißen Federrand an den Flügeln sowie am knallroten Schnabel und den knallroten Füßen zu erkennen. Sie ist 39–42 cm lang und ca. 190 g schwer. Der Ruf ist ein katzenartiges mew.

Vorkommen[Bearbeiten]

Die Inkaseeschwalbe brütet an den Felsküsten von Peru und Nordchile. Sie überwintert in den Küstenregionen von Ecuador bis Zentralchile.

Die IUCN stuft die Inkaseeschwalbe seit 2004 als „gering gefährdet“ ein, da die Art offenbar einen starken Bestandsrückgang erlitten hatte. Der Gesamtbestand wird auf etwa 150.000 Tiere geschätzt.

Nahrung[Bearbeiten]

Die Inkaseeschwalbe jagt im kalten, aber fischreichen Humboldtstrom. Sie folgt Fischerbooten, um so an Fischreste zu kommen. Auch begleitet sie Seelöwen, Wale und Kormorane, um von ihnen aufgescheuchte Fische zu fangen.

Fortpflanzung[Bearbeiten]

Kopf einer Inkaseeschwalbe

Die Inkaseeschwalbe brütet in einer Felshöhle oder in einer alten Bruthöhle anderer Seevögel ein bis zwei Eier vier Wochen lang aus. Nach weiteren sieben Wochen verlassen die Jungvögel das Nest.

Weblinks[Bearbeiten]